Leipzig

Connewitz: Jugendliche werden mit Pistole bedroht

4.

Februar
2010
Donnerstag

Am Donnerstag werden in Connewitz gegen 14 Uhr mehrere Jugendliche von einem jungen Mann mit einer Pistole bedroht.

RAA Statistik rechtsmotivierter Angriffe 2009: Die meisten Vorfälle im Leipziger Raum

4.

Februar
2010
Donnerstag

chronik.LE dokumentiert eine Pressemitteilung der RAA-Sachsen vom 4. Februar 2010:

Opferberatungsstellen für Betroffene rechter Gewalt legen Jahresstatistik vor - 263 rechtsmotivierte Angriffe 2009 in Sachsen

Linke-Büro in Lindenau: Fünfter Anschlag in zehn Monaten

31.

Januar
2010
Sonntag

Am Wochenende wurde das Bürgerbüro des Landtagsabgeordneten Volker Külow (Die Linke) im Leipziger Ortsteil Lindenau mit Steinen beworfen. Die Sicherheitsglasscheibe wurde stark beschädigt. Das Bürgerbüro in der Georg-Schwarz-Straße 8 war bereits mehrmals zum Ziel von Attacken geworden. In den zehn Monaten seit der Eröffnung im März 2009 wurden damit mindestens viermal die Schaufenster des Büros beschädigt: am 12.

Nazis "feiern" Silvester in Großzschocher: Ausschreitungen und Krawall

31.

Dezember
2008
Mittwoch

Laut Pressemitteilung der Polizeidirektion Leipzig vom 1. Januar 2009 kam es im Kreuzungsbereich Dieskaustraße, Ecke Huttenstraße zu heftigen Ausschreitungen. Etwa 50 Jugendliche setzten Mülltonnen in Brand und versuchten Barrikaden zu errichten. Beteiligt waren nicht nur Anhänger der Freien Kräfte Leipzig sondern auch etliche sogenannte Autonome Nationalisten aus Großzschocher und Grünau.

Weitere Informationen zu diesem Ereignis finden sich im Bericht über die "Silvester-Ausschreitungen 2009.

Neulich in der LVZ: Brutaler "Ausländer" mit "schwarzen Haaren" und ein "polnischer Ladendieb"

7.

Januar
2010
Donnerstag

Die Leipziger Volkszeitung (LVZ) kann es einfach nicht lassen: Wenn die Polizei in ihrer täglichen Presseinformation die (mutmaßliche) Nationalität eines Tatverdächtigen erwähnt, übernimmt die Lokalredaktion das in der Regel penibel. Auch dann, wenn dies nichts zum Verständnis des Vorfalls beiträgt und nicht hilfreich für die Fahndung nach Tatverdächtigen ist.

Massive Bedrohung durch Vermummte in Großzschocher

25.

Januar
2010
Montag

Mehrere vermummte Männer lauerten einem Jugendlichen in Großzschocher vor seinem Wohnhaus auf. Offensichtlich wollten sie den Jugendlichen zusammenschlagen.

Migrant verletzt sich auf der Flucht vor rassistischen Angreifern

27.

Januar
2010
Mittwoch

Am Mittwochabend haben zwei junge Männer einen aus Algerien stammenden Migranten in der Nähe der Innenstadt zunächst rassistisch beleidigt und anschließend in bedrohlicher Absicht verfolgt. Auf der Flucht vor ihnen zog sich der Mann nach Angaben der Opferberatung Leipzig der RAA Sachsen eine schwere Verletzung zu.

Hochrangiges Nazitreffen in Leipziger NPD-Büro plant "Braune Schutztruppe"

24.

Januar
2010
Sonntag

Am Sonntag trafen sich rund 20 hochrangige Nazis aus ganz Sachsen im NPD-Büro in der Odermannstraße. Auf dem Programm stand die Vorbereitung des alljährlichen geschichtsrevisionistischen Aufmarsches am 13. Februar 2010 in Dresden. Dieser war in den vergangenen Jahren der europaweit größte Neonazisaufmarsch. Für 2010 wird mit 8000 Teilnehmern aus ganz Europa gerechnet.

Professor Kern beauftragt Anwalt mit Verbindungen zur Neonazi-Szene

11.

Januar
2010
Montag

Laut Leipziger Internetzeitung beauftragte Prof. Bernd-Rüdiger Kern, der Jura an der Universität Leipzig lehrt, den Chemnitzer Rechtsanwalt Martin Kohlmann mit der Vertretung seiner Interessen in einem Rechtsstreit mit Dr. Volker Külow (Die Linke). Kern erhofft sich anwaltliche Unterstützung gegen Külows Vorwürfe der "Menschenverachtung" und "Deutschtümelei". Brisant ist die Anwaltsauswahl, da Kohlmann seit Jahren gute Kontakte in die sächsiche Neonaziszene unterhält.

Neulich in Leipzig: "Ausländer und Hartz-IV-Empfänger" klauen ständig Fahrräder

15.

Oktober
2009
Donnerstag

Bei einer Wohnungsbesichtigung verwies der Makler auf den großzügigen Hausflur. Er mahnte die Interessent_innen, die Fahrräder dort abzustellen, da diese draußen oft geklaut würden. Die Erklärung dafür lieferte der Makler ungefragt gleich mit: Im Viertel würden viele "Ausländer und Hartz-IV-Empfänger" wohnen.