8. Mai

Ereignisse nach Themen

Neonazistische Schmierereien in Lindenau

8.

Mai
2012
Dienstag

Unbekannte brachten in der Nacht zum 9. Mai in der Queckstraße in Lindenau mehrere neonazistische Schriftzüge mit Bezug zum 8. Mai an. So wurde die Parolen "Frei, Sozial und National", "8. Mai - Wir feiern nicht!" und "8. Mai - Tag der Schande" an Häuserwände gesprüht. Weiterhin schmierten die Täter/innen hinter eine der Parolen ein Hakenkreuz.

Geschichtsrevisionismus zum 8. Mai in Eilenburg

8.

Mai
2012
Dienstag

Unbekannte verunglimpften das Andenken an die im 2. Weltkrieg gefallenen sowjetischen Soldaten, die auf dem Ostfriedhof beerdigt wurden. Sie legten ein weißes Laken auf das Mahnmal, auf dem mit roter Farben „Mörder“ geschrieben stand.

Auf ihrem Twitter-Account bezieht sich das neonazistische "Aktionsbüro Nordsachsen" positiv auf die Tat.

Neonazistische Aufkleber in Schkeuditz

4.

März
2012
Sonntag

Unbekannte brachten in der Merseburger Straße Aufkleber an, die den 8. Mai zum Thema hatten. Weiterhin wurden Aufkleber geklebt, die die Bombardierung Dresdens thematisierten.

JN Muldental plakatiert gegen "Tag der Befreiung" und säubert Kriegerdenkmäler

8.

Mai
2011
Sonntag

Im Vorfeld des Tages der Befreiung vom Nationalsozialismus am 8. Mai kam es im früheren Muldentalkreis vermehrt zu neonazistischen Propagandaaktionen.

Auseinandersetzung um den 8. Mai - Geschichtsrevisionismus in der LVZ

6.

Mai
2010
Donnerstag

Zwei Tage vor dem 8. Mai berichtet die Leipziger Volkszeitung (LVZ) über eine für diesen Tag auf dem Lindenauer Markt geplante Kundgebung eines breiten zivilgesellschaftlichen Bündnis anlässlich des 65. Jahrestages der Befreiung vom Nationalsozialismus. In dem Artikel wird durch den langjährigen Leipziger Bundestagsabgeordneten Gunter Weißgerber (SPD) und den jetztigen Wahlkreisvertreter Thomas Feist (CDU) unter anderem die Bezeichnung des 8. Mai als „Tag der Befreiung“ kritisiert.

Geithain: Ernst-Thälmann-Denkmal besprüht

8.

Mai
2010
Samstag

In Geithain wurde in der Nacht zum 8. Mai, dem Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus (NS), das Ernst-Thälmann-Denkmal mit der Parole "Volksverräter" besprüht.

Lindenau: Nazi-Propaganda zum Tag der Befreiung

8.

Mai
2010
Samstag

Zum 8. Mai wurden in Lindenau an mehreren Stellen Schablonenspühereien mit der Aufschrift "8. Mai - Kein Tag der Befreiung" angebracht. Das Ende des Nationalsozialismus durch den militärischen Sieg der Alliierten stellt in den Augen von Neonazis keine Befreiung dar, da sie diesem System nachtrauern.

Borna: Mahnmal für KZ-Opfer mit antisemitischer Parole besprüht

8.

Mai
2010
Samstag

In der Nacht vom 7. zum 8.Mai 2010 wurde das Mahnmal auf dem Friedhof für KZ-Häftlinge in Borna mit einer antisemitischen Parole ("Jude raus du") besprüht. Nach Angaben der Initiative "Flößberg gedenkt" haben auf dem Friedhof 98 zumeist jüdische Opfer des KZ-Außenlagers Flößberg in Eulatal bei Borna ihre letzte Ruhe gefunden. Die amerikanische Militärregierung hatte unmittelbar nach Kriegsende 1945 eine Exhumierung der in Massengräbern verscharrten Lagertoten angeordnet. Als Ort der Wiederbestattung war damals der Platz an der Lobstädter Straße in Borna gewählt worden.

Nazi-Flyer und Transparente in Geithain und Schkeuditz

8.

Mai
2008
Donnerstag

Am 08.05. wurden im Stadtgebiet von Geithain und Schkeuditz mehrere geschichtsrevisionistische Transparente und Flugblätter gefunden. Alle nahmen inhaltlich Bezug auf den 8. Mai 1945 - den Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus. Zu lesen waren Aufschriften wie "8. Mai 1945, Tag der Trauer" oder "8. Mai 1945, Tag der Befreiung von Heimat, Leben, Kultur, Besitz und Familie".

Nazi-Aktionen zum 8.Mai in Borna

8.

Mai
2008
Donnerstag

In Borna kam es am 8.Mai zu mehreren "spontanen" Zusammenkünften von Nazis. Außerdem wurden an mehreren Stellen Flugblätter verteilt sowie Transparente aufgehangen. Alle Aktionen bezogen sich auf den 8. Mai 1945 - den Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus durch die Alliierten.