Alltagsrassismus | chronik.LE

Alltagsrassismus

Ereignisse nach Themen

Diskriminierende Polizeipresseinformationen im Monat März 2013

31.

März
2013
Sonntag

Auch nach der Zusammenlegung der Polizeidirektionen Westsachsen und Leipzig zur neuen PD Leipzig werden in Pressemitteilungen der PD die Richtlinien für einen nicht-diskriminierenden Sprachgebrauch weiterhin kontinuierlich missachtet. So in sechs Fällen im Monat März 2013:
* PM der PD Leipzig vom 05.03.2013 ("2,2 Tonnen Übergewicht")

Diskriminierende Polizeipresseinformationen im Monat Februar 2013

28.

Februar
2013
Donnerstag

Auch nach der Zusammenlegung der Polizeidirektionen Westsachsen und Leipzig zur neuen PD Leipzig werden in Pressemitteilungen der PD die Richtlinien für einen nicht-diskriminierenden Sprachgebrauch weiterhin kontinuierlich missachtet. So in sechs Fällen im Monat Februar 2013:

Diskriminierende Polizeipresseinformationen im Monat Januar 2013

31.

Januar
2013
Donnerstag

Auch nach der Zusammenlegung der Polizeidirektionen Westsachsen und Leipzig zur neuen PD Leipzig werden in Pressemitteilungen der PD die Richtlinien für einen nicht-diskriminierenden Sprachgebrauch weiterhin kontinuierlich missachtet. So in vier Fällen im Monat Januar 2013:

* PM der PD Leipzig vom 15.01.2013 ("Buntmetalldiebe gestellt")

Diskriminierende Polizeipresseinformationen im Monat November 2012

30.

November
2012
Freitag

In sechs Fällen hat die Polizeidirektion Leipzig in ihren Pressemitteilungen im Monat November die Richtlinien für einen nicht-diskriminierenden Sprachgebrauch missachtet. Dass dies nicht notwendig ist, zeigt die LVZ-Online: Hier wurden zu drei der sechs Fälle Artikel verfasst, wobei nicht auf die mutmaßliche Herkunft der Tatverdächtigen eingegangen wird:

PD Leipzig:

Neulich in der LVZ: "Ausländer" als Täter gesucht

21.

Oktober
2012
Sonntag

In der Wiedergabe einer Polizeimeldung hat die Leipziger Volkszeitung (LVZ) Richtlinien für einen nicht-diskriminierenden Sprachgebrauch missachtet. Durch eine sachlich nicht gerechtfertigte Verknüpfung der Kategorie "Ausländer" mit Kriminalität, trug sie dazu bei, Voruteile gegenüber Migrant_innen zu schüren.

Diskriminierende Polizeipresseinformationen im Monat Oktober 2012

31.

Oktober
2012
Mittwoch

In vier Fällen hat die Polizeidirektion Leipzig in ihren Pressemitteilungen im Monat Oktober die Richtlinien für einen nicht-diskriminierenden Sprachgebrauch missachtet:

PD Leipzig:
* PM der PD Leipzig vom 10.10.2012 ("Auf der falschen Fahrbahnseite")

Diskriminierende Polizeipresseinformationen im Monat September 2012

30.

September
2012
Sonntag

In einem Fall hat die Polizeidirektion Leipzig in ihren Pressemitteilungen im Monat September die Richtlinien für einen nicht-diskriminierenden Sprachgebrauch missachtet:

PD Leipzig:
PM der PD Leipzig vom 11.09.2012 ("Sonstiges - Erfolgsmeldung zur Suche nach Vergewaltiger vom 08.06.2012; 24.07.2012")

Rassismus an der Clubtür

14.

September
2012
Freitag

Am Freitag Abend stand eine Gruppe von fünf Freund_innen zusammen mit anderen Menschen in einer Warteschlange vor dem Leipziger Club "Twenty One" (Gottschedstraße 2). Nach etwa anderthalb Stunden kam die Gruppe an den Einlass des Clubs. Während zwei Personen, beide aus Brasilien, problemlos in den Club konnten, verweigerte der Türsteher den restlichen Personen den Eintritt und verlangte nach deren Ausweisen. Die drei Personen, eine aus Brasilien sowie zwei aus Indien, zeigten daraufhin die entsprechenden Dokumente, Pass, Visum und Aufenthaltserlaubnis, vor.

Diskriminierende Polizeipresseinformationen im Monat August 2012

31.

August
2012
Freitag

In insgesamt zwei Fällen hat die Polizeidirektion Leipzig in ihren Pressemitteilungen im Monat August die Richtlinien für einen nicht-diskriminierenden Sprachgebrauch missachtet:

PD Leipzig:
* PM der PD Leipzig vom 23.08.2012 ("Illegaler Aufenthalt")

Auf gute Nachbarschaft - Zur dezentralen Unterbringung von AsylbewerberInnen

Rassismus

In Leipzig stoßen Pläne zur dezentralen Unterbringung von AsylbewerberInnen auf heftige Proteste – aber auch auf viel Zustimmung

Von Sarah Lempp. (Zuerst veröffentlicht in der Zeitschrift Analyse und Kritik, Ausgabe Nr. 574 | 17. August 2012)

»Wir sind das Volk!«, skandiert die Menschenmenge vor dem »Kulturhaus Völkerfreundschaft« in Leipzig-Grünau und rüttelt an den Türen, um Einlass in den überfüllten Saal zu fordern. Dort stellt Sozialbürgermeister Thomas Fabian (SPD) an jenem Abend des 11. Juni 2012 das städtische Konzept vor, demzufolge in Grünau ein weiteres Asylbewerberheim eröffnet werden soll. Rund 500 AnwohnerInnen sind gekommen, die Stimmung ist aufgeheizt. Auch 20 Jahre nach den Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen scheint sich wenig geändert zu haben an den Ressentiments, die sich in der Mitte der Gesellschaft gegenüber Asylsuchenden finden.