Leipzig

Aufforderung zu Straftaten auf Facebook

28.

Juni
2015
Sonntag

Ein Erwachsener stellt auf Facebook einen Eintrag ein, in welchem er dazu auffordert, Flüchtlinge zu erschießen. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen öffentlicher Aufforderung zur Begehung von Straftaten wurde im September 2016 eingestellt.

Bild mit Hakenkreuz auf Facebook gepostet

6.

August
2015
Donnerstag

Ein Leipziger stellt auf Facebook eine Bild mit einer männlichen Person mit Hakenkreuztätowierung ein.

Leipziger will Flüchtlinge nach Auschwitz schicken

13.

Juni
2015
Samstag

Ein Erwachsener postet unter eine Pressemeldung zur Erweiterung einer Flüchtlingsunterkunft ein Foto vom Konzentrationslager Auschwitz. Unter diesem ist der Schriftzug "Wir haben wieder geöffnet" zu lesen. Vor Gericht wurde er im September 2016 wegen dieser Straftat sowie einer weiteren wegen Volksverhetzung in Tatmehrheit mit Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von fünf Monaten verurteilt. Das Strafmaß wurde zur Bewährung ausgesetzt.

Neonazistische Schmierereien an Kleidercontainer

18.

Juli
2016
Montag

Unbekannte beschmieren einen Kleidercontainer und einen Stein in Leipzig mit Hakenkreuzen und dem Zahlencode "1488". Die Codes für die "14 words" des Neonazis David Eden Lane sowie für das "Heil Hilter". Die "14 words" sind ein in der neonazistischen Szene verbreitetes rassistisches Glaubensbekenntnis zur "weißen" Zukunft. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt wegen Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen wurde im August 2016 eingestellt.

Identitäre werfen Schnipsel in Connewitz

12.

März
2017
Sonntag

Mutmaßliche Mitglieder einer selbstbezeichneten "Identitären Bewegung Leipzig" werfen wenige Tage vor einer Nazi-Demo in Leipzig-Connewitz hunderte Papierschnipsel aus einem Auto. Diese sind mit dem Slogan "#Remigration" bedruckt.

Frauenfeindlicher Angriff auf Postangestellte

6.

März
2017
Montag

Am Montag kommt es in einer Postfiliale im Leipziger Stadtteil Plaußig zu einem gewalttätigen frauenfeindlichen Übergriff. Ein bereits für seine sexistischen Äußerungen bekannter Mann betritt die Filiale und äußert sich abermals gegenüber einer Angestellten abfällig und frauenfeindlich. Daraufhin verweigert diese ihm die Herausgabe seiner Post und erteilt ihm ein Hausverbot.
Als Reaktion darauf begibt sich der Mann hinter den Tresen und entreißt der Frau die Briefe. Dabei tritt er die Postangestellte, die dabei ein Hämatom am Bein erlitt.

"Sieg Heil"-Rufe in Regionalbahn

20.

März
2016
Sonntag

Ein Fußballfan rief auf dem Hinweg zum Fußballspiel FC Rot-Weiß Erfurt gegen den Chemnitzer FC nach dem Absingen eines Fanliedes laut "Sieg Heil". Dafür wurde er im Juni 2016 wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger
Organisationen zu einer Geldstrafe in Höhe von 30 Tagessätzen verurteilt.

Hakenkreuz auf Wade

24.

Juli
2015
Freitag

Ein Mann trägt in der Öffentlichkeit sichtbar ein Hakenkreuz, das auf seiner Wade tätowiert ist. Dafür wird er im Mai 2016 wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen verurteilt.

Neonazis provozieren Fußballfans am Südplatz

11.

Februar
2017
Samstag

Vor dem Erstliga-Fußballspiel von RB Leipzig gegen den Hamburger SV trafen sich rund 20, als Neonazis erkennbare HSV-Fans an einer Bar in der Nähe des Südplatzes. Dort brüllen sie Parolen wie "Juden Chemie", gerichtet an Fans des Leipziger Fußballvereins BSG Chemie Leipzig, und "Scheiß Sankt Pauli". Passanten, die ihnen widersprechen, werden als "Antifa-Fotzen" und "Judenschweine" beschimpft. Außerdem zeigen zwei HSV-Fans den Hitlergruß.

Rechte werfen Schnipsel mit "Islamisierung Tötet" im Paunsdorf Center

2.

Februar
2017
Donnerstag

Ein Unbekannter, in einem weißen Gewand verkleidet als "islamistischer Gefährder", wirft dutzende Papierschnipsel mit der Aufschrift "Islamisierung Tötet" von der zweiten Etage im Einkaufzentrum "Pausdorf Center". Wenige Stunden nach der Tat bekennt sich die rechte Gruppe "Der Schild" auf Facebook zu der Aktion.