Neueste Aktualisierungen

Mann beleidigt Fahrgäste rassistisch

30.

September
2017
Samstag

Gegen 20:30 Uhr beleidigt ein 27-Jähriger auf dem Weg von Saalfeld nach Leipzig andere Fahrgäste rassistisch und bedroht diese mit einem Messer. Die Betroffenen rufen den Zugbegleiter herbei, der daraufhin durch den 27-Jährigen mit Schlägen angegriffen und leicht verletzt wird.

In Knauthain lässt der Zugbegleiter den Zug stoppen und alarmiert die Bundespolizei. Bis zum Eintreffen der Beamt_innen warf der 27-jährige Tatverdächtige Steine gegen den haltenden Zug und beschädigte diesen dabei.

Wurzen: SPD-Plakate beschädigt

21.

September
2017
Donnerstag

Gegen 23:30 Uhr beobachten Polizist_innen, wie drei Jugendliche auf dem Bürgermeister-Schmidt-Platz versuchen, ein SPD-Wahlplakat mit dem Schriftzug „Volksverräter“ zu überkleben. Als die drei Jugendlichen die Polizist_innen bemerken, fliehen sie und entkommen. Dabei lassen sie jedoch ihre Fahrräder zurück, die die Beamt_innen sicherstellen.

Neukieritzsch: Hakenkreuz-Schmierereien an Pfarrgebäude

5.

Oktober
2017
Donnerstag

Unbekannte beschmieren die Wand des ehemaligen Pfarrgebäudes in der Neukieritzscher Victoriastraße mit zwei Hakenkreuzen (1 x 1 m) in roter Farbe, zudem bringen sie den Schriftzug „Hitler“ an. An drei weiteren Objekten in Lobstädt (ein Ortsteil von Neukieritzsch) sprühen sie rassistische Parolen an Stromverteilerkästen.

Wurzen: Rassistische Anfeindung gegen Spieler des Roten Stern Leipzig

2.

Dezember
2017
Samstag

Während des Spiels zwischen dem ATSV Frischauf Wurzen und dem Roten Stern Leipzig (RSL) kommt es zu rassistischen Rufen gegen einen Spieler des RSL. Als dieser während der zweiten Halbzeit den Ball spielt, kommt es durch Wurzen-Fans zu sogenannten Affenrufen. Diese richten sich gegen den RSL-Spieler, aufgrund seiner vermeintlich nicht-deutschen Herkunft.

Neulich in Leipzig: Nazi-Devotionalien auf Flohmarkt verkauft

3.

Dezember
2017
Sonntag

Auf dem regelmäßig in Leipzig stattfindenden Agra-Flohmarkt verkauft ein 46-jähriger Mann an seinem Stand Kerzen, auf denen Hakenkreuze zu erkennen sind. Des Weiteren hat er mehrere Bilder von Adolf Hitler im Angebot. Ein Flohmarktbesucher meldet diese Nazi-Devotionalien der Polizei. Als diese eintrifft, hatte der Verkäufer die Nazi-Symbole größtenteils abgeklebt. Die Polizei ermittelt nun wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Borna: Hakenkreuze und rassistische Graffitis

10.

Oktober
2017
Dienstag

Unbekannte Täter bringen an der Hauswand eines Einkaufsmarktes in Borna ein Hakenkreuz sowie den Spruch: „i hate N*****“ an. Derselbe Spruch wird auch in der Fabrikstraße, in der Sachsenallee und an der Bahnüberführung Deutzner Straße gesprüht. Einen Tag später wird derselbe Spruch an einen Einkaufsmarkt gesprüht.

* Das N-Wort schreiben wir an dieser Stelle nicht aus, um die rassistische Botschaft nicht unnötig zu wiederholen.

Damals wie heute: (Neo-)Nazis drängen Jüd_innen zur Ausreise

19.

Februar
2015
Donnerstag

Der Landesverband der neonazistischen Partei »Die Rechte«, deren Vorsitzender der Leipziger Neonazi Alexander Kurth ist, veröffentlicht auf ihrer Facebook-Seite Bilder eines Schreibens an die "Jüdische Allgemeine", in der Jüdinnen und Juden aufgefordert werden, Deutschland zu verlassen und nach Israel auswandern

Nazi-Konzert in ehemaligem KZ-Außenlager: Stadtrat bestätigt Einwohner_innenanfrage

14.

Juni
2009
Sonntag

Wie Oberbürgermeister Rosenthal auf eine Einwohner_innenanfrage bestätigte, gab es in der Kamenzer Straße 10 mindestens ein Nazi-Konzert. Von 1943 bis 1945 befand sich in dem Gebäude ein Außenlager des KZs Buchenwald, in welchem Zwangsarbeiter des Rüstungskonzerns HASAG untergebracht waren. Das Nazi-Konzert fand am 8.11.2008 statt. Die Polizei war anwesend. Ob weitere Konzerte ohne Polizeipräsenz stattfanden, ist nicht klar.

Nazi-Konzert mit "Blood & Honour"-Bands in Leipzig

29.

November
2008
Samstag

Knapp drei Wochen nach dem von ca. 350 Teilnehmer_innen besuchten Nazi-Konzert am 8. November findet am 29. November in Leipzig eine weitere Veranstaltung dieser Art statt, die von der Staatsregierung im Nachhinein ebenfalls "abschließend als rechtsextremistisches Konzert bewertet" wird. Diese nachträgliche Auskunft findet sich in der am 16. April 2009 veröffentlichten Antwort auf eine Große Anfrage der Linksfraktion zum Thema "Extreme Rechte in Sachsen".

Nazi-Konzert mit sechs Bands und 350 Besuchern in Leipzig

8.

November
2008
Samstag

Laut Auskunft des sächsischen Innenenmimisteriums auf eine Kleine Anfrage zu "Rechten Konzerten in Sachsen 2008" fand am 8. November 2008 in Leipzig ein "rechtsextremistisches Konzert" mit rund 350 Besuchern statt. Nach einem Bericht der Leipziger Internetzeitung können es an diesem Abend sogar bis zu 400 Besucher gewesen sein. Ihnen wurden sechs Bands, überwiegend aus dem Hatecore-Spektrum, geboten. Neben Gruppen aus Hessen, Thüringen und Sachsen-Anhalt hatte auch die im Verfassungsschutzbericht für 2008 genannte Leipziger Nazi-Band "Thematik 25" einen Auftritt.