Bedrohung | chronik.LE

Bedrohung

Ereignisse nach Themen

NSU-Symbolfigur auf Ladenprojekt geklebt

11.

Februar
2021
Donnerstag

An einem antifaschistischen Ladenprojekt in Reudnitz wird eine Pink Panther-Figur angebracht. Die Figur wurde durch die Selbstenttarnung des "Nationalsozialistischen Untergrund" (NSU) 2011 bekannt, da sie im Bekenner_innenvideo der Täter_innen verwendet wurde. Der NSU ermordete zwischen 2000 und 2007 zehn Menschen und verübte mehrere Sprengstoffanschläge und Raubüberfälle. Die Pink Panther-Fuigur wird am Ladenprojekt unmittelbar neben den Schriftzug "Black Lives Matter" angebracht.

Rassistisch motivierte Morddrohung in Leutzsch

8.

Februar
2021
Montag

Am Montagabend wird einer jungen Frau, die sich in häuslicher Quarantäne befindet, von ihrem Vater etwas zum Essen vorbeigebracht. Als beide das Haus verlassen und kurz innehalten, wird einem der beiden aus einer anderen Wohnung im selben Haus mit dem Tode gedroht. Die herbeigerufene Polizei braucht ca. eine Stunde, bis sie eintrifft. Als sie an der Wohnungstür klopfen reagiert niemand, doch von der Straße aus sind in der Wohnung zwei Personen wahrzunehmen, die die Straße beobachten.

Hakenkreuz auf Auto in Plagwitz geschmiert

6.

Februar
2021
Samstag

Unbekannte Personen sprühen ein Hakenkreuz auf ein in der Merseburger Straße in Plagwitz abgestelltes Fahrzeug. Auch Klingelschilder an einem Wohnhaus werden mit schwarzer Farbe übersprüht.

Politisch rechtsmotivierter Aufruf zu Gewalttaten

5.

September
2020
Samstag

Laut einer Parlamentsabfrage wird gegen einen Mann wegen des Verdacht ermittelt, öffentlich zu Straftaten aufgerufen zu haben und Bedrohungen getätigt zu haben. Sein Ziel sind Politiker*innen der Partei Die Linke. Die Ermittlungen werden schließlich eingestellt.

Neonazi mit Kampfhund drangsaliert Person

18.

November
2020
Mittwoch

Ein sichtbar der Neonaziszene zuzuordnender Mann fährt mit einer Frau und einem Kampfhund in der Tramlinie 4 nach Stötteritz. Noch in der Tram fängt er an eine ihm offenbar missliebige Person zu bepöbeln und zu bedrohen, da diese seinen Hund angestarrt habe. Neben dem Ausspruch "Ey, guck meinen Hund nicht so an" beschwert er sich darüber, dass es in Deutschland nur noch "Lappen" gäbe. Anschließend kippt er Bier über die Person und verfehlt deren Kopf nur knapp, als er mit der Bierdose nach ihrem Kopf wirft.

Bedrohung wegen Berichterstattung über #le0711

7.

November
2020
Samstag

In Journalistin Sarah Ulrich macht auf Twitter mehrere Hassmails und -kommentare sowie Bedrohungen gegen sie öffentlich. Sie wird wegen ihrer Berichterstattung zur Querdenken-Demonstration am 07. November 2020 in Leipzig angefeindet (Vgl. Artikel vom 08.11.2020, Kommentar vom 08.11.2020 und Artikel vom 11.11.2020). Mehrfach wird die Journalistin dabei misogyn beleidigt.

Glorifizierung von Rechtsterrorismus

21.

Dezember
2020
Montag

Anlässlich der Urteilsverkündung zum rechtsterroristischen Anschlag von Halle im Oktober 2019 wird eine Kundgebung aus Magdeburg per Livestream vor den Leipziger Hauptbahnhof übertragen. Diese wird von einzelnen Rechten und Neonazis gestört. So äußert eine Frau gegenüber einem Kundgebungsteilnehmer, dass sie den Anschlag in Halle gut fand und selbst noch "mehr" gemacht hätte. Die Kundgebungsteilnehmer_innen diffamiert sie als Pack.

Neonazistische Schmierereien in Machern

27.

Juli
2020
Montag

In Machern wird ein Wartehäuschen mit "Nazi" und "Antifa töten" beschmiert. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung wird eingestellt da keine Tatverdächtigen ermittelt werden können.

Neonazistische Pöbeleien in Borsdorf

4.

Dezember
2020
Freitag

Anlässlich einer vermuteten Neonazidemonstration in Wurzen organisieren Antifaschist_innen eine gemeinsame Anreise zu einer Kundgebung in Wurzen mit dem Zug. Am Borsdorfer Bahnhof werden die Anreisenden von einer Gruppe Neonazis mit den Worten "Ihr gehört nach Auschwitz!" bepöbelt und bedroht.

Neonazi pöbelt und bedroht am Bernhardiplatz

30.

November
2020
Montag

Im Parkstück des Bernhardiplatzes wird eine Person beleidigt und bedroht. Während sie vormittags über den Paltz läuft, wird sie von weitem von einem vermummten Neonazi angepöbelt. Dieser diffamiert sie unter anderem als Zecke und droht mit sexualisierter Gewalt. Als die Person ihm entgegnet, was er mit seinem Auftreten und Gebaren bezwecke, nähert er sich bedrohlich. Die angegriffene Person kann sich nur durch schnelles Davonrennen aus der Situation bringen.