Beleidigung

Ereignisse nach Themen

Dynamo-Fans rufen in Zug nach Leipzig rechte Parolen und bedrohen Fahrgäste

14.

April
2018
Samstag

Nach einer Heimniederlage der SG Dynamo Dresden skandieren vier Anhänger von Dynamo am Samstagabend während der Rückfahrt mit dem Regionalexpress in Richtung Leipzig rechte und volksverhetzende Parolen. Diese richten sich laut Bundespolizei besonders gegen eine ausländische Reisende und ihr Kind. Die Pöbeleien beginnen ab dem Halt des Zuges in Dahlen. Andere Fahrgäste, die sich offenbar daran stören, werden ebenso wie der Zugbegleiter aggressiv bedroht und beleidigt.

Antisemitische Äußerungen und Bedrohung beim "Marsch des Lebens"

11.

April
2018
Mittwoch

Anlässlich des Jom HaSchoa (deutsch: "Tag des Gedenkens an Holocaust und Heldentum“) versammeln sich 150 Menschen am Richard-Wagner-Hain und demonstrieren durch die Leipziger Innenstadt, um den Opfern der Shoah und dem jüdischen Widerstand zu gedenken. In Redebeiträgen werden aktuelle Phänomene des Antisemitismus benannt und problematisiert.

Rassistische Beleidigung in Leutzsch

21.

Juli
2017
Freitag

Ein Mann fährt mit seinem Fahrrad direkt auf eine Frau mit Kopftuch zu. Dabei ruft er "Ich bremse nicht für Kanaken. Verpisst euch." Die Frau kann gerade noch ausweichen.

Rassistische Körperverletzung in Leipzig

12.

August
2017
Samstag

Unbekannte beleidigen und treten einen minderjährigen Geflüchteten. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung wird im Januar 2018 eingestellt, da keine Tatverdächtigen ermittelt werden können.

Standing-Ovation: AfD-Stadtrat beklatscht Poggenburgs rassistische Äußerungen

14.

Februar
2018
Mittwoch

Die AfD veranstaltet in Nenntmannsdorf (Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) einen "politischen Aschermittwoch". Auf dieser Veranstaltung spricht auch der AfD-Landes- und Fraktionsvorsitzenden aus Sachsen-Anhalt André Poggenburg. In seiner Rede beleidigt er Türken als "Kümmelhändler" und "Kameltreiber", welche sich dahin scheren sollen, "wo sie hingehören, weit, weit, weit, hinter den Bosporus zu ihren Lehmhütten und Vielweibern. Hier haben sie nichts zu suchen und zu melden.“ Seine Rede wird u.a. mit den Rufen "Abschieben, Abschieben" begleitet.

Hooligans beleidigen Roter-Stern-Fan im Zug von Borsdorf nach Leipzig

9.

Februar
2018
Freitag

Zwei junge Männer steigen am Freitagnachmittag kurz nach halb fünf in Borsdorf in den Regionalexpress aus Dresden Richtung Leipzig ein. Die groß gewachsenen, schwarz gekleideten Männer beleidigen auf dem Weg zu ihren Sitzplätzen andere Fahrgäste als "Fotzen" und "eklig". Besonders stören sie sich an einem Passagier, der durch seine Kleidung als Fan des Fußballvereins Roter Stern Leipzig zu erkennen ist. Diesen werde er später "abziehen", kündigt einer der offenbar dem Hooligan-Milieu angehörenden Männer laustark an. Beide verlassen den Zug am Leipziger Hauptbahnhof.

Ägypterin ins Gesicht gespuckt

24.

September
2017
Sonntag

Eine unbekannte Person spuckt einer Frau aus Ägypten in das Gesicht. Das eingeleitet Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung wird im Dezember 2017 eingestellt, da keine Tatverdächtigen ermittelt werden können.

Zugbegleiter rassistisch beschimpft

9.

September
2017
Samstag

Ein Erwachsener beschimpft in der S-Bahn in Leipzig einen Zugbegleiter rassistisch. Dafür wird er im Dezember 2017 wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe in Höhe von 20 Tagessätzen verurteilt.

Free-Fighter pöbeln im Zug gegen "Lesben, Schwuchteln und Kanacken"

25.

Januar
2018
Donnerstag

Vier ca 16/17-jährige Jugendliche mit Sporttaschen des Imperium Fight Team steigen in Wurzen in die Regionalbahn Richtung Leipzig und setzen sich sich ins Fahrradabteil. Beim Aussteigen in Engelsdorf pöbeln sie "Die ganze deutsche Subkultur ist durchsetzt von Lesben, Schwuchteln und Kanacken."

Rassistische Beleidigung in Leipzig

26.

März
2017
Sonntag

Unbekannte beschimpfen eine Person rassistisch. Dabei zeigen sie den Hitlergruß und rufen "Sieg Heil". Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen wird im Oktober 2017 eingestellt, da keine Tatverdächtigen ermittelt werden können.