Neueste Aktualisierungen

Transfeindlicher Übergriff vor der Universität Leipzig

25.

Juni
2018
Montag

Am Montag gegen 18.30 Uhr wird eine transsexuelle Studentin vor der Moritzbastei von einem vorbei laufenden Fremden nach ihrem Geschlecht gefragt und aufgefordert, den Intimbereich zu entblößen. Die Betroffene will das Gespräch beenden, woraufhin der Täter ihr unvermittelt ins Gesicht schlägt und ihr die Nase bricht. Passant_innen übernehmen die Erstversorgung der Angegriffenen. Gemeinsam mit einer Freundin sucht die Studentin die nächstgelegene Notaufnahme auf.

"Sieg Heil"-Rufe in Abtnaundorf

4.

August
2018
Samstag

Ein Unbekannter ruft in der Nacht von Freitag zu Samstag in der Kleingartenanlage Alt Schönefeld "Sieg Heil".

350 Nazis marschieren als "Offensive für Deutschland" durch Leipzig

26.

September
2015
Samstag

Unter dem Label "Offensive für Deutschland" versammelte sich am Sonnabend Nachmittag das aus den Vorwochen und Vormonaten bereits bekannte Legida-Klientel, dass eher dem neonazistischen und Hooligan-Spektrum zugerechnet werden kann zu einer erneuten Demo in Leipzig. Angemeldet waren rund 2500 Teilnehmende, anwesend laut Polizeiangaben allerdings lediglich rund 350 Personen. Diese zeigten sich gegenüber Gegendemonstrant_innen und Polizist_innen gewaltbereit. Augrund massiver Gegenproteste fiel die ohnehin kurz geplante Laufstrecke der "Offensive für Deutschland" noch kürzer aus.

Steinwürfe gegen Asylunterkunft

29.

Januar
2016
Freitag

Gegen das Asylbewerberheim im Grimmaer Orstteil Bahren wurden in der Nacht von Freitag zu Samstag gegen 23 Uhr Schottersteine geworfen. Ziel waren mehrere Fenster eines Raumes der Unterkunft Die Bewohner_innen befanden sich zu dem Zeitpunkt in einem Nebenraum und vernahmen lediglich dumpfe Geräusche. Die Schäden am Fenster wurden erst am nächsten Tag bemerkt. Insgesamt wurden zehn Einschläge, darunter drei gegen ein Fenster gezählt. Durch die Steinwürfe entstanden an den Scheiben Einschläge und Risse. Verletzt wurde niemand. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung.

Kind antisemitisch beleidigt

25.

Juni
2018
Montag

Ein Vater geht am Nachmittag mit seinem Kind an der Ecke Pörstenerstraße/Dieskaustraße entlang, als eine Person in deren Richtung spuckt. Der Täter ruft dabei abfällig "So ein Judenkind".

Rassistische Beleidigung beim Fußball

26.

August
2017
Samstag

Ein Erwachsener beleidigt während eines Fußballspiels Spieler des gegnerischen Teams rassistisch. Dafür wird er im Mai 2018 wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe in Höhe von 40 Tagessätzen verurteilt.

Rechte greifen Familie in Kleinzschocher brutal an

7.

November
2017
Dienstag

Am Dienstag gegen 17 Uhr steigt ein Pärchen mit seinen zwei Kindern an der Haltestelle Kleinzschocher aus der Straßenbahn. Während des Aussteigens bemerken die beiden wie ein Auto mit quietschenden Reifen losfährt, hupt und kurz vor den vier Personen mit einer Vollbremsung zum Stehen kommt. Der Mann des Pärchens tritt daraufhin wütend in Richtung des Autos.

Sexistische Bedrohung im Leipziger Westen

18.

Mai
2018
Freitag

Zwei Frauen laufen mit zwei Kindern gegen 20.45 Uhr auf der Dieskaustraße in Leipzig-Kleinzschocher entlang. In der Nähe einer Straßenkreuzung stehen 7-10 rechte Personen auf dem Gehweg. Einer davon pöbelt eine der Frauen an und stellt sich ihr in den Weg, sodass sie mit ihrem Kinderwagen nicht weiter auf dem Gehweg laufen kann. Er sagt: „Lauf doch mit deinem Kind auf der Straße, dann wirst du vielleicht endlich überfahren, du hässliche Fotze!“

Bedrohung einer engagierten Person in Kleinzschocher

28.

Mai
2018
Montag

Eine engagierte Person will in der Dieskaustraße in Kleinzschocher einen Aufkleber mit der Aufschrift „I love Hitler“ entfernen. Dies wird durch eine männliche Person unterbunden, welche die engagierte Person mit den Worten „Ey, lass die Pfoten von meinen Aufklebern! Ich glaub ich spinne! Wenn ich dich nochmal erwische, passiert dir was!“ anpöbelt und bedroht.

Exotisches Leben auf der Eisenbahnstraße?

27.

Juli
2018
Freitag

Zwei junge Menschen, die nach eigenem Bekunden im Umfeld der Eisenbahnstraße wohnen, erstellen eine Art Modelabel. Über dieses Label bieten sie T-Shirts mit der Aufschrift "Eisnbhn" zum Verkauf an. Als Hintergrund der Entstehung wird auf der Website des Labels das "großartige Leben zwischen Hummus, Rabet und lauter Musik, die aus Autos schallt" beschrieben. Die Eisenbahnstraße wird als "anders, laut, bunt, wild exotisch, wohl auch gefährlich" beschrieben.