Bedrohung

Ereignisse nach Themen

Hooligans beleidigen Roter-Stern-Fan im Zug von Borsdorf nach Leipzig

9.

Februar
2018
Freitag

Zwei junge Männer steigen am Freitagnachmittag kurz nach halb fünf in Borsdorf in den Regionalexpress aus Dresden Richtung Leipzig ein. Die groß gewachsenen, schwarz gekleideten Männer beleidigen auf dem Weg zu ihren Sitzplätzen andere Fahrgäste als "Fotzen" und "eklig". Besonders stören sie sich an einem Passagier, der durch seine Kleidung als Fan des Fußballvereins Roter Stern Leipzig zu erkennen ist. Diesen werde er später "abziehen", kündigt einer der offenbar dem Hooligan-Milieu angehörenden Männer laustark an. Beide verlassen den Zug am Leipziger Hauptbahnhof.

Wurzener bedroht Kinder und dringt mit Hund in Wohnung ein

30.

August
2017
Mittwoch

Ein Wurzener klingelt an diesem Tag an der Wohnung einer geflüchteten Familie. Nachdem ihm die anwesenden Kinder öffnen, bedroht er diese mit seinem großen Hund. Ihre Eltern befinden sich zu diesem Zeitpunkt nicht in der Wohnung. Der im Nachbarhaus wohnende Mann sperrt die verängstigten Kinder anschließend aus der Wohnung aus und lässt sich auf dem Sofa der Familie nieder. Dort findet ihn schließlich auch die von Nachbarn informierte Polizei auf. Seine Tat begründet er damit, dass er nicht wolle, dass Ausländer in seiner Nachbarschaft wohnen.

Sexistische Bedrohung im Leipziger Westen

27.

Januar
2018
Samstag

Drei junge Männer drohen einer Radfahrerin an der Abzweigung Nonnenstraße zur Industriestraße mit einer Vergewaltigung. Gegen 23:15 Uhr befindet sich die Frau gerade auf dem Heimweg, als sie eine Gruppe angetrunkener junger Männer entdeckt, die ebenfalls mit dem Fahrrad unterwegs sind.

Rassistische und rechte Schmierereien am Messegelände

18.

Februar
2017
Samstag

Unbekannte beschmieren Toilettentüren auf dem Messegelände mit einem Hakenkreuz, der Parole "Heil Hitler" und dem Schriftzug "Ein guter N**** ist ein toter N**** bzw. Ausländer". Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen wird im August 2017 eingestellt, da keine Tatverdächtigen ermittelt werden können. 2015 und 2016 diente eine Halle des Messegeländes als Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete.

Bedrohung auf Facebook in Taucha

23.

April
2017
Sonntag

Eine Frau äußert sich auf Facebook positiv gegenüber Geflüchteten und ablehnend gegenüber RassistInnen. Daraufhin wird sie mit den Worten "Auch Du bist mal fällig!!!“ bedroht. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung wird im Juli 2017 eingestellt.

Rassistische Brandstiftung in Leipzig

3.

März
2017
Freitag

Unbekannte brennen den Kinderwagen einer libyschen Familie in einem Hausflur ab und werfen einen Flyer mit der Aufschrift "Refugees not welcome" in deren Briefkasten. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung wird im Juni 2017 eingestellt, da keine Tatverdächtigen ermittelt werden können.

Autoreifen zerstochen und Drohung angebracht

13.

Dezember
2016
Dienstag

Unbekannte zerstechen die Autoreifen einer von Rassismus betroffenen Person. Dazu bringen sie auf dessen Klingelschild den Schriftzug "go back to your country" an. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung wird im mai 2017 eingestellt, da keine Tatverdächtigen ermittelt werden können.

Mehrere Verletzte nach Überfall auf Wohnhaus mit Geflüchteten in Wurzen

12.

Januar
2018
Freitag

Am Freitagabend kommt es in Wurzen im Bereich des Bahnhofs und in einem von Geflüchteten bewohnten Haus zu einer gewaltvollen Auseinandersetzung mit rechten Jugendlichen. Laut Darstellung der Polizei waren daran "Gruppen junger Deutscher und Ausländer" beteiligt. Die Pressestelle weist selbst daraufhin, dass "zur Vereinfachung leider auch auf die wenig differenzierenden Begriffe 'Deutsche' und 'Ausländer' zurückgegriffen werde" müsse.

Bedrohung von Personen des öffentlichen Lebens in Grimma

13.

Dezember
2016
Dienstag

Eine Person versendet in Grimma Briefe mit einer Namensliste deutscher Politiker*innen, Künstler*innen und TV-Moderator*innen, die sich schuldig gemacht hätten an der „Ausrottung der deutschen Ethnie durch Zuzug von Asylanten nach Deutschland“ und die wegen Völkermordes „in einem Verfahren nach Nürnberg 2.0 abzuurteilen und mit lebenslanger Haft ohne das Recht auf Bewährung in Einzelhaft zu inhaftieren“ seien. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung wird im März 2017 eingestellt.

Bedrohung auf Facebook

9.

Januar
2016
Samstag

Eine Person postet auf der Facebook-Seite des Ortsvereins der SPD Leipzig-Süd, dass zwei namentlich genannte Personen "schnellstens hingerichtet werden sollten". Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen öffentlicher Aufforderung zu Straftaten wird im Januar 2017 eingestellt.