Leipzig

"Sieg Heil" und sexistische Anmache in Straßenbahn

26.

März
2017
Sonntag

Am Sonntagabend steigen gegen 18 Uhr zwischen dem Wilhelm-Liebknecht-Platz und dem Hauptbahnhof zwei Männer in eine Straßenbahn. In dieser verwenden sie mehrmals den Hitlergruß und rufen mit ausgestrecktem Arm "Sieg Heil". Außerdem beleidigen sie eine 20-Jährige Mitfahrer*in. Andere Passagiere der Straßenbahn mischen sich in die Situation ein. Die zwei Männer steigen schließlich an einer anderen Haltestelle wieder aus.

Neonazi bedroht Menschen und attackiert Bar in Neustadt-Neuschönefeld

18.

März
2017
Samstag

Seit geraumer Zeit terrorisiert im Leipziger Osten ein Neonazi "alternativ" aussehende Personen. So auch am Samstag Abend.
Der im Stadtteil bereits bekannte Neonazi beleidigt zunächst Gäste einer Bar in Volkmarsdorf, aus der er daraufhin verwiesen wird. Im weiteren Verlauf bedroht er auf der Straße, vermutlich aus Frust, zwei weitere unbeteiligte Personen. Diese flüchten sich wiederum in die Bar. Nur kurz darauf fährt er mit seinem Fahrrad erneut an der Bar vorbei und wirft einen Stein, welcher den Fensterrahmen trifft.

Wohnung nur für Deutsche

21.

März
2017
Dienstag

Auf der Internetplattform ebay-Kleinanzeigen wird eine Wohnung angeboten. Das Angebot ist mit dem Satz "Wohnung nur für D..." versehen. Als ein Interessent für die Wohnung anruft folgt sogleich der Satz "Erstmal gut dass du Deutscher bist". Auf die Nachfrage, ob es ein Problem sei wenn dies nicht der Fall wäre, wurde auf die anderen Mieter sowie den Vermieter verwiesen

Neonazistische Schmierereien an Kleidercontainer

18.

Juli
2016
Montag

Unbekannte beschmieren einen Kleidercontainer und einen Stein in Leipzig mit Hakenkreuzen und dem Zahlencode "1488". Die Codes für die "14 words" des Neonazis David Eden Lane sowie für das "Heil Hilter". Die "14 words" sind ein in der neonazistischen Szene verbreitetes rassistisches Glaubensbekenntnis zur "weißen" Zukunft. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt wegen Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen wurde im August 2016 eingestellt.

Frauenfeindlicher Angriff auf Postangestellte

6.

März
2017
Montag

Am Montag kommt es in einer Postfiliale im Leipziger Stadtteil Plaußig zu einem gewalttätigen frauenfeindlichen Übergriff. Ein bereits für seine sexistischen Äußerungen bekannter Mann betritt die Filiale und äußert sich abermals gegenüber einer Angestellten abfällig und frauenfeindlich. Daraufhin verweigert diese ihm die Herausgabe seiner Post und erteilt ihm ein Hausverbot.
Als Reaktion darauf begibt sich der Mann hinter den Tresen und entreißt der Frau die Briefe. Dabei tritt er die Postangestellte, die dabei ein Hämatom am Bein erlitt.

"Sieg Heil"-Rufe in Regionalbahn

20.

März
2016
Sonntag

Ein Fußballfan rief auf dem Hinweg zum Fußballspiel FC Rot-Weiß Erfurt gegen den Chemnitzer FC nach dem Absingen eines Fanliedes laut "Sieg Heil". Dafür wurde er im Juni 2016 wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger
Organisationen zu einer Geldstrafe in Höhe von 30 Tagessätzen verurteilt.

Rechte werfen Schnipsel mit "Islamisierung Tötet" im Paunsdorf Center

2.

Februar
2017
Donnerstag

Ein Unbekannter, in einem weißen Gewand verkleidet als "islamistischer Gefährder", wirft dutzende Papierschnipsel mit der Aufschrift "Islamisierung Tötet" von der zweiten Etage im Einkaufzentrum "Pausdorf Center". Wenige Stunden nach der Tat bekennt sich die rechte Gruppe "Der Schild" auf Facebook zu der Aktion.

Hitlergruß in Leipziger Schule

20.

September
2016
Dienstag

Bei der Anwesenheitskontrolle an einer Berufsschule streckt ein Schüler seinen Arm zum sogenannten Hitlergruß in die Höhe. Da der 18-Jährige nach Angaben des Schuldirektors wiederholt als Teil einer "Störergruppe auffällig geworden" ist, wird er in Folge des Vorfalls der Berufsschule verwiesen.

Zerstörung der Gedenktafel in der Kamenzer Straße

1.

Januar
2017
Sonntag

Zum Jahreswechsel wird die von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) initiierte Gedenktafel in der Kamenzer Straße 10 bereits zum sechsten Mal mutwillig zerstört. Seit Mai 2010 existiert dieses runde Wegezeichen mit Gedenktafel als Symbol für einen authentischen Ort der Zwangsarbeit während des Nationalsozialismus in Leipzig.

Neonazistische Parolen im Zug

12.

Januar
2017
Donnerstag

Ein 61-Jähriger fuhr mit dem ICE von Leipzig nach Erfurt. Als ihn ein Bahnmitarbeiter auf drei noch nicht bezahlte Biere ansprach kippte der 61-Jährige diesem sein Getränk über den Kopf. Danach rief der Fahrgast mehrfach neonazistische Parolen.