Bedrohung

Ereignisse nach Themen

Neonazis stören Antifa-Demo in Wurzen

2.

September
2017
Samstag

Am Rande einer antifaschistischen Demonstration in Wurzen kommt es zu Störaktionen und Übergriffen. Etwa 100 Neonazis versuchen immer wieder, an die rund 400 Demonstrant*innen heranzukommen, was durch die Polizei verhindert wird. Ansonsten lässt die mit über 700 Beamt*innen auftretende Polizei die teilweise vermummt auftretenden StörerInnen weitgehend gewähren.

Rassistische Zusammenrottung und versuchter Angriff auf Geflüchteten-Wohnung in Wurzen

9.

Juni
2017
Freitag

Am Freitagabend versammeln sich gegen 20 Uhr etwa 60 aggressive und teilweise betrunkene Neonazis und Rassisten auf dem Wurzener Markt, um Stimmung gegen Geflüchtete in der Stadt zu machen. Laut Polizeiangaben rufen sie Parolen wie „Ausländer raus“ und „Deutschland den Deutschen“. Die anwesende Polizei muss die Personengruppe im Laufe des Abends mit körperlicher Präsenz davon abhalten, ein Haus in der Wenceslaigasse anzugreifen, in dem mehrere Geflüchtete aus verschiedenen Ländern wohnen.

"Aufrechte Deutsche" gegen linke Aufkleber in Lindenau

4.

Juni
2017
Sonntag

Am Sonntagabend kratzt eine Frau auf dem Lindenauer Markt an der Ecke Demmeringstraße mit einem Messer linke und alternative Aufkleber ab. Ihr Begleiter behält derweil die Umgebung im Blick. Als sie von Passanten auf ihr Treiben angesprochen werden, reagieren sie verbal aggressiv. Die Frau äußert u.a., sie würde sich als "aufrechte Deutsche" fühlen und Muslime, Juden und "Zecken" verachten.

Wurzen: Geflüchtete in Wohnung bedroht

14.

Januar
2017
Samstag

In der Nacht zum Sonnabend schlagen und treten zwei Personen an Fenster und Eingangstür einer Wohnungs in Wurzen, in der seit einigen Monaten Geflüchtete leben. Dabei rufen sie unter anderem "Warum seid ihr hier, wir haben keinen Platz für euch" und weitere Bedrohungen. Die herbeigerufene Polizei erteilt den zwei Männern im Alter von 29 und 46 Jahren Platzverweise, denen diese nur zögerlich nachkommen.

Neonazis bedrohen Jugendliche

10.

Dezember
2016
Samstag

Mehr als zehn Neonazis bedrohen eine Gruppe Jugendlicher in Zwenkau. Laut eigener Aussage suchen sie dabei den "Oberkommunistenführer".

Beleidigung und Bedrohung in Borsdorf

31.

August
2016
Mittwoch

Ein Geflüchteter wird in Borsdorf aus einem vorbeifahrenden Auto mehrmals rassistisch beleidigt und bedroht.

Neonazi bedroht Menschen und attackiert Bar in Neustadt-Neuschönefeld

18.

März
2017
Samstag

Seit geraumer Zeit terrorisiert im Leipziger Osten ein Neonazi "alternativ" aussehende Personen. So auch am Samstag Abend.
Der im Stadtteil bereits bekannte Neonazi beleidigt zunächst Gäste einer Bar in Volkmarsdorf, aus der er daraufhin verwiesen wird. Im weiteren Verlauf bedroht er auf der Straße, vermutlich aus Frust, zwei weitere unbeteiligte Personen. Diese flüchten sich wiederum in die Bar. Nur kurz darauf fährt er mit seinem Fahrrad erneut an der Bar vorbei und wirft einen Stein, welcher den Fensterrahmen trifft.

Reichsbürger aus Grimma will Bürgermeister festnehmen

22.

November
2016
Dienstag

Der mutmaßliche Reichsbürger K. belästigt seit längerem die Stadtverwaltung in Grimma. Er fordert die Einrichtung eines Petitionsausschusses in der Stadt. Dies wurde jedoch von der Stadtverwaltung abgelehnt, da Petitonsausschüsse nur auf Landes- oder Bundesebene möglich seien.

Bedrohung gegenüber Künstler in Borna

3.

März
2016
Donnerstag

Gegenüber einem Künstler, welcher Container für Flüchtlingsunterkünfte gestalten will, wurde angekündigt, dass er sich nicht wundern müsse, „wenn das Ding in Schutt und Asche aufgeht“.

"Fuck Antifa"-Aufkleber vor Linke-Büro in Delitzsch

25.

August
2016
Donnerstag

Unbekannte haben unmittelbar vor dem Bürger_innen-Büro der Linke-Landtagsabgeordneten Luise Neuhaus-Wartenberg in der Delitzscher Ritterstraße eine große Zahl an "Fuck Antifa"-Aufklebern angebracht. Damit wurden mehrere Fallrohre und Verkehrsschilder massiv beklebt. Auf dem Aufkleber prangt in der linken oberen Ecke noch ein kleines "Good Night Left Side"-Logo. Die vermutlich in der Nacht zu Donnerstag erfolgte Klebeaktion kann als Bedrohung der Politikerin und ihrer Mitarbeiter_innen verstanden werden.