Zentrum-Ost

Schmiererei fordert Mord an Jens Spahn

4.

Dezember
2021
Samstag

Auf der Rosa-Luxemburg-Straße befinden sich zwei Schmierereien an Säulen eines Hauseingangs. Am 3. Dezember wird dort „Impfen ist Mord“ geschmiert, am 4. Dezember mit derselben Farbe und Schriftart "Spahn töten“ ergänzt.

Zuletzt häuften sich Bedrohungen gegenüber Politiker_innen aus dem Umfeld von Impfgegner_innen. Tags zuvor, am 3. Dezember, versammelten sich rund 30 Personen mit Fackeln und Plakate vor dem privaten Wohnhaus der sächsischen Gesundheitsministerin Petra Köpping in Grimma.

Hakenkreuz in der Inselstraße

20.

Oktober
2021
Mittwoch

Die Fassade eines Hauses in der Inselstraße wird mir einem Hakenkreuz beschmiert. Aufmerksame PAssant_innen überkleben dieses zunächst mit Stickern.

Mann trägt sichtbares Hakenkreuz-Tattoo

15.

Juni
2021
Dienstag

Gegen 19 Uhr sitzt eine Person an der Haltestelle Friedrich-List-Platz. Auf ihrem Knie prangt gut sichtbar ein Hakenkreuz-Tattoo. Das Zeigen von verfassungsfeindlichen Kennzeichen, darunter das Hakenkreuz, in der Öffentlichkeit ist eine Straftat.

Schmiererei ruft zum Mord an Angela Merkel auf

29.

Mai
2021
Samstag

Am Obi-Baumarkt im Zentrum-Ost werden mit schwarzem Stift die Slogans "Tötet Merkel", "Kill Merkel" sowie "Fuck Araber" angebracht. Damit wird zum Mord an der aktuellen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aufgerufen.

Gedenkbanner an Femizid mit antifeministischen Inhalten beschmiert

22.

April
2021
Donnerstag

Ein Banner, das an einen Femizid am Bahnhofsgelände im Leipziger Osten erinnert, wird beschmiert. Eine unbekannte Person hinterlässt eine Nachricht mittels der sie den Verfasser_innen des Banners eine "politische Instrumentalisierung" vorwirft. Laut ihrer Argumentation gebe es keinen Unterschied zwischen einem Mord an einem Mann oder einer Frau.

Rassistische Aufkleber in der Leipziger Innenstadt

10.

April
2021
Samstag

In der Leipziger Innenstadt, Höhe Hainstraße/Markt, werden am Samstagnachmittag rassistische Aufkleber angebracht, die sich obszön und abfällig gegen die "Black-Power"-Bewegung richten. Die Polizei kann zwei Tatverdächtige (männlich, 18 Jahre, deutsch sowie weiblich, 15 Jahre, deutsch) feststellen. Gegen beide werden Ermittlungen wegen des Anfangsverdachts der Volksverhetzung und Sachbeschädigung aufgenommen.

Rassismus und Bedrohung in Tram

18.

Dezember
2019
Mittwoch

Ein erkennbar der Neonaziszene zuzuordnender Mann betritt die Straßenbahnlinie 8 an der Haltestelle Hofmeisterstraße. Bereits beim Betreten macht er abfällige Geräusche gegenüber Mitfahrenden. Lauthals beschwert er sich über die von ihm definierten angeblichen "Nicht-Deutschen" in der Tram.
Als ihn ein Mitfahrender beim Aussteigen lange anblickt und ihm mitteilt, dass er die Aussagen des Neonazis "scheiße findet" wird er von diesem angegangen.

Großplakate von Die Linke und Die Grünen am Johannisplatz mit rechter Propaganda beklebt

21.

Mai
2019
Dienstag

Am Johannisplatz wird auf den von Die Linke und Die Grünen aufgestellten Großplakaten rechte Propaganda angebracht. So ist auf dem Linken-Plakat ein A4-Zettel mit dem Slogan "Antifa: Wer kein Gehirn hat vermittelt seine erbärmliche Dummheit mit Gewalt !!" sowie dem Antifa-Logo mit Klebeband angebracht. Auf dem Grünen-Plakat wird in Anlehnung an die nationalsozialistische Darstellung des Reichsadlers ein A4-Zettel angebracht, welcher eben jenen Adler zeigt, allerdings mit der Sonnenblume aus dem Günen-Logo statt des Hakenkreuzes.

Rassistisches Gespräch in Straßenbahn

29.

Oktober
2018
Montag

Zwei ältere Frauen unterhalten sich gegen 8 Uhr in der Straßenbahnlinie 3 Richtung Hauptbahnhof. An der Haltestelle Friedrich-List-Platz, wo sich ein Verein zur Unterstützung von wohnungslosen Kindern und Jugendlichen befindet, wendet sich das Gespräch. Eine der beiden Frauen beschwert sich, dass für deutsche Kinder kein Geld da sei, Geflüchtete aber alles hinterhergeworfen bekämen. Die andere Frau stimmt ihr nickend zu. Im Verlauf des weiteren Gesprächs werden Geflüchtete als "Viehzeug" bezeichnet.