Zentrum-Nord

Vergewaltigung im Zentrum-Nord

8.

Juni
2021
Dienstag

Eine Frau läuft auf der Kurt-Schumacher-Straße Richtung Norden. Gegen 19:30 wird sie von drei ihr unbekannten Männern zunächst umringt und dann auf ein verlassenes Grundstück gedrängt. Auf dem Grundstück kommt es im Folgenden zur gemeinschaftlichen Vergewaltigung.

Transfeindlicher Angriff am Hauptbahnhof

17.

Mai
2021
Montag

Am Montagabend wird eine Transfrau am Leipziger Hauptbahnhof angegriffen. Der Täter macht dabei zuerst obzöne Gesten in ihre Richtung. Als sich die Betroffene umdreht, um ihm etwas zu entgegnen, spuckt der Täter sie an. Daraufhin kommt es zu einem Gerangel und der Täter versucht die Betroffene vor eine Straßenbahn zu stoßen. Dadurch stürzt die Betroffene. Der Täter zieht daraufhin ein Messer und bedroht sie. Erst nachdem ein Passant eingreift entfernt sich der Täter vom Tatort.

Verschwörungsideologische und neonazistische Schmierereien am Hauptbahnhof

14.

Mai
2021
Freitag

An der Straßenbahnhaltestelle Hauptbahnhof-Westseite werden an einem Werbeträger zahlreiche wirre verschwörungsideologische, antisemitische, geschichtsrevisionistische und neonazistische Botschaften hinterlassen. So wird Corona mit der SS und dem NS-Vernichtungslager Auschwitz gleichgesetzt und eine Impfspritze mit einem Hakenkreuz dargestellt. Weiterhin wird "Juden Raus" proklamiert.
Ähnliche Schmierereien tauchen immer wieder im Leipziger Stadtbild, vor allem im Westen, auf und werden offensichtlich von der selben Person angebracht.

Erneute Kundgebung der »Bürgerbewegung Leipzig 2021«

17.

Mai
2021
Montag

Erneut findet in Leipzig eine Kundgebung der »Bürgerbewegung Leipzig 2021« statt - wie bereits letzte Woche auf dem Platz vor dem Naturkundemuseum. In der Spitze nehmen ca. 80 Personen an der Veranstaltung teil.

Sexistische Beleidigung und Angriff auf Fahrradfahrer_in im Zentrum Nord

13.

Mai
2021
Donnerstag

Am Donnerstag ("Männertag"/Christi Himmelfahrt) wird eine Fahrradfahrer_in im Zentrum Nord auf dem Weg zwischen Bahnhof und Zoo von einer Gruppe Männer erst sexistisch beleidigt und anschließend vom Rad geworfen.

»Bürgerbewegung Leipzig 2021« demonstriert erneut in Leipzig

10.

Mai
2021
Montag

Zum wiederholten Male demonstriert am Montag die »Bürgerbewegung Leipzig 2021« - diesmal vor dem Naturkundemuseum. Beworben wird die Veranstaltung mit dem Slogan "Für Frieden, Freiheit und Souveränität". Insgesamt nehmen ca. 80 Personen an der Veranstaltung teil. Hauptredner ist, wie so oft, Volker B.

Neonazistische Sticker im Leipziger Norden

2.

April
2021
Freitag

Im Leipziger Norden werden an mehreren Stellen neonazistische Aufkleber angebracht, so in der Zerbster Straße Aufkleber der neonazistischen Partei "Der III. Weg" mit dem Slogan "Antifa-Banden zerschlagen". Weitere Sticker mit Slogans wie "Love Animals – Hate Antifa" und "Good Night Left Side" befinden sich in der Erich-Weinert-Straße.

Hitlergruß in Richtung antirassistischer Kundgebung

27.

Februar
2021
Samstag

Die Gruppe le_diasporique veranstaltet mit Mitgliedern der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) Leipzig sowie Black Lives Matter (BLM) Leipzig eine Kundgebung. Anlass ist der Black History Month, in welchem Perspektiven von Rassismus Betroffenen im Vordergrund stehen. Dabei soll auf eine weiße Geschichtsschreibung sowie rassistische und kolonialistische Kontinuitäten aufmerksam gemacht werden. Die Kundgebung findet vor dem Leipziger Zoo, einem Ort kolonialer "Völkerschauen", statt.

Mahnmal im Hauptbahnhof geschändet

27.

Januar
2021
Mittwoch

Am Abend des Gedenktages der Opfer des Nationalsozialismus findet am Mahnmal im Leipziger Hauptbahnhof eine Gedenkveranstaltung statt. Es werden Blumen niedergelegt. Nach der Veranstaltung wird das Mahnmal durch Unbekannte geschändet, indem an dem Gedenkstein eine Münze mit dem Konterfei des Wehrmachtskommandeurs Erwin Rommel aufgehängt wird.

Leipziger Burschenschaft empfiehlt Bücherverbrennung

4.

Mai
2020
Montag

Die Burschenschaft Dresdensia Leipzig postet auf Instagram ein Foto ihres Walpurgisfeuers. Darunter empfiehlt sie die Verbrennung der Werke des burschenschaftskritischen Autors August von Kotzebue, des deutsch-jüdischen Philosophen Theodor W. Adorno sowie der feministischen Autorin Simone de Beauvoir. Im weiteren Text behauptet die Burschenschaft relativierend, das Ganze sei lediglich als Satire zu verstehen.