Leipzig

Neonazistischer Anschlag auf Abgeordnetenbüro

24.

April
2011
Sonntag

Das Leipziger Wahlkreisbüro der Bundestagsabgeordneten Dr. Barbara Höll und Landtagsabgeordneten Dr. Monika Runge (beide DIE LINKE) wurde erneut Ziel eines Anschlags aus Neonazi-Kreisen.

Homophobie und Neonazis bei Leipziger Stadtderby

25.

April
2011
Montag

Am 25. April 2011 fand im Leipziger Zentralstadion das Lokal-Derby zwischen dem FC Lok und FC Sachsen statt. Bei vergangenen Veranstaltungen dieser Art war es immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Fans der beiden Vereine gekommen. Wie bereits am 06. Februar 2011 fanden sich auch diesmal wieder stadtbekannte Neonazis, darunter Istvan Repaczki im Fanbereich von Lok Leipzig ein.

JN Leipzig feiert dreijährigen Geburtstag und Adolf Hitler

20.

April
2011
Mittwoch

Wie schon im vergangenen Jahr beging die Leipziger JN (NPD-Jugendorganisation "Junge Nationaldemokraten") auch dieses Mal am 20. April die Gründung ihres hiesigen "Stützpunktes" 2008 und den auf den gleichen Tag fallenden 122. Geburtstag ihres Idols Adolf Hitler. Gefeiert wurde vermutlich im "Nationalen Zentrum" der NPD in der Odermannstraße 8 in Lindenau. Nach chronik.LE-Informationen soll dort in der Nacht zu Mittwoch eine Veranstaltung stattgefunden haben.

Mann zeigt Hitlergruß

3.

Oktober
2010
Sonntag

Ein Mann zeigte am Nachmittag des 3. Oktober öffentlich den "Hitlergruß" und rief dabei die Parole "Sieg Heil!".

Die Staatsanwaltschaft Leipzig verurteilte ihn im Februar 2011 wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen zu einer Geldstrafe.

Antisemitische Gesänge während eines Fußballspiels

3.

Oktober
2010
Sonntag

Drei Männer sangen während eines Fußballspiels in Leipzig das so genannte "U-Bahnlied" ("Eine U-Bahn bauen wir, von Probstheida bis nach Auschwitz!"), zudem zeigte einer der Männer den "Hitlergruß" und rief die Parole "Sieg Heil!".

Holocaustleugnerin im Leipziger NPD-Zentrum

15.

April
2011
Freitag

Laut Angaben des NPD-Kreisverbandes Leipzig trat die notorische Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck-Wetzel als Referentin im NPD-Zentrum in der Odermannstraße auf. Die Veranstaltung zum Thema "Wirtschaftspolitik im 3. Reich" fand vermutlich am 15. April statt und ist Teil der Reihe "Herz für Deutschland".

NPD führt "Gedenkstunde" durch

11.

Februar
2011
Freitag

Im Nazi-Zentrum in der Odermannstraße führte die NPD Sachsen "anlässlich des bevorstehenden 66. Jahrestages" der Bombardierung Dresdens eine "Gedenkstunde" durch. Der NPD-Landtagsabgeordnete Arne Schimmer soll dabei vor ca. 30 Neonazis aus dem Werk von Walter Kempowski "Der rote Hahn. Dresden im Februar 1945" gelesen haben.

Neonazis stören Veranstaltung auf der Leipziger Buchmesse

20.

März
2011
Sonntag

Neonazis haben während der Buchmesse die Präsentation des Buches "Das verbotene Dorf" über das "Verhörzentrum Wincklerbad der britischen Besatzungsmacht in Bad Nenndorf 1945 - 1947" gestört. Über seinen Twitterkanal verkündete das neonazistische "Aktionsbündnis Leipzig" triumphierend, die Buchvorstellung "erfolgreich gestört" zu haben. In einer Antwort auf eine Kleine Anfrage zu "Aktivitäten der extremen Rechten in Sachsen im Monat März 2011" bestätigte das sächsische Innenministerium die Störaktion durch zwei Personen.

Leipziger Buchmesse: Burschenschaften, ein rechtes Magazin und Gerd Fritzsche

18.

März
2011
Freitag

Für den 18. März lud der „Convent Deutscher Akademikerverbände“ (CDA) anlässlich der Leipziger Buchmesse zu einem Vortragsabend in die Gosenschänke „Ohne Bedenken“ in der Menckestraße ein. Auf dem Programm stand u.a. ein Vortrag von Gerd Fritzsche zum Thema „Die lustige Alma Mater – Der Verbindungsstudent in der Karikatur“. Fritzsche sitzt seit 2008 für die NPD im Kreistag Leipziger Land.

Nazi-Hool-Band "Kategorie C" spielte wieder in Leipzig

21.

Mai
2011
Samstag

Wieder einmal gab es in Leipzig ein Konzert der neonazistischen Hooliganband-Band "Kategorie C - Hungrige Wölfe", diesmal unter dem Tournee-Motto "Deutsche Jungs Tour 2011". Etwa 300 Besucher fanden sich im "Club Lagerhof" unweit des Hauptbahnhofes ein. Augenzeug_innen berichten, dass etliche organisierte Neonazis aus dem Leipziger Umland das Konzert besuchten.