Bedrohung | chronik.LE

Bedrohung

Ereignisse nach Themen

Bedrohung gegen politische Gegner_in wegen #le0711

25.

November
2020
Mittwoch

Eine politisch und journalistisch aktive Person wird online bedroht. Seit sie Aufnahmen der rechten Querdenken-Demonstration vom 07. November 2020 in der Leipziger Innenstadt veröffentlicht hatte, setzten die Anfeindungen ein. Ihr wird unter anderem angedroht, dass sie nicht mehr entkommen werde.

Rassistische Anfeindungen in Grimma

16.

November
2020
Montag

Drei Geflüchtete unterhalten sich auf dem Bahnhofsvorplatz in Grimma in ihrer Muttersprache als ein ca. 40-jähriger Mann in Armeekleidung kommt und anfängt sie zu beleidigen. Dabei fallen Parolen wie "Wir sind hier in Deutschland", "Deutschland ist für die Deutschen" und "In Deutschland wird Deutsch gesprochen". Als die angesprochenen auf Deutsch antworten reagiert er aggressiv. Die Begegnung reiht sich in alltägliche rassistische Erfahrungen der Betroffenen ein.

Homosexuellenfeindliche Bedrohung in Wurzner Straße

1.

April
2020
Mittwoch

Als zwei Männer auf der Wurzner Straße spazieren gehen ruft Ihnen ein Mann unvermittelt "oh, zwei Schwuchteln, ich hab es gesehen“ zu. Als die beiden das ignorieren fragt er wer wen ficken würde. Seine Begleiterin lacht dabei die ganze Zeit. Der Mann rastet kurz darauf völlig aus und schreit mehrfach "Scheiß Schwuchteln" und "Scheiß Fotzen". Seine Begleiterin hindert ihn daran die beiden anderen Männer körperlich anzugreifen.

Bedrohung in Taucha

30.

Oktober
2020
Freitag

Drei junge Neonazis der Tauchaer Szene bedrohen eine Person. Diese ist ihnen offenbar missliebig und passt nicht in ihr Weltbild. Sie nennen ihn deshalb einschüchternd bei seinem Vornamen um zu vermitteln, dass sie ihn kennen und spötteln.

Finstere Blicke von Rechten

2.

November
2020
Montag

Vier Personen um die 30 Jahre alt laufen durch Taucha. In der Nähe der "Bürgerruhe" begegnen sie einer fremden Person auf dem Fahrrad. Einer in der Gruppe beginnt, den Radfahrer aggressiv mit der Bezeichnung "ey, die Zecke!" zu bepöbeln, woraufhin der Passant zügig den Ort verlässt.

Bedrohung nach Kritik an NS-Propaganda

24.

Juli
2020
Freitag

Nachdem eine Person Kritik an Bildern mit Bezug zum Nationalsozialismus in einem Chat übt, wird sie vom Absender bedroht. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wird eingestellt.

Rassistische Bedrohung in Markranstädt

30.

April
2020
Donnerstag

Ein Erwachsener beschimpft eine Person in Markranstädt rassistisch. Für den Fall verbaler Gegenwehr droht er mit körperlicher Gewalt. Dafür wird er wegen Tatmehrheit mit Nötigung zu einer Gesamtgeldstrafe in Höhe von 80 Tagessätzen verurteilt.

Neonazistische Pöbelei in Geithain

26.

September
2020
Samstag

Ein Ehepaar wird in Geithain auf dem Nachhauseweg von drei Männern bepöbelt. Diese nutzen unter anderem "Heil Hitler" und "Sieg Heil" als einschüchternde Ausrufe. Danach entfernen sie sich in eine nahe gelegene Gaststätte. Die hinzugerufene Polizei stellt dort vier junge Männer fest.

Neonazistische Parolen und Angriff auf Fockeberg

25.

September
2020
Freitag

Auf dem Fockeberg hält sich eine große Gruppe Jugendlicher auf. Aus der Gruppe werden verschiedenste rassistische, sexistische und antisemitische Äußerungen gerufen. Als eine kleinere Gruppe sie daraufhin anspricht und dies problematisiert, reagieren viele der Jugendlichen mit Drohungen und Pöbeleien.
Daraufhin entschließt sich die kleinere Gruppe zu gehen. Dabei werden sie von ca. 15 Personen mit Flaschen und weiteren Gegenständen beworfen.

"Adolf Hitler vergast euch alle"

11.

Oktober
2019
Freitag

Unbekannte beschmieren die Tür eines Mehrfamilienhauses mit dem Schriftzug "Adolf Hitler vergaßt euch alle". Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung wird eingestellt, da keine Tatverdächtigen ermittelt werden können. Wo genau der Schriftzug angebracht wurde ist nicht bekannt.