Kleinzschocher | chronik.LE

Kleinzschocher

Nazi-Aufkleber am Löschdepot in Kleinzschocher

17.

April
2019
Mittwoch

Am Löschdepot in Kleinzschocher werden Neonazi-Aufkleber verklebt. Auf einem ist unter dem Schriftzug "ansgar aryan", was ebenfalls der Name einer neonazistischen Kleidermarke ist, ein Wehrmachtssoldat zu sehen, der mit dem Schriftzug "From Aryans for Aryans" versehen ist. Ein weiterer Aufkleber zeigt einen Mann in SA-Uniform mit Hakenkreuzfahne in der Hand. Darüber steht in Frakturschrift: "Wir sind die Kämpfer, der NSDAP".

Hitlergrüße und Bedrohung gegenüber Mitglied der Partei Die Linke

2.

April
2019
Dienstag

Ein Mitglied der Partei Die Linke fährt mit einem Lastenrad mit dem Logo der Partei durch den Park in der Schwartzestraße in Kleinzschocher. Eine sich dort regelmäßig aufhaltende Personengruppe zeigt daraufhin Hitlergrüße, eine Person ruft: "Euch Kommunistenschweine kriegen wir auch".

Antizionistische Sticker in Kleinzschocher

14.

Dezember
2018
Freitag

In der Antonienstraße und der Rolf-Axen-Straße im Leipziger Stadtteil Kleinzschocher werden antizionistische und rechte Sticker angebracht. So ist auf einem eine durchgestrichene Israelfahne mit dem Slogan "Free Palestine, Boykott Israel" zu finden. Ein weiterer Sticker huldigt dem syrischen Staatspräsidenten Baschar al-Assad. Die meisten Sticker werden von engagierten Anwohner_innen entfernt.

Antizionistische Aufkleber in Kleinzschocher angebracht

27.

November
2018
Dienstag

Im Leipziger Stadtteil Kleinzschocher verkleben Unbekannte Aufkleber mit der Aufschrift: "Stop Israeli Terrorism". Der einseitige Vorwurf des Terrorismus gegenüber dem Staat Israel, der nicht weiter erläutert wird, soll ihm die Legitimation absprechen.

Der sogenannte Antizionismus ist eine Gegenbewegung zum Zionismus und spricht, häufig antisemitisch motiviert, dem jüdischen Staat Israel das Existenzrecht ab. Der Zionismus ist eine von Theodor Herzl begründete Überzeugung, dass Juden und Jüdinnen einen eigenen Staat benötigen, in welchem sie sicher leben können.

Erneut antisemitische Schmierereien in Kleinzschocher

20.

September
2018
Donnerstag

Im Bereich zwischen Adler und Schwartzestraße werden mehrere Werbeplakate mit antisemitischen Aussagen beschmiert. Zudem werden handschriftlich verfasste A4-Blätter mit Verschwörungstheorien angebracht.

Neonazistische Parolen in Kleinzschocher

9.

September
2018
Sonntag

In der Nacht von Samstag zu Sonntag ruft eine Gruppe von Männern u.a. "frei, sozial und national" aus einer Wohnung in der Wigandstraße in Leipzig-Kleinzschocher. Weiterhin dringt aus der Wohnung wiederholt lautes und aggressives Gegröle. In der Umgebung tauchen immer wieder neonazistische Sticker und Propaganda auf.

Antisemitische Schmiererei und Bedrohung

23.

Juli
2018
Montag

An der Haltestelle Adler und den angrenzenden Stadtteilen Plagwitz, Kleinzschocher und Großzschocher finden sich vermehrt antizionistische Schmiereien und neonazistische Propaganda (siehe u.a. 04. Mai, 08. Mai, 11. Mai, 15.

Neonazis grölen Parolen in Kleinzschocher

9.

August
2018
Donnerstag

Gegen 22 Uhr grölt eine Männergruppe in Leipzig-Kleinzschocher die neonazistische Parole "Sieg Heil".
In Kleinzschocher taucht seit einiger Zeit vermehrt neonazistische Propaganda auf (siehe u.a. Mai 2018). Weiterhin werden poltitisch Engagierte bedroht (siehe u.a. Mai 2018).

Kind antisemitisch beleidigt

25.

Juni
2018
Montag

Ein Vater geht am Nachmittag mit seinem Kind an der Ecke Pörstenerstraße/Dieskaustraße entlang, als eine Person in deren Richtung spuckt. Der Täter ruft dabei abfällig "So ein Judenkind".

Sexistische Bedrohung im Leipziger Westen

18.

Mai
2018
Freitag

Zwei Frauen laufen mit zwei Kindern gegen 20.45 Uhr auf der Dieskaustraße in Leipzig-Kleinzschocher entlang. In der Nähe einer Straßenkreuzung stehen 7-10 rechte Personen auf dem Gehweg. Einer davon pöbelt eine der Frauen an und stellt sich ihr in den Weg, sodass sie mit ihrem Kinderwagen nicht weiter auf dem Gehweg laufen kann. Er sagt: „Lauf doch mit deinem Kind auf der Straße, dann wirst du vielleicht endlich überfahren, du hässliche Fotze!“