Leipzig

"Sieg Heil"-Rufe in Regionalbahn

20.

März
2016
Sonntag

Ein Fußballfan rief auf dem Hinweg zum Fußballspiel FC Rot-Weiß Erfurt gegen den Chemnitzer FC nach dem Absingen eines Fanliedes laut "Sieg Heil". Dafür wurde er im Juni 2016 wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger
Organisationen zu einer Geldstrafe in Höhe von 30 Tagessätzen verurteilt.

Neonazis provozieren Fußballfans am Südplatz

11.

Februar
2017
Samstag

Vor dem Erstliga-Fußballspiel von RB Leipzig gegen den Hamburger SV trafen sich rund 20, als Neonazis erkennbare HSV-Fans an einer Bar in der Nähe des Südplatzes. Dort brüllen sie Parolen wie "Juden Chemie", gerichtet an Fans des Leipziger Fußballvereins BSG Chemie Leipzig, und "Scheiß Sankt Pauli". Passanten, die ihnen widersprechen, werden als "Antifa-Fotzen" und "Judenschweine" beschimpft. Außerdem zeigen zwei HSV-Fans den Hitlergruß.

Rechte werfen Schnipsel mit "Islamisierung Tötet" im Paunsdorf Center

2.

Februar
2017
Donnerstag

Ein Unbekannter, in einem weißen Gewand verkleidet als "islamistischer Gefährder", wirft dutzende Papierschnipsel mit der Aufschrift "Islamisierung Tötet" von der zweiten Etage im Einkaufzentrum "Pausdorf Center". Wenige Stunden nach der Tat bekennt sich die rechte Gruppe "Der Schild" auf Facebook zu der Aktion.

Hitlergruß in Leipziger Schule

20.

September
2016
Dienstag

Bei der Anwesenheitskontrolle an einer Berufsschule streckt ein Schüler seinen Arm zum sogenannten Hitlergruß in die Höhe. Da der 18-Jährige nach Angaben des Schuldirektors wiederholt als Teil einer "Störergruppe auffällig geworden" ist, wird er in Folge des Vorfalls der Berufsschule verwiesen.

Zerstörung der Gedenktafel in der Kamenzer Straße

1.

Januar
2017
Sonntag

Zum Jahreswechsel wird die von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) initiierte Gedenktafel in der Kamenzer Straße 10 bereits zum sechsten Mal mutwillig zerstört. Seit Mai 2010 existiert dieses runde Wegezeichen mit Gedenktafel als Symbol für einen authentischen Ort der Zwangsarbeit während des Nationalsozialismus in Leipzig.

Neonazistische Parolen im Zug

12.

Januar
2017
Donnerstag

Ein 61-Jähriger fuhr mit dem ICE von Leipzig nach Erfurt. Als ihn ein Bahnmitarbeiter auf drei noch nicht bezahlte Biere ansprach kippte der 61-Jährige diesem sein Getränk über den Kopf. Danach rief der Fahrgast mehrfach neonazistische Parolen.

Bus von Busunternehmen angezündet

9.

November
2015
Montag

Ein Busunternehmen beförderte in der Vergangenheit Pegida-Gegner_innen zu einer Gegendemonstration. Mutmaßlich dafür wurde dem Unternehmen ein Bus angezündet. Vorausgegangen waren Drohungen u.a. in sozialen Netzwerken.

Rassistische Beleidigungen und Körperverletzungen

26.

April
2015
Sonntag

Ein Erwachsener schlug einen vietnamesischen Geschädigten mit der Faust. Dabei beschimpfte er diesen rassistisch. Dafür wurde er wegen vorsätzlicher Körperverletzung mit Beleidigung zu einer Freiheitsstrafe in Höhe von drei Monaten verurteilt.

"Sieg Heil"-Ruf in Leipzig

7.

September
2015
Montag

Ein Mann rief in der Öffentlichkeit die Parole "Sieg Heil". Dafür wurde er wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen zu einer
Geldstrafe in Höhe von 50 Tagessätzen verurteilt.

Lok-Fans verteilen vor Derby antisemitische Aufkleber

4.

November
2016
Freitag

Am 13. November 2016 werden die beiden verfeindeten Fußballclubs BSG Chemie Leipzig und 1. FC Lokomotive Leipzig im Leipziger Alfred-Kunze-Sportpark gegeneinander antreten. Im Vorfeld verteilten und verklebten Anhänger von Lok Leipzig antisemitische Aufkleber in den Vereinsfarben des Clubs aus Probstheida. Neben dem Schriftzug "Juden Chemie" ist das Vereinslogo der BSG Chemie durch einen Judenstern ersetzt.