Reudnitz

Thor-Steinar-Laden "Fighting Catwalk" schließt (Reudnitz)

31.

März
2013
Sonntag

Das Bekleidungsgeschäft "Fighting Catwalk" im Reudnitzer Täubchenweg muss nach einer Klage des Hauseigentümers schließen. Darauf haben sich Geschäftsinhaber und Hauseigentümer in einem Vergleich geeinigt. Im "Fighting Catwalk" war unter anderem die bei Neonazis beliebte Marke Thor Steinar verkauft worden.

Neulich: "Sieg Heil"-Grüße in der Straßenbahn

25.

Januar
2013
Freitag

Das Private ist manchmal auch das Politische. Etwa wenn man im öffentlichen Raum fremde Personen bewusst an den eigenen privaten Gesprächen teilhaben lässt, indem man laut genug ins Handy brüllt. So geschehen am Freitagabend kurz vor 22 Uhr in einer Straßenbahn der Linie 4 Richtung Stötteritz. Ein muskulöser Mann grüßte mehrfach alle bei ihm Anrufenden mit einem zackigen "Heil Hitler" oder auch "Sieg Heil" - zur Erheiterung seiner Begleiterinnen.

Neues Geschäft für den Verkauf von "Thor Steinar" in Reudnitz

4.

Dezember
2011
Sonntag

Am 4. Dezember eröffnete in Leipzig-Reudnitz, im Täubchenweg 43b,das Geschäft "Fighting Catwalk". Der Laden ist nach einem gleichnamigen Online-Versandhandel für Kleidung und Kampfsport-Utensilien benannt. Das Sortiment des neueröffneten Ladengeschäfts beinhaltet neben der vom Zwickauer Neonazi Ralf M. gegründeten Marke "Brachial" auch eine breite Palette "Thor Steinar"-Textilien. Der "Antifaschistische Newsflyer Gamma" verortet den Betreiber des "Fighting Catwalk" Christian P. in der rechtsoffenen Hooliganszene.

Reudnitz: Fenster einer Wohnung eingeworfen

26.

August
2011
Freitag

Am Freitag wirft eine Person eine Flasche durch das Fenster eines Reudnitzer Wohnhauses. Im Erdgeschoss des Hauses befindet sich das autonome Ladenprojekt "Atari". Da das Atari in der jüngsten Vergangenheit mehrfach von Neonazis bedroht wurde, ist von einem neonazistischen Hintergrund der Tat auszugehen.

Nazis bedrohen Atari-Projekt

12.

August
2011
Freitag

Am Freitag sammeln sich gegen 3:30 Uhr ungefähr 20 Personen vor dem Ladenprojekt Atari im Täubchenweg/Ecke Kippenbergstraße. Die Gruppe grölt „Scheiss Zecken“ und bedroht das Atari lautstark. Kurze Zeit später trifft die von Nachbar_innen gerufene Polizei ein.

Nazis schaffen Bedrohungskulisse in Reudnitz

6.

August
2011
Samstag

Sechs Personen ziehen „Heil Hitler“ skandierend und den Hitlergruß zeigend durch Reudnitz. Ziel ist anscheindend das Ladenprojekt Atari im Täubchenweg, ein Kulturzentrum mit politischem, emanzipatorischen Anspruch. Das Atari entstand vor drei Jahren als Reaktion auf Nazistress und setzt sich seit dem selbstbewusst und offensiv dem rechten Mainstream im Stadtteil entgegen.

Reudnitz: Angriff auf Atari und benachbarte Wohnhäuser

2.

September
2011
Freitag

Ungefähr zehn Personen griffen das Atari an und drangen in benachbarte Wohnhäuser ein. Dabei zerstörten sie mehrere Scheiben sowie die Eingangstüren der Wohnhäuser. Die Täter/innen waren teilweise vermummt und in schwarz gekleidet.

Reudnitz: Gruppe singt "U-Bahn-Lied" und brüllt "Sieg Heil"

5.

November
2010
Freitag

In der Nacht zu Samstag zog eine Gruppe von etwa 30 Personen durch Reudnitz. Dabei wurden neonazistische und antisemitische Parolen gebrüllt ("Juden raus", "Heil Hitler") sowie das sogenannte U-Bahn-Lied gesungen. Als die Polizei eintraf, hatte sich die Ansammlung aufgelöst.

Reudnitz: Nazis ziehen durch die Wurzner Straße

10.

September
2010
Freitag

In der Nacht von Freitag zu Samstag zogen vier Neonazis über die Wurzner Straße Richtung Innenstadt und riefen mehrere neonazistische Parolen, wie z.B. "Frei Sozial und National". Alle waren schwarz gekleidet, wie es typisch ist für sogenannten "Autonomen Nationalisten".

Nazi-Aufmarsch: Mobilisierungsaufkleber und Plakate im Leipziger Osten und in Wurzen

14.

Oktober
2009
Mittwoch

In den Morgenstunden des 14. Oktober wurden in der Eisenbahnstraße und am Café Knicklicht in der Dresdner Straße Mobilisierungsaufkleber für die Nazidemonstration am 17.10.2009 geklebt. Das Knicklicht ist Teil des "Bündnis 17. Oktober" ("Leipzig nimmt Platz"), das zu Protesten gegen den Naziaufmarsch aufruft. Bereits in der Nacht vom 9. auf den 10.