Anti-Antifa | chronik.LE

Anti-Antifa

Ereignisse nach Themen

Hakenkreuz und Drohung an Helmholtz Oberschule

2.

März
2021
Dienstag

Am Schaukasten des Schulclubs der Helmholtz Oberschule werden mehrere Schmierereien angebracht. Zuoberst ist "AFA jagen" (für Antifaschist_innen jagen) zu lesen. Im unteren Teil befindet sich ein mit einem breiteren schwarzen Stift geschmiertes Hakenkreuz. In der Gegend um den Radweg am Leipziger Karl-Heine-Kanal kommt es in den vergangen Monaten immer wieder zu Neonazi-Schmierereien und Stickereien.

NSU-Symbolfigur auf Ladenprojekt geklebt

11.

Februar
2021
Donnerstag

An einem antifaschistischen Ladenprojekt in Reudnitz wird eine Pink Panther-Figur angebracht. Die Figur wurde durch die Selbstenttarnung des "Nationalsozialistischen Untergrund" (NSU) 2011 bekannt, da sie im Bekenner_innenvideo der Täter_innen verwendet wurde. Der NSU ermordete zwischen 2000 und 2007 zehn Menschen und verübte mehrere Sprengstoffanschläge und Raubüberfälle. Die Pink Panther-Fuigur wird am Ladenprojekt unmittelbar neben den Schriftzug "Black Lives Matter" angebracht.

Nazisticker in Lützschena

27.

Dezember
2020
Sonntag

Auf Schildern der Halleschen Straße und an einem Spaziergweg sind diverse neonazistische Sticker verklebt. Diese propagieren einen "Starken Körper und Geist" (Junge Revolution), zeigen das neonazistische Erkennungszeichen schwarze Sonne ("auch ohne Sonne braun"), bezeichnen Deutschland in Frakturschrift auf Reichsfahne und Adler berdruckt als Heimat und wenden sich gegen Antifaschist_innen (Love Animal Hate Antifa).

LINKEN-Parteibüro in Grimma beschmiert

5.

Dezember
2020
Samstag

In Grimma wird das Parteibüro der Partei DIE LINKE mit einem Hakenkreuz und den Schriftzügen "Nazis=gut" und "Antifa=Zecken" beschmiert. Am Büro werden immer wieder neonazistische Schmierereien wie z.B. Hakenkreuze angebracht.

Nazi-Graffiti in Kleinzschocher gesprüht

14.

November
2020
Samstag

An der Kreuzung Gießerstraße/Rolf-Axen-Straße wir in der Nacht von Samstag auf Sonntag eine Hauswand angesprüht. In mehreren Schriftzügen wird sich gegen antifaschistisches Engagement ausgesprochen und Neonazismus gut geheißen. Zu lesen ist in codierten Schriftzügen unter anderem: LOK, 1312, ACAB, NZS beste, Fuck Cops, Hate Antifa.

Nazi-Schmierereien am Steinbruch Spielberg in Böhlitz

22.

März
2020
Sonntag

Auf dem Weg zum Böhlitzer Steinbruch werden diverse menschenverachtende Graffiti gesprüht. In einen Schriftzug wird dazu aufgerufen linksorientierte Menschen, die als "Zecken" abgewertet werden, zu töten. Unweit davon finden sich auch Sticker der selbsternannten "Identitären Bewegung". Außerdem findet sich die Aufschrit "Juden" und "intolerance". An einem weiteren Schild ist mit einem Stift "Anti-Antifa" getaggt. Unter einem übermalten Hakenkreuz prangert der im Nachhinein durchgestrichene Schriftzug "Arbeit macht frei".

Neonazistische Sticker an Jugendprojekt geklebt

6.

Juni
2019
Donnerstag

In der Nacht zu Donnerstag werden mehrere neonazistische Sticker auf dem Gelände des Jugendprojekts "Alte Spitzenfabrik" in Grimma verklebt.
Diese stammen offenbar aus der neonazistischen Mottenkiste. Auf den Stickern wird das nicht mehr aktive Freie Netz beworben und gegen den Islam gehetzt.

Neonazistische Sticker in Meusdorf angebracht

22.

Juni
2019
Samstag

An einem Straßenverkehrsschild an der Ecke Joachim-Gottschalk-Weg und Romain-Rolland-Weg werden mehrere neonazistische Sticker angebracht. So ist auf einem der Slogan "White Power" mit einer Flagge der ehemaligen konföderierten Staaten von Amerika abgebildet. Diese südlichen Bundesstaaten der USA spalteten sich 1861 von den USA ab, unterlagen im US-Bürgerkrieg und kehrten 1865 in den Gesamtstaat zurück. Grund war die Wahl Abraham Lincolns zum Präsidenten sowie dessen ablehnende Haltung zur Sklaverei (welche in den Südstaaten weit verbreitet war).

Schwerer Angriff auf alternativen Jugendlichen

5.

Februar
2016
Freitag

Ein 20-jähriger greift am Freitagabend in Grimma einen 19-jährigen auf der Straße mit einem Schraubenzieher an. Das Opfer wird lebensgefährlich verletzt und muss im Krankenhaus notoperiert werden.
Die Ex-Freundin des Opfers äußerte sich gegenüber MOPO24 wie folgt: "Die Tat war geplant. Die beiden kannten sich schon länger. Aber wegen ihrer politischen Einstellung gab es Streit."
Gegen den Angreifer wird ein Haftbefehl erlassen und wegen versuchten Totschlages ermittelt.