Beleidigung | chronik.LE

Beleidigung

Ereignisse nach Themen

Sexistische Beleidigungen durch Punker am Willy-Brandt-Platz

18.

Juni
2018
Montag

Am Kleinen Willy-Brandt-Platz findet wie jeden Montag die Montagskundgebung statt, dabei kommt es zu beleidigenden sexistischen Pöbeleien durch alkoholisierte Punker. Nachdem es schon lautstarke Beleidigungen unbekannten Auslösers gab, wird eine Rednerin der Kundgebung schließlich als "rote Fotze" und "Rotfaschistin" beschimpft. Sie hatte zuvor darüber gesprochen, dass kürzlich in Themar wieder ungestört mehrere Tausend Neonazis feiern konnten, ohne dass Polizei und Landesregierung dies unterbinden würden.

Rassistischer Angriff in Delitzsch

31.

Mai
2018
Donnerstag

In Delitzsch greifen gegen 8 Uhr morgens fünf junge Männer im Alter von ca. 15 bis 17 Jahren drei nicht-deutsche Jugendliche im Alter von 13, 14 und 15 Jahren an. Einer der Täter beleidigt die drei Geschädigten mit den Worten "Scheiß Ausländer, macht euch zurück, hier wird deutsch gesprochen". In dessen Folge kommt es zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Dabei erleiden die drei Jugendlichen Verletzungen, zudem wird ihre Kleidung beschädigt.
Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wird eingestellt, da keine Tatverdächtigen ermittelt werden können.

Rassistische Beleidigung in Leipzig

31.

August
2017
Donnerstag

Ein Mann beleidigt und beschimpft eine serbische Familie rassistisch. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung wird im April 2018 eingestellt.

Rassistische Beleidigung in Supermarkt

19.

Oktober
2017
Donnerstag

Eine Kundin eines Supermarktes wird als "N*****" beschimpft und es wird versucht, sie auf die Straße zu schubsen. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung wird im März 2018 eingestellt.

*Das N-Wort schreiben wir an dieser Stelle nicht aus, um die rassistische Botschaft nicht unnötig zu wiederholen.

Dynamo-Fans rufen in Zug nach Leipzig rechte Parolen und bedrohen Fahrgäste

14.

April
2018
Samstag

Nach einer Heimniederlage der SG Dynamo Dresden skandieren vier Anhänger von Dynamo am Samstagabend während der Rückfahrt mit dem Regionalexpress in Richtung Leipzig rechte und volksverhetzende Parolen. Diese richten sich laut Bundespolizei besonders gegen eine ausländische Reisende und ihr Kind. Die Pöbeleien beginnen ab dem Halt des Zuges in Dahlen. Andere Fahrgäste, die sich offenbar daran stören, werden ebenso wie der Zugbegleiter aggressiv bedroht und beleidigt.

Rassistischer Angriff auf Kunden und Mitarbeiter von Fahrradladen

10.

April
2018
Dienstag

Am Dienstagabend wird ein Junge vor einem Fahrradladen im Leipziger Osten von einem vorbeifahrenden Mann rassistisch beleidigt und geschubst. Ein_e Mitarbeiter_in des Ladens greift ein und lenkt so die Aufmerksamkeit des Angreifers auf sich, welcher daraufhin auch jene*n Mitarbeiter_in bedroht. Der Mann ruft dabei: "Ihr scheiß Kanacken sollt euch alle aus Deutschland verpissen" sowie "Sieg Heil".

Antisemitische Äußerungen und Bedrohung beim "Marsch des Lebens"

11.

April
2018
Mittwoch

Anlässlich des Jom HaSchoa (deutsch: "Tag des Gedenkens an Holocaust und Heldentum“) versammeln sich 150 Menschen am Richard-Wagner-Hain und demonstrieren durch die Leipziger Innenstadt, um den Opfern der Shoah und dem jüdischen Widerstand zu gedenken. In Redebeiträgen werden aktuelle Phänomene des Antisemitismus benannt und problematisiert.

Rassistische Beleidigung in Leutzsch

21.

Juli
2017
Freitag

Ein Mann fährt mit seinem Fahrrad direkt auf eine Frau mit Kopftuch zu. Dabei ruft er "Ich bremse nicht für Kanaken. Verpisst euch." Die Frau kann gerade noch ausweichen.

Rassistische Körperverletzung in Leipzig

12.

August
2017
Samstag

Unbekannte beleidigen und treten einen minderjährigen Geflüchteten. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung wird im Januar 2018 eingestellt, da keine Tatverdächtigen ermittelt werden können.

Standing-Ovation: AfD-Stadtrat beklatscht Poggenburgs rassistische Äußerungen

14.

Februar
2018
Mittwoch

Die AfD veranstaltet in Nenntmannsdorf (Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) einen "politischen Aschermittwoch". Auf dieser Veranstaltung spricht auch der AfD-Landes- und Fraktionsvorsitzenden aus Sachsen-Anhalt André Poggenburg. In seiner Rede beleidigt er Türken als "Kümmelhändler" und "Kameltreiber", welche sich dahin scheren sollen, "wo sie hingehören, weit, weit, weit, hinter den Bosporus zu ihren Lehmhütten und Vielweibern. Hier haben sie nichts zu suchen und zu melden.“ Seine Rede wird u.a. mit den Rufen "Abschieben, Abschieben" begleitet.