Asylfeindlichkeit

Ereignisse nach Themen

Identitäre bringen Transparent am Geisteswissenschaftlichen Zentrum (GWZ) an

12.

Dezember
2016
Montag

Mitglieder einer "Identitären Bewegung Leipzig" bringen oberhalb des Eingangsbereichs des Geisteswissenschaftlochen Zentrums (GWZ) der Universität Leipzig ein Transparent an. Auf dem Plakat ist "Freigeist an der Uni? #ibster #2017 #Remigration" zu lesen.

Transparentaktion der Identitären zum Katholikentag

29.

Mai
2016
Sonntag

Mehrere Personen der "Identitären Bewegung Leipzig" entrollten während des Katholikentages von einem Hochhaus in Leipzig Mitte/Zentrum ein Transparent mit dem Lambda-Logo der Identitären Bewegung und dem Schriftzug "Reconquista" (dt. Rückeroberung). Der Spruch kann in diesem Kontext als migrationsfeindlicher Slogan verstanden werden.

Transparentaktion der "Identitären Bewegung"

10.

Mai
2016
Dienstag

Die laut eigenen Angaben reorganisierte "Identitäre Bewegung Leipzig" befestigte ein Transparent an einer Baustelle in der Innenstadt. Auf dem Transparent war "Stoppt den Austausch. Remigration jetzt" zu lesen. Der "Austausch" bezieht sich dabei auf einen imaginierten Austasch der Deutschen gegenüber der migrantischen Bevölkerung. Der Slogan "Remigration" kann hierbei als rassistische Aufforderung an MigrantInnen verstanden werden Deutschland zu verlassen.

Transparentaktion der Identitären Bewegung vor dem Rathaus

14.

Mai
2016
Samstag

Die "Identitäre Bewegung Leipzig" posierte mit einem Transparent mit dem Lambda-Logo der Bewegung und Schriftzug "Festung Europa" 2016 vor dem Neuen Rathaus. Sie wollten damit auf einen an nach einer körperlichen Auseinandersetzung gestorbenen Deutschen erinnern. Dieser sei von mehreren Migranten ins Koma geprügelt würden.
Migration wird in einer Facebook-Erklärung zur Aktion als "multikulturelles Experiment", welches des "großen Austausch" zum Ziel hat beschrieben. Ziel sei es Europa zu einer Festung auszubauen und so keinen Menschen zu ermöglichen z.B. nach Europa zu fliehen.

Böhlen: Schüsse auf Geflüchtetenunterkunft

11.

Juli
2015
Samstag

Unbekannte Täter_innen haben in Böhlen auf eine Geflüchtetenunterkunft geschossen und dabei schwerste Verletzungen von Menschen mindestens in Kauf genommen.

In zwei Nächten in Folge griffen die Täter das Haus an. Sie zerstörten eine Fensterscheibe und beschädigten die Fassade.

2015 / Eine Chronik der letzten sechs Monate

Rassismus

Eine Chronik gruppenbezogen-menschenfeindlicher Ereignisse und Gewalttaten, die in Zusammenhang mit asylfeindlichen Protesten stehen. Die Chronik erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Einsendungen sind über das Feld "Ereignis melden" möglich.

Jahr 2015

15.7. / Böhlen

An zwei Tagen in Folge wurde auf das Asylbewerberheim in Böhlen geschossen. Teile der Fassade und eine Fensterscheibe gehen dabei kaputt.
Das OAZ übernahm die Ermittlungen.

Link zum chronik.LE-Artikel

25.8. / Leipzig

Eine vermummte Person verübte einen Brandanschlag auf die noch unbewohnte Flüchtlingsunterkunft im Stadtteil Stötteritz. Der Mann warf in der Nacht einen Molotow-Cocktail ins Gebäude.

Rassistische Parolen an Ortseingangsschildern in Leipzig und Umgebung

21.

November
2015
Samstag

Am Wochenende wurden auf zahlreiche Ortseingangsschilder in Leipzig rassistische Parolen geschrieben. Teilweise als Aufkleber und zum Teil mit Sprühschablonen wurde der Schriftzug "Refugees not welcome" auf mindestens 16 Schilder angebracht. Die Parole wird in neonazistischen Kreisen sowie in rechten bürgerlichen Kreisen verwendet, welche in den vergangenen Monaten gemeinsam im "Legida"-Bündnis wöchentlich gegen Geflüchtete demonstrierten. Betroffen waren u.a. Schilder in Liebertwolkwitz, Holzhausen, Wurzen, Machern, Regis-Breitingen und Markkleeberg.

Nach Pegida-Demo: Nazi greift Gegendemonstranten mit Messer an

19.

Oktober
2015
Montag

Montagabend nach der Pegida-Demonstration in Dresden fuhren Gruppen von Neonazis und Gegendemonstrant_innen mit dem Regionalzug und mit Bussen zurück nach Leipzig. Nach Ankunft beider Gruppen kam es am Hauptbahnhof zu einem Angriff der Neonazis auf die Antira-Aktivist_innen, bei denen einer der Neonazis ein Messer einsetzt. Erst wenige Tage zuvor war die Kölner OBM-Kandidatin Henriette Reker im Wahlkampf bei einem Messerangriff durch einen Neonazi schwer verletzt worden. Anders als im Kölner Fall ließ die Leipziger Polizei den Täter laufen.