Großzschocher

Neonazistische Sticker und Plakate mit Verschwörungsmythen in Zschocher

21.

April
2021
Mittwoch

Der Bereich um die Tram-Haltestelle Huttenstraße in Großzschocher ist bekannt für eine Häufung an extrem rechter Propaganda im öffentlichen Raum. Auch dieses Mal verkleben Unbekannte Sticker einer breiten Palette an neonazistischer Ideologie, die sich gegen Muslim:innen, Geflüchtete und Linke richten. Außerdem werden verschwörungsideologische Plakate mit Bezugnahme auf verschiedene CDU-Politiker:innen wie Bundeskanzlerin Merkel und Gesundheitsminister Spahn verklebt.

Rechte Propagandaplakate gegen die CDU in Großzschocher verklebt

20.

April
2021
Dienstag

Entlang der Dieskaustraße sowie in den Nebenstraßen in Leipzig-Großzschocher werden zahlreiche Propaganda-Plakate gegen die CDU angebracht. Auf diesen sind die Bundeskanzlerin Angela Merkel, der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer sowie der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zu sehen. Die CDU ist für die Plakatierer_innen der Feind, da diese angeblich für "Isolation, Impfzwang, Polizeigewalt, Maskenpflicht, Schulschließungen und Angstmanipulation" stehe. Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie stehen die Verfasser_innen offensichtlich ablehnend und feindlich gegenüber.

Neonazistische Schmierereien entlang der weißen Elster

4.

April
2021
Sonntag

Auf den Stümpfen gefällter Bäume entlang der Weißen Elster im Leipziger Südwesten werden Hakenkreuze sowie der Schriftzug "Nazikiez" angebracht. Letzterer steht für das Streben von Neonazis nach Vorherrschaft im öffentlichen Raum im Leipziger Südwesten.

Schmierereien auf der Dieskaustraße

12.

März
2021
Freitag

Auf der Dieskaustraße zwischen Brauereistraße und Anton-Zickmantel-Straße werden mehrere Werbeplakate mit Parolen beschmiert. So ist auf einer Werbetafel für FFP2-Masken das Wort "Maulkorb" zu lesen. Weiterhin findet sich an anderer Stelle der Slogan "Gehorsam führt zu Diktatur".

Nazi-Graffiti in Großzschocher

29.

März
2021
Montag

An der Straßenbahnhaltestelle Wasserwerk Windorf werden diverse neonazistische Graffiti gesprüht. Angebracht werden Hakenkreuze sowie die Parolen "FCK AFA" (Fuck Antifa), "NZI Kiez" (Nazi Kiez), "Nazi", "Zecken jagen" und "mir stinken die linken". Die Graffiti sind mit schwarzer Farbe gemalt.
Die Haltestelle sowie die dahinter liegende Häuserwände entlang des Radwegs werden regelmäßig von Neonazis bemalt sowie antifaschistische Graffiti übermalt.

Naziangriff in Großzschocher

13.

September
2020
Sonntag

In der Nacht zu Sonntag werden in Großzschocher vier Personen von Neonazis angegriffen und teilweise verletzt. Die Angreifer gehen offensichtlich geplant vor und sind mit Mundschutz und Handschuhen ausgerüstet. Während die Betroffenen unvermittelt mit Schlägen und Tritten malträtiert werden, beleidigen die Angreifer sie mit eindeutig rechten Aussagen.

Naziangriff in Großzschocher

6.

Oktober
2020
Dienstag

Zwei Neonazis auf Fahrrädern greifen gegen 23 Uhr eine Person in der Anton-Zickmantel Ecke Bismarkstraße an, die zu diesem Zeitpunkt antifaschistische Sticker verklebt.

Hitlergruß aus Firmenauto heraus

10.

September
2020
Donnerstag

Auf der Dieskaustraße fährt ein VW Crafter der Firma Kabelbau Leipzig einem Radfahrer entgegen. Das Auto hupt drei mal und der Beifahrer macht deutlich sichtbar einen Hitlergruß in Richtung des Radfahrers. Als der Betroffene die Firma anruft, wird er abgewiesen. Eine Anzeige wurde bei der Polizei erstattet.

Rechte Hooligansticker in der Huttenstraße

20.

Juni
2020
Samstag

An der Haltestelle Huttenstraße werden mehrere Aufkleber mit der Aufschrift "Troublemakers Mallorca" angebracht. In der Mitte des Stickers ist ein stilisiertes H zu sehen, welches für Hooligans steht. Der Sticker huldigt zwei gewalttätigen Lok-Fans, welche im Juni 2019 einen schwarzen Türsteher auf Mallorca zusammengeschlagen und lebensgefährlich verletzt haben.

Männergruppe greift in Großzschocher Wagenplatzbewohner_innen und Passant_innen an

21.

Mai
2020
Donnerstag

Am Abend des sogenannten „Männertags“ greifen in Großzschocher, in der Nähe des Cospudener Sees, vier Personen die Bewohner_innen eines Wagenplatzes sowie Passant_nnen körperlich und verbal an und bedrohen diese mehrfach. Der Verlauf wird nachfolgend dokumentiert und zeigt dabei die menschenverachtende Dimension und politische Motivation des Angriffes. Hierbei kommt es zur expliziten Schilderung von Gewalterfahrungen.