Ereignisse nach Themen

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Rassistische Parole am Leipziger Hauptbahnhof

19.

Oktober
2019
Samstag

An der Straßenbahnhaltestelle am Hauptbahnhof brüllt ein Mann "Scheiß Kanacken". Diese rassistische Beleidigung richtet er scheinbar nicht gegen bestimmte Personen, sondern an die Allgemeinheit. Von den Umstehenden greift keine_r ein.

Linken-Politiker erhält Mail mit antisemitischer Beleidigung

18.

Oktober
2019
Freitag

Der Linken-Politiker und Stadtrat Michael Neuhaus erhält eine Drohmail, in der er antisemitisch beleidigt wird. In der Mail wird er unter anderem als "Judensau" bezeichnet. Weiterhin leugnet der Absender den Holocaust, den er als "Gaskammermärchen" bezeichnet.

Bedrohung in Grimma

17.

Oktober
2019
Donnerstag

Beim Verlassen eines Supermarkts in Grimma wird eine Person von einer Gruppe Neonazis im Alter von Anfang bis Mitte zwanzig antisemitisch beleidigt. Weitere Beleidigungen zielen auf politische Gegner_innen ab. Einer aus der Gruppe verfolgt die Person und fordert, ihr Handy einsehen zu können und sagt daraufhin: "Wir kriegen dich schon noch!".

Neonazi-Sticker auf Toilette der Agentur für Arbeit

15.

Oktober
2019
Dienstag

Auf der Toilette der Agentur für Arbeit wird ein Sticker mit der Aufschrift "Vermischt euch nicht! Rettet die letzten 8 Prozent!" angebracht. Damit wird auf eine angebliche Vermischung von "Rassen" oder Kulturen abgezielt, welche abgelehnt wird. Das der Austausch zwischen verschiedenen Menschen rund um den Globus sowie Migrations- und Fluchtbewegungen Teil der Menschenheitsgeschichte sind wird mit dieser Sichtweise negiert.

Sexistische Werbung für Supermarkt

14.

Oktober
2019
Montag

An der Riesaer Straße in der Nähe eines großen Einkaufscenters bewirbt ein Supermarkt sein Sortiment mit einer nackten Frau, die ihre Brüste mit Äpfeln bedeckt. Daneben steht der Slogan: "Nackte Tatsachen. Wir haben unverpacktes Gemüse und Obst."

Der Hinweis zu unverpackten Waren und dem Verzicht auf Plastik steht ohne Kontext zu der nackten Frau. Die Werbung zielt dabei nicht auf das Produkt, sondern auf den Effekt sexistischer Werbung ab und objektifiziert den Körper der Frau.

Neonazistische Sticker und Sprühereien in Schönefeld

13.

Oktober
2019
Sonntag

Am Wochenende werden auf der Ossietzkystraße im Leipüziger Stadtteil Schönefeld mehrere NS-verherrlichende Graffiti in gelber Farbe gesprüht. Mit gelber Farbe werden ein Hakenkreuz sowie die Schriftzüge NS und NSDAP angebracht.
In umliegenden Straßen des Stadtteils tauchen zeitgleich Sticker der neonazistischen Parteien "Die Rechte" und "Der III. Weg" auf.
Wann genau die Schmierereien und Graffiti angebracht werden ist nicht bekannt.

Nazi-Symbole in Eutritzsch gesprüht

12.

Oktober
2019
Samstag

Am Samstagabend sprühen drei junge Männer in der Schönefelder Straße in Eurtritzsch mehre Nazi-Symbole auf die Straße. Konkret handelt es sich um ein 40 mal 40 Zentimeter großes Hakenkreuz sowie die Abkürzungen NSDAP (2x) und NS (3x). Die von Zeug_innen alarmierte Polizei nimmt die drei Personen im Alter von 18 bis 19 Jahren in der Nähe des Tatorts fest. Sie müssen sich wegen Verwendens verfassungsfeindlicher Kennzeichen verantworten.

Neonazis pöbeln in Südvorstadt

11.

Oktober
2019
Freitag

Zwei ca. 25-jährige Männer schreien gegen 3.00 Uhr auf der Karl-Liebknecht-Straße auf der Höhe Hohe Straße zwei Personen mit "Heil Hitler" an. Sie äußern, dass sie betrunken seien und fragen provozierend, was die anderen beiden eigentlich wollen. Die beiden Angesprochenen laufen weiter, um einem Konflikt zu entgehen.

Neonazistische Schmierereien und Aufkleber in Taucha angebracht

10.

Oktober
2019
Donnerstag

Im Stadtgebiet von Taucha werden erneut neonazistische Schmierereien und Sticker angebracht. So werden mit gelber Farbe Hakenkreuze, "NS" (für Nazionalsozialismus") sowie der neonazistische Zahlencode 88 (für "Heil Hitler") in der Portitzer Straße geschmiert. Weiterhin werden verschiedene Sticker der neonazistischen Parteien "Der III. Weg", "Die Rechte" sowie der Jugendorganisation der NPD, den "Jungen Nationalisten" an Bauzäunen, auf Verkehrsschildern und anderen Objekten angebracht.

Roland Ulbrich (AfD) verharmlost rechtsterroristischen Anschlag in Halle

10.

Oktober
2019
Donnerstag

Der Leipziger Stadtrat und Landtagsabgeordnete Roland Ulbrich (AfD) postet auf Facebook angesichts des rechtsterroristischen Anschlags in Halle vom 09. Oktober 2019 die Frage: "Was ist schlimmer, eine zerstörte Synagogentür oder zwei getötete Deutsche?“.