Neuschönefeld | chronik.LE

Neuschönefeld

Neonazistische Schmierereien in Neuschönefeld

17.

Juni
2019
Montag

Mit einem Edding werden auf dem Durchgang von der Marcusgasse zum Bernhardiplatz im Leipziger Stadtteil Neuschönefeld mehrere neonazistische Schmierereien angebracht. Darunter befinden sich mehrere Hakenkreuze, SS-Runen sowie der Slogan "Nazi-Kiez". Mit letzterem wird versucht, einen Anspruch auf eine Vorherrschaft im Stadtviertel deutlich zu machen.

Neonazistisches Lied in Kneipe im Leipziger Osten gespielt

11.

September
2018
Dienstag

In einer Kneipe an der Ecke Kohlgartenstraße Reclamstraße befinden sich ca. 10 ältere Personen. Aus den Boxen der Kneipe dröhnt bis außen hörbar das indizierte neonazistische Lied "Opa war Sturmführer bei der SS" der Band Landser.

Landser wurde 2003 in Berlin als erste Band als kriminelle Vereinigung verboten. Die Band genießt in der neonazistischen Szene Kultstatus. In ihren Texten äußert sich die Band rassistisch gegenüber als minderwertig empfundenen Bevölkerungsgruppen und verherrlicht den Nationalsozialismus.

Vierte Zerstörung der Gedenktafel an ehemaliger KZ-Außenstelle in Neuschönefeld

21.

Juli
2013
Sonntag

Am 21. Juli 2013 zerstörten unbekannte Täter_innen das Wegezeichen und die dazugehörige Gedenktafel an der ehemaligen KZ-Außenstelle in der Kamenzer Straße 10. Die Tafel verwies auf das an dieser Stelle gelegene größte der acht Leipziger Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald, in dem zahlreiche polnische Zwangsarbeiter_innen gefangen waren.

Rassistische Beschimpfung und Handgreiflichkeiten an rechtsoffener Kneipe

27.

Dezember
2011
Dienstag

Am 27.Dezember kam es zwischen 3 und 4 Uhr morgens zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen. Ort des Geschehens war der öffentliche Raum vor der Gaststätte "Frankenstube" in der Wurzner Straße 22. Augenzeug_innen hörten im Zuge der Auseinandersetzung den Satz "Solche Russen wie ihr sind der Grund warum wir Nazis sind".

Neonazis feiern "Heß-Wochen"

31.

August
2010
Dienstag

Im Rahmen einer so genannten "Heß-Woche" haben Neonazis in ganz Sachsen des Hitler-Stellvertreters und verurteilten Kriegsverbrechers Rudolf Heß gedacht, der sich am 17. August 1987 erhängt hat. In den Nächten um den Todestag sind unter anderem in Grimma, Borna, Geithain, Eilenburg, Delitzsch, Kohren-Sahlis, Frohburg, Bad Lausick, Döbeln, Torgau und Leisnig Aufkleber, Plakate, Graffitis und Schmierereien angebracht worden.