Reudnitz

Reudnitz: Gruppe singt "U-Bahn-Lied" und brüllt "Sieg Heil"

5.

November
2010
Freitag

In der Nacht zu Samstag zog eine Gruppe von etwa 30 Personen durch Reudnitz. Dabei wurden neonazistische und antisemitische Parolen gebrüllt ("Juden raus", "Heil Hitler") sowie das sogenannte U-Bahn-Lied gesungen. Als die Polizei eintraf, hatte sich die Ansammlung aufgelöst.

Reudnitz: Nazis ziehen durch die Wurzner Straße

10.

September
2010
Freitag

In der Nacht von Freitag zu Samstag zogen vier Neonazis über die Wurzner Straße Richtung Innenstadt und riefen mehrere neonazistische Parolen, wie z.B. "Frei Sozial und National". Alle waren schwarz gekleidet, wie es typisch ist für sogenannten "Autonomen Nationalisten".

Nazi-Aufmarsch: Mobilisierungsaufkleber und Plakate im Leipziger Osten und in Wurzen

14.

Oktober
2009
Mittwoch

In den Morgenstunden des 14. Oktober wurden in der Eisenbahnstraße und am Café Knicklicht in der Dresdner Straße Mobilisierungsaufkleber für die Nazidemonstration am 17.10.2009 geklebt. Das Knicklicht ist Teil des "Bündnis 17. Oktober" ("Leipzig nimmt Platz"), das zu Protesten gegen den Naziaufmarsch aufruft. Bereits in der Nacht vom 9. auf den 10.

Eine Woche vor Nazi-Aufmarsch: Anschlag aufs Café Knicklicht

10.

Oktober
2009
Samstag

In der Nacht vom 9. auf den 10. Oktober wurden zwei Schaufenster-Scheiben des Kulturcafés Knicklicht in der Dresdner Straße 79 zerstört. Das Knicklicht ist Partner des „Bündnis 17. Oktober“, das zu vielfältigen und gewaltfreien Aktionen gegen den Aufmarsch der "Nationalen Sozialisten" am 17.10.2009 mobilisierte. Die Räumlichkeiten des Kulturcafés liegen unmittelbar an der genehmigten Aufmarschroute der Neonazis. Laut LVZ ermittelt die Polizei wegen Sachbeschädigung gegen unbekannt.

Naziaufkleber in Reudnitz

8.

Juni
2009
Montag

Im Lene Voigt Park in Reudnitz klebten Neonazis Aufkleber mit den Aufschriften "Ausländer rein - Nein Danke", "Todesstrafe für Kinderschänder" und "Freiheit für Palästinenser". Anwohner_innen entfernten die Propaganda-Materialien.

Antisemitische Schmiererei in Reudnitz

15.

Mai
2009
Freitag

An der Mauer der Reudnitzer Brauerei in der Oststraße ist die antisemitische Parole "Hängt Fridman!" entdeckt worden. Gemeint ist vermutlich Michel Friedman, ehemaliger stellvertretender Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschland. Seit wann die Schmiererei an der Brauerei-Mauer geschrieben steht, ist bisher unbekannt.

Reudnitz: Nazis drohen mit Holocaust

17.

März
2009
Dienstag

Mitte März tauchten in Reudnitz Aufkleber menschenverachtenden Inhalts auf. Die Autoren wünschen sich offenbar eine Wiederholung des Holocausts. So findet sich ein Sticker, auf welchem Häftlinge eines Konzentrationslagers sowie das Tor zum Konzentrationslager Auschwitz abgebildet sind. Der Sticker ist untertitelt mit den Worten: "Antifa... Mittendrin statt nur dabei" und richtet sich damit explizit an Nazigegner_innen.

Hooligangruppierung "Blue Caps" mobilisiert erneut für "Kinderschänder"-Demo

10.

März
2009
Dienstag

Nur einen Tag nachdem sich ein dringend Tatverdächtiger im Mordfall "Michelle" der Polizei stellte und festgenommen wurde, mobilisierte die Hooligangruppierung "Blue Caps LE" auf ihrer Homepage nach Reudnitz für eine Demonstration unter dem Motto "härtestmögliche Strafe für Kinderschänder".

Erneut Scheibe des 'Atari' eingeworfen

17.

Februar
2009
Dienstag

Nachdem bereits drei Wochen zuvor eine andere Scheibe des reudnitzer Ladenprojekts von Unbekannten durch Steinwurf beschädigt worden war, ging in der Nacht vom 16. auf den 17. Februar im Atari erneut eine Fensterscheibe durch Fremdeinwirkung zu Bruch. Festgestellt wurde der Schaden jedoch erst am nächsten Morgen. Anwohner/innen gaben an, gegen 4 Uhr nachts Lärm auf der Straße gehört zu haben, dessen Ursache sie aber nicht nachgingen.

Scheibe des 'Atari' eingeworfen

28.

Januar
2009
Mittwoch

Am 28.01. kam es zum dritten Angriff in Folge. Gegen 21 Uhr wurde eine Schaufensterscheibe des Ladenprojektes mit einem Pflasterstein eingeworfen. Zu diesem Zeitpunkt hielten sich einige auffällige Gruppen in der Umgebung des Atari auf, die unter anderem das Geschehen mit Handykameras aufzeichneten.

Es wurde Anzeige erstattet.