Anti-Antifa

Ereignisse nach Themen

Erneutes Transparent der "VNL" in Stötteritz

23.

Juli
2021
Freitag

Freitag abend entrollen mehrere vermummte Personen aus dem ehemaligen Bahnhofsgebäude am S-Bahnhof Stötteritz ein Transparent. Auf diesem ist wiederum "Anti-Antifa" zu lesen. Als Verweis auf eine Gruppierung findet sich der Schriftzug "VNL" und ein Pfeil nach rechts oben, der vermutlich dem Logo der Jungen Nationalisten (JN), der Jugenorganisation der NPD, entlehnt ist. VNL steht dabei für "Vereinigte Nationalisten Leipzig".

Zahlreiche neonazistische Sticker am Weißeplatz angebracht

15.

Juli
2021
Donnerstag

In der Nacht von Donnerstag zu Freitag werden die Zäune der Oberschule am Weißeplatz sowie umliegende Stromkästen mit zahlreichen neonazistischen Stickern versehen. Auf dieser ist unter anderem "Tötet Lina", "Zecken jagen" und "FCK AFA" zu lesen. Rings um den Weißeplatz werden immer wieder ähnliche Sticker angebracht welche als Teil einer Raumnahme im Stadtteil Stötteritz gedeutet werden können.

Nazi-Transparent in Stötteritz gehisst

10.

Juli
2021
Samstag

Am Samstag, wahrscheinlich in der Nacht von Freitag auf Samstag, wird in Stötteritz ein Nazi-Transparent gehisst. Es hängt von einem der Fenster der oberen Etage des stillgelegten Bahnhofsgebäudes unweit der S-Bahn-Haltestelle Stötteritz.
Es handelt sich um ein ca. zwei Meter langes, weißes Laken mit der rote Aufnschrift "VNL - Anti Antifa Zone".

Hakenkreuz und Drohung an Helmholtz Oberschule

2.

März
2021
Dienstag

Am Schaukasten des Schulclubs der Helmholtz Oberschule werden mehrere Schmierereien angebracht. Zuoberst ist "AFA jagen" (für Antifaschist_innen jagen) zu lesen. Im unteren Teil befindet sich ein mit einem breiteren schwarzen Stift geschmiertes Hakenkreuz. In der Gegend um den Radweg am Leipziger Karl-Heine-Kanal kommt es in den vergangen Monaten immer wieder zu Neonazi-Schmierereien und Stickereien.

NSU-Symbolfigur auf Ladenprojekt geklebt

11.

Februar
2021
Donnerstag

An einem antifaschistischen Ladenprojekt in Reudnitz wird eine Pink Panther-Figur angebracht. Die Figur wurde durch die Selbstenttarnung des "Nationalsozialistischen Untergrund" (NSU) 2011 bekannt, da sie im Bekenner_innenvideo der Täter_innen verwendet wurde. Der NSU ermordete zwischen 2000 und 2007 zehn Menschen und verübte mehrere Sprengstoffanschläge und Raubüberfälle. Die Pink Panther-Fuigur wird am Ladenprojekt unmittelbar neben den Schriftzug "Black Lives Matter" angebracht.

Nazisticker in Lützschena

27.

Dezember
2020
Sonntag

Auf Schildern der Halleschen Straße und an einem Spaziergweg sind diverse neonazistische Sticker verklebt. Diese propagieren einen "Starken Körper und Geist" (Junge Revolution), zeigen das neonazistische Erkennungszeichen schwarze Sonne ("auch ohne Sonne braun"), bezeichnen Deutschland in Frakturschrift auf Reichsfahne und Adler berdruckt als Heimat und wenden sich gegen Antifaschist_innen (Love Animal Hate Antifa).

LINKEN-Parteibüro in Grimma beschmiert

5.

Dezember
2020
Samstag

In Grimma wird das Parteibüro der Partei DIE LINKE mit einem Hakenkreuz und den Schriftzügen "Nazis=gut" und "Antifa=Zecken" beschmiert. Am Büro werden immer wieder neonazistische Schmierereien wie z.B. Hakenkreuze angebracht.

Nazi-Graffiti in Kleinzschocher gesprüht

14.

November
2020
Samstag

An der Kreuzung Gießerstraße/Rolf-Axen-Straße wir in der Nacht von Samstag auf Sonntag eine Hauswand angesprüht. In mehreren Schriftzügen wird sich gegen antifaschistisches Engagement ausgesprochen und Neonazismus gut geheißen. Zu lesen ist in codierten Schriftzügen unter anderem: LOK, 1312, ACAB, NZS beste, Fuck Cops, Hate Antifa.

Nazi-Schmierereien am Steinbruch Spielberg in Böhlitz

22.

März
2020
Sonntag

Auf dem Weg zum Böhlitzer Steinbruch werden diverse menschenverachtende Graffiti gesprüht. In einen Schriftzug wird dazu aufgerufen linksorientierte Menschen, die als "Zecken" abgewertet werden, zu töten. Unweit davon finden sich auch Sticker der selbsternannten "Identitären Bewegung". Außerdem findet sich die Aufschrit "Juden" und "intolerance". An einem weiteren Schild ist mit einem Stift "Anti-Antifa" getaggt. Unter einem übermalten Hakenkreuz prangert der im Nachhinein durchgestrichene Schriftzug "Arbeit macht frei".