Neueste Aktualisierungen

Antisemitischer Drohbrief bei der Apfelfront

18.

August
2008
Montag

Am Montag, den 18.8. fand eine Person die im ehemaligen Büro der Satiregruppe "Apfelfront" arbeitet einen Brief mit antisemitischen Äußerungen und Nazisymbolik vor. Der Brief wurde aus Nürnberg (Briefzentrum 90) abgeschickt. Er weist hinsichtlich Inhalt und Stil große Ähnlichleit auf mit einem Brief, der in den letzten Tagen bei der Jüdischen Gemeinde in Dessau vorgefunden worden. Laut einem Focus-Bericht sind zudem drei ähnliche Briefe im März 2007 in Pretzien (Sachsen-Anhalt) aufgetaucht.

Bahren: Ausländerfeindliche Parolen vor Asylbewerberheim gerufen

21.

Juli
2008
Montag

Ein PKW Audi, besetzt mit vier Personen, fuhr gegen 00.25 Uhr am örtlichen AsylbewerberInnenheim vorbei. Auf dem Vorplatz riefen die PKW-Insassen ausländerfeindliche und rassistische Parolen. Nach einer kurzen Diskussion mit dem Verantwortlichen des Heimes entfernten sich die vier Personen. Die Straftat wurde angezeigt. Ermittlungen zu den Tatverdächtigen laufen.

Döbeln: Polizei entdeckt eine große Anzahl von neonazistischer Heß-Propaganda

12.

August
2008
Dienstag

Am 12.08. findet die Polizei zum wiederholten Male eine große Anzahl von Plakaten, Aufklebern sowie Transparenten von Neonazis. In der Nacht darauf werden gegen 1 Uhr vier Personen, die gerade dabei sind, Rudolf-Heß-Plakate im Döbelner Stadtgebiet zu verkleben, von der Polizei gestellt.

Mit den Aktionen wollen die Nazis auf den Tod des Naziverbrechers Rudolf Heß aufmerksam machen.

Grimma: Hakenkreuze und Nazi-Parolen entdeckt

18.

Juli
2008
Freitag

Die Polizei erfährt erst am 18.07.2008 im Zuge von Ermittlungen zu einem Einbruch in einem China-Imbiss von eingeritzten Hakenkreuzen und mehreren Nazi-Parolen in diesem Imbiss. Die BetreiberInnen hatten diese nicht zur Anzeige gebracht.

Polizei und Medien verbreiten Falschmeldung über friedliche Protestaktion vor NPD-Zentrum

5.

Dezember
2008
Freitag

In der Nacht von Donnerstag zu Freitag kam es gegen 22.30 Uhr vor dem NPD-Zentrum in der Odermannstraße zu einer friedlichen Protestaktion von etwa 40-60 Personen. Dabei gab ein Chor laut Augenzeugenberichten verschiedene Lieder zum Besten. Als Reaktion darauf sind vom Gelände des NPD-Zentrums aus mehrere Feuerwerkskörper auf die Straße geworfen worden. Kurze Zeit später erschien die Bereitschaftspolizei, um die Personalien der singenden ProtestlerInnen aufzunehmem und Platzverweise auszusprechen.

Borna: Naziparolen in der Innenstadt

23.

September
2008
Dienstag

An eine Bushaltestelle, einem Trafohäuschen sowie einer Hauswand werden "rechtsextreme" Parolen geschmiert.

Gefährliche Körperverletzung in Mügeln

26.

September
2008
Freitag

Gefährliche Körperverletzung in Mügeln. Ein 35-Jähriger hielt sich am Abend des 27.09. bei einem öffentlichen Fest auf dem Gelände des Schloss Ruhetal in Mügeln auf. Beim Verlassen des Festes gegen Mitternacht passierte er eine Gruppe von ca. 15 Personen. Aus dieser Gruppe heraus rief eine Person „Dort ist er!“. Kurze Zeit danach wurde er von einem 20-Jährigen, der zu der Gruppe gehörte, in der Schlossstraße von hinten angegriffen, umgestoßen und am Boden liegend getreten sowie geschlagen. Dabei erlitt er eine Platzwunde neben dem Auge sowie Prellungen am Kopf und am Oberkörper.

Borna: Naziparolen an Gebäuden

23.

Oktober
2008
Donnerstag

In der Nacht zum Donnerstag, den 23.10 werden in Borna ein Trafohäuschen, ein Supermarkt sowie eine Reithalle mit Naziparolen beschmiert.

KOMM-Haus in Grünau mit mehr als 60 Naziaufkleber beklebt

4.

Oktober
2008
Samstag

Am 04. Oktober klebten mehr als 60 Naziaufkleber am KOMM-Haus.
Darauf stand zu lesen: "Antifa, Finger weg vom Black Metal, sonst brechen wir sie euch! - Autonome Nationalisten Leipzig". Die Polizei wurde benachrichtigt.

Naziplakate mit gesundheitschädigender Substanz versetzt

22.

Oktober
2008
Mittwoch

Anlässlich der Nazidemonstration am 25.10 im Leipziger Osten sind Plakate mit dem Aufruf zur Demonstration im gesammten Stadtgebiet geklebt worden - so auch in der Südvorstadt und Connewitz. Mindestens eins dieser Naziplakate war mit einer bisher unbekannten Substanz versetzt - diese führte beim Abreißen der Propaganda zu Blasenbildung und Rissen in der Haut.