Leipzig

Neonazis grölen Parolen in Leipzig-Plagwitz

30.

April
2016
Samstag

In der Nacht von Freitag zu Samstag zieht eine etwa zehnköpfige Gruppe grölend durch Leipzig-Plagwitz. Die offensichtlich Alkoholisierten rufen Parolen wie "Zick Zack Zeckenpack" und "Sieg Heil".

Attacke auf Linken-Abgeordnetenbüro linXXnet am Connewitzer Kreuz

3.

Oktober
2016
Montag

In der Nacht zum Montag, dem diesjährigen Tag der deutschen Einheit, haben Unbekannte das linXXnet, das offene Abgeordneten- und Projektebüro der Partei Die Linke im Stadtteil Connewitz, attackiert. Die Täter/innen haben eine großformatige Schaufensterscheibe an der Bornaischen Straße mit einem unbekannten Gegenstand eingeschlagen.

27-Jähriger attackiert Mann und zeigt Hitlergruß

19.

September
2016
Montag

Ein 27-Jähriger hat am Montag in der Georg-Schumann-Straße in Möckern einen 40-Jährigen und dessen Bekannte angegriffen. Der jüngere Mann beleidigte das Paar zunächst. Dabei zeigte er mehrmals den Hitlergruß und schrie neonazistische Parolen. Danach griff er den älteren Mann an, stieß ihn zu Boden und würgte ihn, bis dieser blau anlief. Passanten kamen dem Angegriffenen zur Hilfe. Dieser erlitt Verletzungen im Gesicht und am Hals und wurde ambulant behandelt.

Leipziger will Asylsuchende ins KZ schicken

25.

November
2013
Montag

Der Leipziger Ron K. veröffentlicht auf seiner Facebook-Seite ein Foto unter der Überschrift "Wir haben wieder geöffnet" ein Foto des Eingangsbereichs des Konzentrationslagers Auschwitz eingestellt hatte, wobei der Originalschriftzug "Arbeit macht frei" durch das Wort "Asylantenheim" ersetzt war. Unter dem Lichtbild postete er zudem: "Da waren noch Heime…Ordnung, Disziplin und super Verpflegung…all incl…samt gut ausgebildeten Ärzten." Im Februar 2017 wird er dafür wegen Volksverhetzung zu 90 Tagessätzen a 20€ verurteilt.

Rassistische Hetze bei Informationsveranstaltung zu zukünftiger Asylsuchendenunterkunft in Meusdorf

1.

September
2016
Donnerstag

Die Stadt Leipzig plant für Februar 2017 die Eröffnung einer neuen Unterkunft für Asylsuchende in der Höltystraße Straße in Leipzig-Meusdorf. Die Ausführungen vom zuständigen Sozialbürgermeister Fabian und Sozialamtsleiterin Kador-Probst während einer Informationsveranstaltung zum geplanten Bau wurden immer wieder durch hämisches Gelächter und Zwischenrufe von Zuhörer_innen unterbrochen. Die Mehrzahl der Fragen stellenden Anwohner_innen äußerten sich in der nachfolgenden Fragerunde rassistisch.

Rassistische Äußerungen bei Informationsveranstaltung zu zukünftiger Asylsuchendenunterkunft in Gohlis

30.

August
2016
Dienstag

Die Stadt Leipzig plant für Ende Oktober 2016 die Eröffnung einer neuen Unterkunft für Asylsuchende in der Lindenthaler Straße in Leipzig-Gohlis. Die Informationsveranstaltung mit dem zuständigen Sozialbürgemeister Fabian und Sozialamtsleiterin Kador-Probst nutzten viele Anwohner_innen um Fragen zu stellen. Dabei äußerte sich eine Person mehrfach laut hörbar rassistisch. Sie unterstellte Asylsuchenden sich breit zu machen und nicht nach Deutschland zu passen.

Neonazistische Graffiti und Sticker in Leipzig-Gohlis

20.

Juli
2016
Mittwoch

In der Nacht zum 20. Juli wurden rings um den S-Bahnhof Gohlis drei Hakenkreuz-Graffiti angebracht. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung. Weiterhin tauchten im Umfeld Sticker mit den Aufschriften "Islamists not welcome", "Jeder hasst die Antifa" sowie "Grenzen dicht" auf.

Hitlergrüße und Heil-Rufe in Reudnitz

15.

Juli
2016
Freitag

Ein mit einem Yakuza-Pullover bekleideter Jugendlicher zeigt auf offener Straße mehrfach den Hitlergruß. Als er auf ihm bekannte Personen trifft, ruft er mehrfach laut "Heil". Vorbeilaufende Passant_innen reagieren nicht.

Infotafeln zu Leben und Werk von Gerda Taro zerstört

3.

August
2016
Mittwoch

In der Nacht vom 3. auf den 4. August 2016 haben Unbekannte, die zuvor im Rahmen des Foto-Festivals „f/Stop“ ausgestellten Fotographien der jüdischen Fotografin Gerda Taro (*1.August.1910 in Stuttgart + 26. Juli 1937 in El Escorial/ Spanien), mit schwarzer Teerfarbe übermalt. Diese Installation im öffentlichen Raum sollte an Gerda Taro erinnern, die 1933 – damals hieß sie noch Gerta Pohorylle – von Leipzig aus nach Paris geflohen war.

Fanszene Lok veröffentlicht sexistisches Video

16.

Juli
2016
Samstag

Die "Fanszene Lokomotive Leipzig" hat auf ihrem Facebook-Account ein Rückblick zur Rückrunde der Saison 2015/16 veröffentlicht. Mehrfach sind in dem Video sexistische Sprechchöre wie "gegen Frauenrechte" und "weibliche Moderatoren haben im Stadion nichts verloren" zu hören. Weiterhin ist ein Transparent mit einem nackten stilisierten Frauenkörper in gebückter Stellung zu sehen. Unterschrieben ist der Facebook-Beitrag mit den Worten "Lok Leipzig - Ehre, Treue, Stolz". Das Video wurde auf der Facebook-Seite der "Fanszene" fast ausschießlich positiv kommentiert.