Bedrohung

Ereignisse nach Themen

Gewaltphantasien und Rassismus auf Facebook

31.

März
2016
Donnerstag

Ein Facebook-Nutzer aus Markkleeberg äußert sich mehrfach rassistisch auf Facebook und stellt neonazistische Symbolik ein. Im Februar stellt er auf seinem Profil ein Bild mit einem Hakenkreuz und im März ein Porträt von Adolf Hitler ein. Am 31. März läd er ein Bild mit einem Wehrmachtssoldaten mit Maschinengewehr im Anschlag ein und kommentiert dies rassistisch. Für diese und weitere Taten wird er im Januar 2017 zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von acht Monaten verurteilt, die zur Bewährung ausgesetzt sind.

Legida Graffiti droht politischen Gegner*innen

23.

Dezember
2015
Mittwoch

Unbekannte sprühen an eine Sporthalle in Connewitz „LEGIDA vs. ANTIFA, 100 gegen 100 WANN? WO?“ Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung wird im Oktober 2016 eingestellt.

Pöbeleien und Bedrohung an Gedenkort in der Josephstraße

27.

Oktober
2017
Freitag

Am Freitagabend uriniert ein Mann gegen 20 Uhr auf das Gelände des öffentlichen Gedenkorts Josephstraße 7. Als er von einer Augenzeugin darauf angesprochen wird, reagiert er aggressiv und ausfällig, u.a. mit frauenfeindlichen Äußerungen. Als ihn daraufhin mehrere Personen zur Rede stellen wollen, zieht er ein Messer und bedroht diese. Zudem ruft er nun auch rassistische und antisemitische Parolen.

Mann beleidigt Fahrgäste rassistisch

30.

September
2017
Samstag

Gegen 20:30 Uhr beleidigt ein 27-Jähriger auf dem Weg von Saalfeld nach Leipzig andere Fahrgäste rassistisch und bedroht diese mit einem Messer. Die Betroffenen rufen den Zugbegleiter herbei, der daraufhin durch den 27-Jährigen mit Schlägen angegriffen und leicht verletzt wird.

In Knauthain lässt der Zugbegleiter den Zug stoppen und alarmiert die Bundespolizei. Bis zum Eintreffen der Beamt_innen warf der 27-jährige Tatverdächtige Steine gegen den haltenden Zug und beschädigte diesen dabei.

Wurzen: SPD-Plakate beschädigt

21.

September
2017
Donnerstag

Gegen 23:30 Uhr beobachten Polizist_innen, wie drei Jugendliche auf dem Bürgermeister-Schmidt-Platz versuchen, ein SPD-Wahlplakat mit dem Schriftzug „Volksverräter“ zu überkleben. Als die drei Jugendlichen die Polizist_innen bemerken, fliehen sie und entkommen. Dabei lassen sie jedoch ihre Fahrräder zurück, die die Beamt_innen sicherstellen.

Identitäre Sticker in Neichen

23.

Oktober
2017
Montag

In der Nacht von Sonntag zu Montag verkleben Unbekannte in Neichen (Landkreis Leipzig) Aufkleber der "Identitären Bewegung". Während ein Anwohner die Sticker am nächsten Tag entfernt, wird er von einem Autofahrer aufgefordert, dies zu unterlassen. Als er seiner Aufforderung nicht nachkommt, droht der Autofahrer ihm körperliche Gewalt an.
In den folgenden Tagen, dem 23. und 25. Oktober, werden wieder Aufkleber im Dorf verklebt.

Neonazis stören Antifa-Demo in Wurzen

2.

September
2017
Samstag

Am Rande einer antifaschistischen Demonstration in Wurzen kommt es zu Störaktionen und Übergriffen. Etwa 100 Neonazis versuchen immer wieder, an die rund 400 Demonstrant*innen heranzukommen, was durch die Polizei verhindert wird. Ansonsten lässt die mit über 700 Beamt*innen auftretende Polizei die teilweise vermummt auftretenden StörerInnen weitgehend gewähren.

Leipziger Juso-Vorsitzender in Delitzsch bedroht

22.

Juli
2017
Samstag

In der Nacht zu Samstag bedrängt und bedroht eine Gruppe von sechs bis acht Personen zwei Menschen, darunter den Leipziger Vorsitzenden der Jusos, die - von einer Feier kommend - auf dem Weg zum Bahnhof waren. In der Gruppe befindet sich auch einer der tatverdächtigen Neonazis, die am Angriff auf Connewitz am 11. Januar 2016 beteiligt gewesen waren.

"Wir für Leipzig" veröffentlich vermeintliche Privatadresse von Journalisten

30.

Juni
2017
Freitag

Die Twitter-Seite "Wir für Leipzig" veröffentlicht die Privatadresse eines Journalisten. Dieser berichtete immer wieder über neonazistische Aktivitäten und rechte AkteurInnen. "Wir für Leipzig" ist eine vermeintliche Bürgerinitiative, welche im Nachgang an den Parteiausschluss eines NPD-Stadtrates entstanden ist.

Rassistische Zusammenrottung und versuchter Angriff auf Geflüchteten-Wohnung in Wurzen

9.

Juni
2017
Freitag

Am Freitagabend versammeln sich gegen 20 Uhr etwa 60 aggressive und teilweise betrunkene Neonazis und Rassisten auf dem Wurzener Markt, um Stimmung gegen Geflüchtete in der Stadt zu machen. Laut Polizeiangaben rufen sie Parolen wie „Ausländer raus“ und „Deutschland den Deutschen“. Die anwesende Polizei muss die Personengruppe im Laufe des Abends mit körperlicher Präsenz davon abhalten, ein Haus in der Wenceslaigasse anzugreifen, in dem mehrere Geflüchtete aus verschiedenen Ländern wohnen.