Grünau | chronik.LE

Grünau

Erneut neonazistische Graffiti in Grünau

8.

November
2019
Freitag

In der Ulmer Straße in Grünau wird ein neonazistisches Graffito gesprüht. Darauf steht in schwarz "NS Area". NS steht dabei für die Abkürzung für Nationalsozialismus.

Rechte Schmierereien in Grünau

22.

Oktober
2019
Dienstag

In der Leipziger Wißdornstraße werden verschiedene neonazistische und rechte Schmierereien angebracht. So ist in Weiß "AFD" und "Nazis" zu lesen. Weiterhin sind mit schwarzer Farbe drei spiegelverkehrte Hakenkreuze angebracht.

LINKEN-Büro in Grünau angegriffen

29.

September
2019
Sonntag

Erneut wird das LINKEN-Abgeordnetenbüro von Sören Pellmann in Leipzig-Grünau angegriffen. Gegen 1 Uhr treffen mehrere Steine die Glasfassade und verursachen deutlich sichtbare Einschläge in den Scheiben. Auf Twitter schreibt Pellmann, dass der Täter "maskiert, vermummt mit Mütze" war.

Neonazi-Sticker in Grünau

24.

September
2019
Dienstag

Auf der Lützener Straße im Leipziger Stadtteil Grünau werden mehrere Aufkleber der "Jungen Nationalisten", der Jugendorganisation der NPD, geklebt. Auf diesen befinden sich Slogans wie "Macht die Grenzen dicht" oder "Invasoren gehören in Abschiebelager und nicht in unser Land". Weitere Sticker beziehen sich positiv auf den Fußballverein 1. FC Lokomotive Leipzig und verherrlichen Gewalt gegen Polizist_innen.
Anwohner_innen entfernen viele der Sticker.

Zahlreiche Wahlplakate in Grünau beschmiert

30.

August
2019
Freitag

In Grünau werden zahlreiche Großplakate verschiedener Parteien zur Landtagswahl mit rassistischen und rechten Parolen beschmiert und beschädigt. Auf den Plakaten ist z.B. "Tägliche Gewalttaten dank euch" und "Gegen das deutsche Volk" zu lesen. Implizit wird sich in den Schmierereien immer wieder auf Geflüchtete bezogen, welche angeblich alle kriminell seien ("Messerstecher"). Verantwortlich gemacht werden dafür alle Parteien - außer der AfD. Im Zusammenhang mit den Schmierereien ist auch immer wieder der Aufruf die AfD zu wählen, zu sehen (z.B.

"Grünau muss wieder deutsch werden"

3.

September
2019
Dienstag

Der LINKEN-Politiker Sören Pellmann (MdB) erhält wenige Tage nach der sächsischen Landtagswahl einen handgeschriebenen Brief, in welchem ihm erklärt wird, dass seine "linksradikale Scheiß nachvolge Partei SED NIEMAND braucht" (Schreibsweise im Original). Grünau solle dagegen wieder deutsch werden. Dass Sören Pellmann gar nicht selbst zur Wahl stand, ist dem Schreibenden offensichtlich nicht bewusst.

NPD-Wahlkampf in Leipzig

29.

August
2019
Donnerstag

Die NPD veranstaltet im Rahmen ihres Landtagswahlkampfes zwei Kleinstkundgebungen in Leipzig. Dabei machen sie vor dem Allee-Center in Grünau und am Stannebeinplatz in Schönefeld halt. Bei den Kundgebungen sprechen jeweils verschiedene Redner (u.a. Frank Franz, NPD-Bundesvorsitzender; Jens Baur, Landesvorsitzender NPD Sachsen und Peter Schreiber, stellvertretender Landesvorsitzender und Spitzenkandidat zur sächsischen Landtagswahl). Weiterhin wird Infomaterial verteilt.

Rechte Flyer mit Stadtlogo im Leipziger Westen verteilt

27.

August
2019
Dienstag

Kurz vor der am 1. September anstehenden Landtagswahl in Sachsen werfen Unbekannte Flyer in Briefkästen in Grünau. Auf den ersten Blick wirkt der Flyer wie ein offizielles Dokument der Stadt Leipzig, ist doch auf der Vorderseite der Titel "Information zur Wahl" mit einem Logo der Stadt Leipzig zu sehen. Allerdings ist auf dem Flyer niemand als verantwortlich im Sinne des Presserechts (V.i.S.d.P.) angegeben.

SPD-Plakate in Grünau beschmiert

24.

August
2019
Samstag

Mehrere im Zuge des Landtagswahlkampfes aufgehängte Großflächenplakate der SPD werden mit rechten Parolen beschmiert. So ist mehrfach "Gegen das deutsche Volk" zu lesen. Auf einem Plakat ist dies mit dem Zusatz "Aber für Messerstecher. Es reicht AfD" fortgeführt.

LINKEN-Plakat in Grünau mit Fadenkreuz beschmiert

5.

August
2019
Montag

Ein Plakat des LINKEN-Direktkandidaten Adam Bednarsky (Wahlkreis 29) wird mit einem großflächigem Fadenkreuz beschmiert. Das Fadenkreuz ist so angebracht, dass es auf das Gesicht des Kandidaten gerichtet ist. Damit wird er symbolisch zum Abschuss freigegeben und zu Gewalttaten gegen ihn aufgerufen.