Reudnitz | chronik.LE

Reudnitz

Reudnitz: Fenster einer Wohnung eingeworfen

26.

August
2011
Freitag

Am Freitag wirft eine Person eine Flasche durch das Fenster eines Reudnitzer Wohnhauses. Im Erdgeschoss des Hauses befindet sich das autonome Ladenprojekt "Atari". Da das Atari in der jüngsten Vergangenheit mehrfach von Neonazis bedroht wurde, ist von einem neonazistischen Hintergrund der Tat auszugehen.

Nazis bedrohen Atari-Projekt

12.

August
2011
Freitag

Am Freitag sammeln sich gegen 3:30 Uhr ungefähr 20 Personen vor dem Ladenprojekt Atari im Täubchenweg/Ecke Kippenbergstraße. Die Gruppe grölt „Scheiss Zecken“ und bedroht das Atari lautstark. Kurze Zeit später trifft die von Nachbar_innen gerufene Polizei ein.

Nazis schaffen Bedrohungskulisse in Reudnitz

6.

August
2011
Samstag

Sechs Personen ziehen „Heil Hitler“ skandierend und den Hitlergruß zeigend durch Reudnitz. Ziel ist anscheindend das Ladenprojekt Atari im Täubchenweg, ein Kulturzentrum mit politischem, emanzipatorischen Anspruch. Das Atari entstand vor drei Jahren als Reaktion auf Nazistress und setzt sich seit dem selbstbewusst und offensiv dem rechten Mainstream im Stadtteil entgegen.

Reudnitz: Angriff auf Atari und benachbarte Wohnhäuser

2.

September
2011
Freitag

Ungefähr zehn Personen griffen das Atari an und drangen in benachbarte Wohnhäuser ein. Dabei zerstörten sie mehrere Scheiben sowie die Eingangstüren der Wohnhäuser. Die Täter/innen waren teilweise vermummt und in schwarz gekleidet.

Reudnitz: Gruppe singt "U-Bahn-Lied" und brüllt "Sieg Heil"

5.

November
2010
Freitag

In der Nacht zu Samstag zog eine Gruppe von etwa 30 Personen durch Reudnitz. Dabei wurden neonazistische und antisemitische Parolen gebrüllt ("Juden raus", "Heil Hitler") sowie das sogenannte U-Bahn-Lied gesungen. Als die Polizei eintraf, hatte sich die Ansammlung aufgelöst.

Reudnitz: Nazis ziehen durch die Wurzner Straße

10.

September
2010
Freitag

In der Nacht von Freitag zu Samstag zogen vier Neonazis über die Wurzner Straße Richtung Innenstadt und riefen mehrere neonazistische Parolen, wie z.B. "Frei Sozial und National". Alle waren schwarz gekleidet, wie es typisch ist für sogenannten "Autonomen Nationalisten".

Nazi-Aufmarsch: Mobilisierungsaufkleber und Plakate im Leipziger Osten und in Wurzen

14.

Oktober
2009
Mittwoch

In den Morgenstunden des 14. Oktober wurden in der Eisenbahnstraße und am Café Knicklicht in der Dresdner Straße Mobilisierungsaufkleber für die Nazidemonstration am 17.10.2009 geklebt. Das Knicklicht ist Teil des "Bündnis 17. Oktober" ("Leipzig nimmt Platz"), das zu Protesten gegen den Naziaufmarsch aufruft. Bereits in der Nacht vom 9. auf den 10.

Eine Woche vor Nazi-Aufmarsch: Anschlag aufs Café Knicklicht

10.

Oktober
2009
Samstag

In der Nacht vom 9. auf den 10. Oktober wurden zwei Schaufenster-Scheiben des Kulturcafés Knicklicht in der Dresdner Straße 79 zerstört. Das Knicklicht ist Partner des „Bündnis 17. Oktober“, das zu vielfältigen und gewaltfreien Aktionen gegen den Aufmarsch der "Nationalen Sozialisten" am 17.10.2009 mobilisierte. Die Räumlichkeiten des Kulturcafés liegen unmittelbar an der genehmigten Aufmarschroute der Neonazis. Laut LVZ ermittelt die Polizei wegen Sachbeschädigung gegen unbekannt.

Naziaufkleber in Reudnitz

8.

Juni
2009
Montag

Im Lene Voigt Park in Reudnitz klebten Neonazis Aufkleber mit den Aufschriften "Ausländer rein - Nein Danke", "Todesstrafe für Kinderschänder" und "Freiheit für Palästinenser". Anwohner_innen entfernten die Propaganda-Materialien.

Antisemitische Schmiererei in Reudnitz

15.

Mai
2009
Freitag

An der Mauer der Reudnitzer Brauerei in der Oststraße ist die antisemitische Parole "Hängt Fridman!" entdeckt worden. Gemeint ist vermutlich Michel Friedman, ehemaliger stellvertretender Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschland. Seit wann die Schmiererei an der Brauerei-Mauer geschrieben steht, ist bisher unbekannt.