Südwest

Antisemitische Schmierereien in Plagwitz

3.

August
2016
Mittwoch

Unbekannte bringen in einem Hausdurchgang in der Karl-Heine-Straße mehrere Schmierereien mit antisemitischen und verschwörungstheoretischen Inhalten an.

Über dem Schriftzug „Fuck Israel“ ist ein sogenanntes „Auge der Vorsehung“ angebracht und durchgestrichen. Dieses Symbol gilt in verschwörungsideologischen Zusammenhängen als Erkennungszeichen der Freimaurer und Illuminaten. Durch die geschaffene, angebliche Verbindung beider Komponenten, wird hier das alte antisemitische Bild der geheimen jüdischen Weltherrschaft auf Israel projiziert.

Antisemitische Aufkleber in Plagwitz

16.

November
2017
Donnerstag

Im Vorfeld des Fußballspiels zwischen Lok Leipzig und Chemie Leipzig sind weitere antisemitische Aufkleber, die sich gegen Chemie Leipzig richten, aufgetaucht. Die Aufkleber sind mit der Abkürzung "ACAJ", welche für "All Chemiker Are Jews" steht, versehen.

Bereits Ende Oktober und Anfang November sind ähnliche Aufkleber in und um Leipzig angebracht worden.

Iraker wird am Adler angegriffen und verletzt

7.

Oktober
2017
Samstag

Ein 42-jähriger Iraker wird gegen 22:30 auf dem Weg zur Arbeit am Adler von sieben Jugendlichen im Alter von ca. 16 bis 17 Jahren angegriffen. Sie beleidigen ihn mit den Worten "Der Ausländer hat zu viel Geld" und schlagen ihn gegen den Kopf und Körper. Einer wirft eine Flasche gegen seinen Kopf, wodurch der Geschädigte eine Platzwunde erleidet.

Rassistische Graffiti in Leipzig-Schleußig

12.

September
2017
Dienstag

Unbekannte bringen auf dem Nonnenweg Sprühereien mit rassistischen Inhalt an. Zu lesen ist "Rapefugees welcome! Danke Jung und Merkel" sowie "Achtung Joggerin". Die Graffitis beziehen sich auf eine Vergewaltigung einer Joggerin die Ende August im Leipziger Rosental stattfand.

Homosexuellenfeindliches Transparent bei Fußballspiel

7.

Mai
2017
Sonntag

Zum Stadtligaspiel der Herren zwischen dem KSC 1864 Leipzig und dem LSV Südwest brachten Fans des KSC ein Transparent mit homosexuellenfeindlichen Inhalt an. Das Transparent wurde an einem Wegweiser in der Albersdorfer Straße aufgehangen. Ihre künstlerische und sprachliche Finesse drückten die KSC-Fans mit der Aufschrift "Fuck Leipziger Schwulen Verein" aus, wobei sie "Fuck" sowie die Anfangsbuchstaben der folgenden drei Wörter rot hervorgehoben haben.

Neonazis grölen Parolen in Leipzig-Plagwitz

30.

April
2016
Samstag

In der Nacht von Freitag zu Samstag zieht eine etwa zehnköpfige Gruppe grölend durch Leipzig-Plagwitz. Die offensichtlich Alkoholisierten rufen Parolen wie "Zick Zack Zeckenpack" und "Sieg Heil".

13 Brandanschläge auf Wohnwägen in Leipzig

29.

Dezember
2015
Dienstag

Unbekannte haben in der Nacht zu Dienstag in Leipzig zeitgleich an drei verschiedenen Orten Brandanschläge auf 13 Wohnwägen verübt. Nach Informationen der Polizei fanden die Brandstiftungen in Connewitz, Plagwitz und Lindenau allesamt zwischen 2.30 und 2.40 Uhr statt. Nun wird ein Zusammenhang der Taten geprüft. Obwohl der Großteil der Brandsätze rechtzeitig gelöscht wurde, entstand insgesamt ein Schaden in fünfstelliger Höhe.

"Du Zecke": Nächster Anschlag auf Wohnhaus

13.

November
2015
Freitag

Nachdem am 9. November drei Angreifer das Wohnhaus eines Bloggers in Reudnitz angegriffen hatten, den sie als "Zecke" ausgemacht hatten, gab es in den frühen Morgenstunden des 13.11. einen weiteren Anschlag nach dem gleichen Muster in Plagwitz. Auch hier wurde ein Nachname an eine Hauswand gesprüht kombiniert mit "Du Zecke". Die Angreifer schlugen mehrere Scheiben ein, darunter das Fenster einer unbeteiligten Anwohnerin sowie zwei Haustürscheiben.

Naziübergriff am Adler

8.

Juni
2014
Sonntag

Ein Neonazi griff am Abend des 8. Juni 2014 einen jungen Mann am Adler an.

Angriff auf Wagenplatz in Plagwitz

22.

Februar
2014
Samstag

In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde der Interimswagenplatz am Karl-Heine-Kanal von mutmaßlichen Neonazis heimgesucht. Gegen 3 Uhr in der Früh hielt ein Fahrzeug auf der Karl-Heine-Straße in Höhe des Wagenplatzes. Die vier Insassen machten sich im Eingangsbereich zum Platz zu schaffen und zerschnitten ein dort hängendes Transparent zum Fall Oury Yalloh. Anschließend stiegen sie mit mehrfachen, lauten "White Power"-Rufen zurück ins Auto und fuhren weiter.