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Leipziger Neonazis stören DGB-Veranstaltung

1.

Mai
2011
Sonntag

An dieser Stelle dokumentieren wir einen Artikel des "GAMMA - antifaschistischer Newsflyer für Leipzig und Umgebung"

Den Sinn von Arbeit hinterfragen - Guillaume Paoli über Glückliche Arbeitslose und unglückliche Arbeitnehmer_innen

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Der heutige „Hausphilosoph“ des städtischen Centraltheaters, Guillaume Paoli, wurde in den 90er Jahren als ein Vertreter der „Glücklichen Arbeitslosen“ bekannt. Was lag also näher als sich mit ihm über die Situation von Hartz-IV-Empfänger_innen und deren Diskriminierungserfahrungen zu unterhalten? Paoli selbst hielt davon jedoch zunächst eher wenig. Immerhin sei er mittlerweile nicht mehr arbeitslos, könne also auch nicht für andere Arbeitslose sprechen. Schließlich ließ er sich aber trotzdem auf ein Gespräch in seiner „Philosophischen Praxis“ ein, das sich unter anderem um die paradoxe Professionalisierung der „Glücklichen Arbeitslosen“ und um die generelle Diskriminierung durch die Arbeitswelt drehte.

Herr Paoli, wie kam es 1996 eigentlich zur Gründung der Glücklichen Arbeitslosen?