Bedrohung

Ereignisse nach Themen

Neonazis bedrohen Jugendliche

10.

Dezember
2016
Samstag

Mehr als zehn Neonazis bedrohen eine Gruppe Jugendlicher in Zwenkau. Laut eigener Aussage suchen sie dabei den "Oberkommunistenführer".

Beleidigung und Bedrohung in Borsdorf

31.

August
2016
Mittwoch

Ein Geflüchteter wird in Borsdorf aus einem vorbeifahrenden Auto mehrmals rassistisch beleidigt und bedroht.

Bedrohung gegenüber Künstler in Borna

3.

März
2016
Donnerstag

Gegenüber einem Künstler, welcher Container für Flüchtlingsunterkünfte gestalten will, wurde angekündigt, dass er sich nicht wundern müsse, „wenn das Ding in Schutt und Asche aufgeht“.

"Fuck Antifa"-Aufkleber vor Linke-Büro in Delitzsch

25.

August
2016
Donnerstag

Unbekannte haben unmittelbar vor dem Bürger_innen-Büro der Linke-Landtagsabgeordneten Luise Neuhaus-Wartenberg in der Delitzscher Ritterstraße eine große Zahl an "Fuck Antifa"-Aufklebern angebracht. Damit wurden mehrere Fallrohre und Verkehrsschilder massiv beklebt. Auf dem Aufkleber prangt in der linken oberen Ecke noch ein kleines "Good Night Left Side"-Logo. Die vermutlich in der Nacht zu Donnerstag erfolgte Klebeaktion kann als Bedrohung der Politikerin und ihrer Mitarbeiter_innen verstanden werden.

Legida-Anhänger bedrohen Grünen-Politiker und NoLegida-Aktivisten

5.

Juli
2016
Dienstag

Der Landessprecher der Grünen in Sachsen, Jürgen Kasek, der sich auch bei NoLegida und im Aktionsnetzwerk "Leipzig nimmt Platz" engagiert, wird seit Dienstagmorgen von Anhängern des Legida-Bündnisses und anderen Neonazis massiv bedroht. Kasek wird für den Überfall auf einen Legida-Ordner am Montagabend verantwortlich gemacht. Der 37-jährige Ronny U. wurde nach eigenen Angaben nach der Rückkehr von der abendlichen Legida-Demonstration in der Leipziger Innenstadt vor seinem Wohnhaus in Böhlen (Landkreis Leipzig) von vier bis fünf Unbekannten zusammengeschlagen.

Urteile wegen Bedrohung durch Legida-Anghänger

31.

Mai
2016
Dienstag

Am Dienstag wurde ein Urteil gegen den Leipziger Peter K. wegen Beleidung des städtischen Polizeipräsidenten Bernd Merbitz zu 1.600 EUR Geldstrafe rechtskräftig. K hatte am Rande einer Legida-Kundgebung im Oktober 2015 Merbitz mit den Worten „Verrecke, du Kommunistenschwein“ beschimpft. Dafür wurde er bereits vor geraumer Zeit verurteilt, zog seinen Einspruch gegen das Urteil nun aber am Dienstag überraschend kurz vor der Verhandlung zurück.

Rassistische Drohungen gegen engagierten Refugee-Supporter

8.

März
2016
Dienstag

Eine im Flüchtlingsbereich engagierte Person erhielt mehrere Drohbriefe mit rassistischem Inhalt. So forderte der_die Schreiber_in u.a. dazu auf Islamisten "auszurotten", bezeichnete Religion als "Verblödung der Menschheit". Ausländer wurden in den Briefen als "unangenhme Gülle" und "Viehzeug" abgewertet. Unterzeichnet war mit "Heil" und "AH", wobei letzteres Kürzel für Adolf Hitler stehen dürfte.

Neonazis im Studentenclub C4

11.

Februar
2016
Donnerstag

In der Nacht zum Donnerstag hat sich zeitweise eine Gruppe von 12 bis 15 Personen im Studentenclub C4 in Lößnig aufgehalten, von denen sich einige klar als Neonazis zu erkennen gaben. Sie entfernten dort Anti-Naziaufkleber und belästigten Gäste. Zu einem Gast wurde der Satz gesagt: "Du kannst ruhig deine Zeckenfreunde aus Connewitz rufen. Die machen wir gerne kalt und dich und den Laden." Das Auftreten einiger dieser Neonazis erinnerte mit typischer Bomberjacke und entsprechenden Schuhwerk stark an die 90er Jahre.

Rechte Schmierereien auf Schaufenstern in Connewitz

12.

Februar
2016
Freitag

Auf zwei Schaufenstern in der Wolfgang-Heinze-Strasse im Stadtteil Connewitz sind in der Nacht zum Freitag, dem 12.2.16 rechte Schmierereien angebracht worden. Der Schriftzug „We we will be back to crack this window again 18” nimmt Bezug auf die Neonazi-Angriffe vom 11.1.16 in derselben Strasse und lässt sich als weitere Drohung gegen den Stadtteil Connewitz und dessen Anwohner_innen verstehen. Die Zahl 18 wird in Neonazi- Kreisen oft als Zahlencode für "Adolf Hitler" verwendet.

50 Neonazis marschieren in Delitzsch auf

7.

Februar
2016
Sonntag

Zu einer vom JN-Landesvorsitzenden Paul Rzehaczek aus Eilenburg angemeldeten Versammlung der NPD/JN-Tarninitiative "Unser Delitzsch" kamen am Sonntag 50 Personen auf den Roßplatz in Delitzsch. Die Demonstranten skandierten rassistische Parolen und forderten mit "Merkel muss weg"-Plakaten die Bundeskanzlerin wegen ihrer Asylpolitik zum Rücktritt auf.