Kleinzschocher | chronik.LE

Kleinzschocher

Sticker mit Rasierklingen im Leipziger Westen verklebt

24.

Februar
2020
Montag

Im Leipziger Westen werden Sticker mit der Aufschrift "Nazis Sex Leipzig" verklebt. Sie sind mit "Junge Revolution" unterschrieben. Unter den Aufklebern befinden sich teilweise Rasierklingen. Zudem sind die Sticker mit hautreizender Flüssigkeit besprüht. Dies ist als gezielter körperlicher Angriff auf politische Gegner_innen zu bewerten. Bereits Anfang Februar 2020 fallen Jugendliche durch die Enthüllung eines Banners vom Dach des Allee-Centers in Grünau mit dem Label "Junge Revolution" auf.

AfD-Sticker in Klein- und Großzschocher verklebt

15.

Februar
2020
Samstag

In Klein- und Großzschocher werden in hoher Stückzahl Aufkleber mit dem Konterfei von Gottfried Curio sowie den Worten "Curio Ultras 04249" verklebt. Der AfD-Politiker Gottfried Curio ist seit 2016 Mitglied des Abgeordnetenhauses in Berlin und seit 2017 Mitglied im Bundestag. Die auf dem Sticker angegebene Zahl steht für die Postleitzahl im Leipziger Südwesten (u.a. Großzschocher).

Rassistische Beleidigung in Kleinzschocher

8.

Januar
2020
Mittwoch

Gegen 14 Uhr bewegt sich ein Unbekannter mit schwarz-gelber »Frei.Wild«-Jacke entlang der Kreuzung Antonienstraße/Klingenstraße. Dabei schreit und grölt er rassistische Parolen und Beleidigungen, die sich gegen mindestens eine Person richten. Passant*innen äußern ihren Unmut und machen dem Unbekannten deutlich, dass er die rassistischen Äußerungen zu unterlassen habe. Er wird still und läuft weiter.

Rechte Sticker in Kleinzschocher geklebt

23.

September
2019
Montag

In Kleinzschocher werden vermehrt Sticker der neurechten Initiative "Einprozent" verklebt. Weiterhin werden Sticker mit der Aufschrift "FCKLNK" (für Fuck Linke) angebracht. Anwohner_innen entfernen die Sticker.

Das neurechte Projekt "Ein-Prozent" ist eine Art zivilgesellschaftliche Organisation der Neuen Rechten, dessen Ziel die Vernetzung und Unterstützung rechter Projekte und Aktionen ist. Dies wird vor allem über Crowdfounding und Öffentlichkeitsarbeit realisiert.
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Neonazis feiern im Schwartzepark

26.

Juli
2019
Freitag

Ab Nachmittag sitzen ca. 20 teils stark alkoholisierte Personen auf einem Spielplatz im Schwartzepark in Kleinschzocher, pöbeln und grölen Parolen. Neben wiederholt erhobenen Armen, die einen Hitlergruß andeuten, und "Heimatliebe"-Rufen, verdrängt die Gruppe mit ihrem Gehabe (zerstörte Flaschen, frei-rennende Hunde) alle anderen Menschen im Park.

Rassistische und gewalttätige Fahrkartenkontrolle der der LVB

6.

März
2019
Mittwoch

Am Mittwochabend werden durch die LVB/LSB Fahrkartenkontrollen in der Linie 1 durchgeführt. Die Kontrolleure wollen dabei das Ticket eins Schwarzen Fahrgastes überprüfen. Dieser versteht nur schlecht Deutsch, ist sich aber bewusst kein Ticket zu besitzen und hält dem Kontrolleur deshalb einen 20€ Schein hin. Er entschuldigt sich und will gemeinsam mit den Kontrolleuren die Bahn verlassen, wird jedoch zurück auf seinen Sitz gestoßen. Die 20€ werden ihm von einem der Kontrolleure abgenommen.

Neonazistische Schmierereien in Kleinzschocher

16.

Mai
2019
Donnerstag

Unbekannte bringen in Dieskaustraße in Leipzig-Kleinzschocher an Haustüren u.a. die Parole "Nazi Kiez" sowie SS-Runen an. Bereits in der Vergangenheit wurden mehrfach neonazistische und rechte Schmierereien im Stadtviertel angebracht. So zum Beispiel am 27. April und am 17. April.

Hakenkreuz an Baum gesprüht

16.

Dezember
2018
Sonntag

Unbekannte beschmieren einen Baum an der Küchenholzallee in der Nähe der Weißen Elster mit einem Hakenkreuz. Anwohner*innen übermalen es zeitnah.

Rechte Schmierereien an der Weißen Elster

27.

April
2019
Samstag

Auf einem Weg an der Weißen Elster in der Nähe vom Volkspark Kleinzschocher wird mit blauer Farbe "88" an einen Baum gesprüht. Dieser Zahlencode steht für den jeweils achten Buchstaben im Alphabet und somit für den neonazistischen Slogan "Heil Hitler".

Soldiers of Odin Flyer in Kleinzschocher

21.

April
2019
Sonntag

In Kleinzschocher liegen ca. 35 Flyer der rassistischen Gruppierung "Soldiers of Odin Germany" in der Antonienstraße in der Nähe eines Supermarkts und des Bahnbetriebsgebäudes aus. Auf dem Flyer wird für eine Bewerbergruppe geworben. Im Impressum ist der sächsische Ort Freiberg vermerkt.