Anti-Antifa | chronik.LE

Anti-Antifa

Ereignisse nach Themen

Nazi-Graffiti in Kleinzschocher gesprüht

14.

November
2020
Samstag

An der Kreuzung Gießerstraße/Rolf-Axen-Straße wir in der Nacht von Samstag auf Sonntag eine Hauswand angesprüht. In mehreren Schriftzügen wird sich gegen antifaschistisches Engagement ausgesprochen und Neonazismus gut geheißen. Zu lesen ist in codierten Schriftzügen unter anderem: LOK, 1312, ACAB, NZS beste, Fuck Cops, Hate Antifa.

Nazi-Schmierereien am Steinbruch Spielberg in Böhlitz

22.

März
2020
Sonntag

Auf dem Weg zum Böhlitzer Steinbruch werden diverse menschenverachtende Graffiti gesprüht. In einen Schriftzug wird dazu aufgerufen linksorientierte Menschen, die als "Zecken" abgewertet werden, zu töten. Unweit davon finden sich auch Sticker der selbsternannten "Identitären Bewegung". Außerdem findet sich die Aufschrit "Juden" und "intolerance". An einem weiteren Schild ist mit einem Stift "Anti-Antifa" getaggt. Unter einem übermalten Hakenkreuz prangert der im Nachhinein durchgestrichene Schriftzug "Arbeit macht frei".

Neonazistische Sticker an Jugendprojekt geklebt

6.

Juni
2019
Donnerstag

In der Nacht zu Donnerstag werden mehrere neonazistische Sticker auf dem Gelände des Jugendprojekts "Alte Spitzenfabrik" in Grimma verklebt.
Diese stammen offenbar aus der neonazistischen Mottenkiste. Auf den Stickern wird das nicht mehr aktive Freie Netz beworben und gegen den Islam gehetzt.

Neonazistische Sticker in Meusdorf angebracht

22.

Juni
2019
Samstag

An einem Straßenverkehrsschild an der Ecke Joachim-Gottschalk-Weg und Romain-Rolland-Weg werden mehrere neonazistische Sticker angebracht. So ist auf einem der Slogan "White Power" mit einer Flagge der ehemaligen konföderierten Staaten von Amerika abgebildet. Diese südlichen Bundesstaaten der USA spalteten sich 1861 von den USA ab, unterlagen im US-Bürgerkrieg und kehrten 1865 in den Gesamtstaat zurück. Grund war die Wahl Abraham Lincolns zum Präsidenten sowie dessen ablehnende Haltung zur Sklaverei (welche in den Südstaaten weit verbreitet war).

Schwerer Angriff auf alternativen Jugendlichen

5.

Februar
2016
Freitag

Ein 20-jähriger greift am Freitagabend in Grimma einen 19-jährigen auf der Straße mit einem Schraubenzieher an. Das Opfer wird lebensgefährlich verletzt und muss im Krankenhaus notoperiert werden.
Die Ex-Freundin des Opfers äußerte sich gegenüber MOPO24 wie folgt: "Die Tat war geplant. Die beiden kannten sich schon länger. Aber wegen ihrer politischen Einstellung gab es Streit."
Gegen den Angreifer wird ein Haftbefehl erlassen und wegen versuchten Totschlages ermittelt.

"Fuck Antifa"-Aufkleber vor Linke-Büro in Delitzsch

25.

August
2016
Donnerstag

Unbekannte haben unmittelbar vor dem Bürger_innen-Büro der Linke-Landtagsabgeordneten Luise Neuhaus-Wartenberg in der Delitzscher Ritterstraße eine große Zahl an "Fuck Antifa"-Aufklebern angebracht. Damit wurden mehrere Fallrohre und Verkehrsschilder massiv beklebt. Auf dem Aufkleber prangt in der linken oberen Ecke noch ein kleines "Good Night Left Side"-Logo. Die vermutlich in der Nacht zu Donnerstag erfolgte Klebeaktion kann als Bedrohung der Politikerin und ihrer Mitarbeiter_innen verstanden werden.

Einschüchterungsversuche durch Neonazis in Mügeln

11.

März
2011
Freitag

In der Nacht zum 12. März warfen Unbekannte in Mügeln die Eingangstür eines Wohnhauses ein. In diesem Haus wohnt auch ein als alternativ geltender Jugendlicher, welcher bereits mehrfach zur Zielscheibe neonazistischer Drohungen und gewalttätigen Übergriffen wurde. Ein neonazistischer Hintergrund gilt deshlab als wahrscheinlich. In der selben Nacht werden bei mehreren nicht-rechten Personen aus Mügeln "Anti-Antifa"-Flugblätter bzw. Papierschnipsel in deren Briefkästen hinterlassen.

Nazischläger von Geithain erhält Haftstrafe

31.

März
2011
Donnerstag

Das Landgericht Chemnitz verurteilte den Neonazi-Schläger Albert R. zu anderthalb Jahren Haft. Damit kippte das Landgericht ein Urteil des Amtsgerichts Chemnitz von Oktober 2010. Damals wollte das Gericht R. "noch eine Chance" geben, der 21-Jährige wurde lediglich zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und acht Monaten, ausgesetzt auf Bewährung, verurteilte. Die Staatsanwaltschaft hatte damals gegen das milde Urteil des Amtsgerichts Berufung eingelegt.

Neonazis aus dem Leipziger Land wollen helfen, das Volk zu zählen

6.

Januar
2011
Donnerstag

Neonazis aus dem Leipziger Land haben sich zwischenzeitlich öffentlich einem Aufruf der NPD angeschlossen. Die NPD Sachsen empfiehlt dort ihren Mitgliedern und Sympathisanten, sich als Befrager für die im Mai anstehende Volkszählung "Zensus 2011" zu melden und dabei "Rückschlüsse auf mentale Befindlichkeiten, soziale Probleme und politische Stimmungen im Lande zu ziehen". Der Aufruf hatte für ein gewisses Medienecho gesorgt.