Antisemitismus | chronik.LE

Antisemitismus

Ereignisse nach Themen

Antisemitisches Graffiti in Taucha angebracht

12.

Januar
2020
Sonntag

An einer Grundstücksmauer Badergasse Ecke An der Parthe in Taucha wird der Slogan "Feuer und Flamme der NWO" angebracht. NWO ist eine Abkürzung für »New World Order«, eine Verschwörungsideologie, die von einer Verschwörung internationaler Eliten und Geheimgesellschaften ausgeht, die heimlich an einer autoritären Weltregierung arbeiten würden.

Antisemitische Schmierereien an Friedhofsmauer in Taucha

26.

Dezember
2019
Donnerstag

In Taucha werden über die Feiertage mehrere Graffiti an die Friedhofsmauer in der Straße Am Dingstuhl gesprüht, darunter in einer Größe von 150 mal 120 Zentimetern der antisemitische Slogan "Juden BSG!". An zwei Schaltkästen in der Nähe (Ecke Am Dingstuhl/Dewitzer Straße sowie Geschwister-Scholl-Straße/Dewitzer Straße) befinden sich weitere Schmierereien mit diesem Wortlaut.

Holocaust-verherrlichende Schmiererei in Schkeuditz

25.

Dezember
2019
Mittwoch

Unbekannte bringen an der Haltestelle Paetzstraße den holocaust-verherrlichenden Schriftzug "Zyklon-B ist ok" an. Daneben finden sich drei Runen.

Zyklon B ist ein Schädlingsbekämpfungsmittel mit dem Wirkstoff Blausäure. Im Nationalsozialismus wurde Zyklon B zur systematischen Vernichtung von Menschen in Konzentrations- und Vernichtungslagern genutzt.

Antisemitische Stereotype bei Berichterstattung über Fußballspiel

1.

Dezember
2019
Sonntag

Der Sportjournalist Guido Schäfer berichtet in der LVZ über das Spiel zwischen SC Paderborn und RB Leipzig in Paderborn. Bei diesem Spiel hatten Fans von RB Pyrotechnik gezündet. Der Verein sprach daraufhin Stadionverbote gegen einzelne Personen aus.

Neonazistische Schmierereien in Machern

20.

November
2019
Mittwoch

In Machern werden am gerade erst sanierten Agnes-Tempel verschiedene neonazistische Schmierereien angebracht. So ist "MTL Nazi Kiez" (MTL für Muldental) und "Fuck Afa" (für Fuck Antifa) zu lesen. Dazu beziehen sich einige angebrachte Schmierereien positiv auf den Fußballverein Lokomotive Leipzig. Anhänger_innen des rivalisierenden Vereins BSG Chemie Leipzig werden in einem Schriftzug als "Juden Chemie" beleidigt, darunter befindet sich ein Hakenkreuz. Außerdem ist ein Fadenkreuz mit den Kürzel "WP", gängig für White Power, geschmiert. Im Umfeld befinden sich viele zerbrochene Flaschen.

Neonazistische Schmierereien in Machern angebracht

2.

Mai
2019
Donnerstag

In Machern werden verschiedene Objekte am Bahnhof mit antisemitischen Schriftzügen sowie einen Hakenkreuz versehen. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Volksverhetzung wird eingestellt, da keine Tatverdächtigen ermittelt werden können.

Der konkrete Wortlaut der Schriftzüge ergibt sich nicht aus der Beantwortung der Kleinen Anfrage.

T-Shirts mit antisemitischem Motiv in der Öffentlichkeit getragen

26.

Juni
2019
Mittwoch

Zwei Personen tragen in der Öffentlichkeit T-Shirts mit der Aufschrift »Juden Chemie«. Abgebildet ist außerdem ein Davidstern. Adressiert ist damit der Fußballverein BSG Chemie Leipzig. Dieser wird immer wieder antisemitisch angefeindet, vor allem aus der Fanszene des 1. FC Lok Leipzig. Ein Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung wird eingeleitet und eingestellt.

Antisemitische Bilder bei WhatsApp gepostet

10.

Oktober
2016
Montag

Ein Erwachsener postet am 13. September bzw. 10. Oktober in einem WhatsApp-Chat ein Bild von Adolf Hitler sowie ein weiteres Bild mit der Unterschrift "Wie man jüdische Frauen abschleppt". Dafür wird er wegen Volksverhetzung in Tateinheit mit der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen zu einer Gesamtgeldstrafe in Höhe von 150 Tagessätzen verurteilt. Dabei wird das politische Motiv strafverschärfend berücksichtigt.

Antisemitische Drohmail an LINKEN-Politiker

1.

November
2019
Freitag

Nachdem die Journalistin Sarah Ulrich in der taz einen Artikel über Kämpfe um Mietenpolitik und Gentrifizierung in Leipzig-Connewitz veröffentlicht hat bekommt der LINKEN-Abgeordnete Sören Pellmann sowie eine weitere Person eine antisemitische Drohmail. In dieser wird der vermeintlich jüdische Vornamen der Journalistin zum Anlass genommen um über "holocaustschwindler, mauermörder [und] judenfotzen" (Schreibweise im Original) zu hetzen. Gemeint ist damit scheinbar die Partei DIE.LINKE welche als "SED" bezeichnet wird.

Thorsten Schulte stellt auf Einladung des AfD-nahen Mittelstandsforums verschwörungstheoretisches Buch vor

15.

Januar
2019
Dienstag

Auf Einladung des AfD-nahen »Mittelstandsforums für Deutschland« stellt der Autor Thorsten Schulte sein Buch "Kontrollverlust" vor. Die Veranstaltung findet in der Emilienstraße 15 statt.