Antisemitismus

Ereignisse nach Themen

Abermals: Riesa-Fans zeigen ihren Antisemitismus

23.

April
2016
Samstag

Bereits beim Hinspiel in Leutzsch fielen die Fans von Stahl Riesa durch antisemitische Sprechchöre auf. Beim Rückspiel in Riesa trugen AnhängerInnen von Stahl Riesa Shirts mit der Aufschrift "JDN CHM". Werden die weggelassenen Vokale ergänzt, ergibt dies "Juden Chemie".

Hitlergruß wegen Israel-Flagge im Conne Island

2.

April
2016
Samstag

Durch einen Hitlergruß fiel eine Gruppe von drei Besuchern einer Tanzveranstaltung im Connewitzer Kulturzentrum Conne Island auf. Zunächst hatten sie zwei andere Gäste aufgrund einer Israelflagge aus Papier, die einer der beiden bei sich trug, beleidigt. Als die beiden sich argumentativ zur Wehr setzten, baute sich einer der drei jungen Männer aggressiv auf und machte einen Hitlergruß.

Betrunkener skandiert in Straßenbahn antisemitische und rassistische Parolen

14.

Januar
2016
Donnerstag

Ein stark alkoholisierter Mann bepöbelte am Donnerstagabend mehrere Fahrgäste in der Straßenbahn Linie 11 Richtung Markkleeberg. Der etwa 20-Jährige stieg gegen 18.30 Uhr mit einer offenen Bierflasche in der Hand in der Südvorstadt in die Straßenbahn und versuchte, Fahrgäste in ein Gespräch zu verwickeln. Nachdem diese aufgrund seiner offensichtlichen Betrunkenheit kein Interesse an einem Gespräch zeigten, fing er an, umstehende Personen zu beleidigen.

Antisemitische Rufe nach BSG-Heimsieg

17.

Oktober
2015
Samstag

Nach der Niederlage von Stahl Riesa im Spitzenspiel der Sachsenliga gegen Chemie Leipzig begannen Fans von Riesa die antisemitische Parole "Juden Chemie" zu grölen und im Weiteren Leuchtraketen abzufeuern.

Auch ein halbes Jahr später, beim Rückspiel in Riesa, fallen Stahl-Riesa-Fans erneut durch antisemitische, gegen Chemie Leipzig gerichtete Parolen auf.

Frohburg: Wiederholt Stolpersteine beschädigt

2.

Mai
2015
Samstag

Bereits zum dritten Mal beschädigten Unbekannte die Stolpersteine, die an die Familie Braunsberg erinnern sollen. Die Täter/innen beklebten die Stolpersteine mit Moosgummi.

Die drei Stolpersteine wurden erst im März 2015 verlegt und erinnern an Hugo Joseph sowie das Ehepaar Franz Hermann und Erna Johanna Braunsberg.

Stolpersteine in Frohburg beschädigt

3.

April
2015
Freitag

Unbekannte beschädigten die vor der Bahnhofsstraße 37 verlegten Stolpersteine mit Teer. Die Stolpersteine wurden erst im März 2015 verlegt und sollen an die Familie Braunsberg - Hugo Joseph sowie das Ehepaar Franz Hermann und Erna Johanna - erinnern, vor dessen ehemaligen Wohnhaus die Steine angebracht wurden. Die Brüder Hugo Joseph und Franz Hermann wurden in Auschwitz ermordet, Erna Johanna (geborene Gutman) bereits im Januar 1941 getötet.

Antisemitische Äußerungen durch RB-Fans

6.

Februar
2015
Freitag

Beim Spiel gegen Erzgebirge Aue in Aue, kam es zu antisemitischen Äußerungen durch RB-Fans. Laut LVZ-online handelt es sich um dieselben Fans, welche auch beim Gastspiel in Nürnberg durch antiziganistische Rufe aufgefallen waren. Die Fans sollen laut Berichten aufmerksamer RB-Anhänger_innen nun in Aue "Juden"-Rufe getätigt haben. Laut RB handele es sich hierbei um Fans aus dem Leipziger Raum.

Legida - Der vierte Aufmarsch: Die Skurrilität steigt, die Teilnehmendenzahl sinkt

16.

Februar
2015
Montag

Nach dem vierten Aufmarsch der Legida ist ein weiteres Absinken der Teilnehmendenzahl festzustellen. Nachdem sich zum dritten Legida-Aufmarsch am 30.01. ungefähr 1.500 Legida-Anhänger/innen auf dem Augustusplatz versammelten, folgten dem Aufruf zum "vierten Abendspaziergang" knapp 650 Personen. Im Vergleich zu Ende Januar sind zudem deutlich weniger organisierte Hooligan- und Neonazi-Gruppen festzustellen, deren Zahl auf 100 geschätzt wird, worunter sich u.a.

"U-Bahn-Lied" im Alfred-Kunze-Sportpark

1.

Februar
2015
Sonntag

Während des Gedenkspiels an den verstorbenen Marco Eckstein, einst Torwart des FC Sachsen Leipzig, zwischen Chemie Leipzig und einer Auswahl ehemaliger FC-Sachsen-Teamkollegen Ecksteins, kam es zum Absingen des antisemitischen, so genannten "U-Bahn-Liedes", was jedoch durch anwesende Fans sofort angesprochen und das weitere Singen unterbunden wurde.

Schon vor dem Spiel probierten rechts-orientierte und neonazistische Fans des früheren FC Sachsen Leipzig in den Alfred-Kunze-Sportpark zu kommen, aufgrund der Hausordnung wurde ihnen dies jedoch verwehrt.