Androhung von Straftaten | chronik.LE

Androhung von Straftaten

Ereignisse nach Themen

Antisemitische Drohmail an LINKEN-Politiker

1.

November
2019
Freitag

Nachdem die Journalistin Sarah Ulrich in der taz einen Artikel über Kämpfe um Mietenpolitik und Gentrifizierung in Leipzig-Connewitz veröffentlicht hat bekommt der LINKEN-Abgeordnete Sören Pellmann sowie eine weitere Person eine antisemitische Drohmail. In dieser wird der vermeintlich jüdische Vornamen der Journalistin zum Anlass genommen um über "holocaustschwindler, mauermörder [und] judenfotzen" (Schreibweise im Original) zu hetzen. Gemeint ist damit scheinbar die Partei DIE.LINKE welche als "SED" bezeichnet wird.

Neonazi droht Finanzamtmitarbeiter_in

8.

Januar
2019
Dienstag

Ein Erwachsener ruft beim Leipziger Finanzamt an und droht dem_r Mitarbeiter_in mit den Worten "Sowas wie euch hätte man zu Nazizeiten im Rucksack verhungern lassen". Weiterhin droht er mit einer Bombe, sollten weitere Mahnungen oder Pfändungen an ihn gerichtet werden.
Dafür wird er wegen Bedrohung in Tateinheit mit Beleidigung zu einer Geldstrafe in Höhe von 30 Tagessätzen verurteilt.

Bedrohung eines Restaurantbetreibers

8.

März
2018
Donnerstag

Eine Person verfasst eine E-Mail an ein Restaurant, in welcher die Betreiber_innen dazu aufgefordert werden, dort keine Treffen grüner oder linker Organisationen zuzulassen, da sonst das Lokal entglast werde. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen Nötigung wird im Juni 2018 eingestellt, da keine Tatverdächtigen ermittelt werden können.

Drohung gegen poltische Gegner_innen auf Facebook

5.

Juli
2016
Dienstag

Ein Mann kündigt bei Facebook an, den „rotfaschistischen Abschaum“ zu zerschlagen. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten wird im März 2017 eingestellt.

Bedrohung auf Facebook

9.

Januar
2016
Samstag

Eine Person postet auf der Facebook-Seite des Ortsvereins der SPD Leipzig-Süd, dass zwei namentlich genannte Personen "schnellstens hingerichtet werden sollten". Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen öffentlicher Aufforderung zu Straftaten wird im Januar 2017 eingestellt.