Blood & Honour

Ereignisse nach Themen

Verherrlichung von Rechtsterrorismus in Schkeuditz

13.

Januar
2021
Mittwoch

In Schkeuditz wird eine Tunnelwand mit "Combat 18" (C18) beschmiert. Combat 18 ist der rechtsterroristische Ableger von "Blood & Honour" und offiziell seit Januar 2020 in Deutschland verboten. Das Zahlenkürzel "18" steht für den ersten und den achten Buchstaben des Alphabets, das "A" und das "H", und damit für die Initialen Adolf Hitlers.
Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung wird eingestellt, da keine Tatverdächtigen ermittelt werden können.

Neonazi-Konzert in Staupitz

8.

November
2019
Freitag

In Staupitz findet ein neonazistisches Konzert mit ca. 230 Gästen statt. Die angekündigten Bands sind "Marder", "Legion Blanche", "Der Tod und die Landsknechte" sowie "Goatmoon".
Goatmoon ist ein finnischer nationalsozialistischer Black Metal-Solo-Act (National Socialist Black Metal), der 2002 in Helsinki, Finnland, anfing seine Musik zu machen. 2016 nahm er in Chicago an einem Neonazi-Festival teil. Er steht bei Werewolf-Records unter Vertrag.

"Blood and Honour"-Neonazi fährt in Leipzig als Spediteur Möbel aus

8.

Oktober
2018
Montag

Im Stadtteil Connewitz bekommt eine Person von einer Spedition eine Möbellieferung. Einer der Spediteure trägt am Hals sichtbar den neonazistischen Zahlencode "28". Die Zahlenkombination steht für den zweiten und achten Buchstaben im Alphabet, also BH, und dient unter Rechten als Kürzel für das in Deutschland seit dem Jahr 2000 verbotene Neonazi-Netzwerk "Blood & Honor". Durch dieses weltweit agierende Netzwerk werden v.a. Konzerte organisiert, der Nationalsozialismus propagiert und die extreme Rechte finanziert.

Konzert im NPD-Zentrum mit vier Bands aus "Blood & Honour"-Umfeld

26.

Oktober
2013
Samstag

Im Nazi-Zentrum in der Odermannstraße 8 fand am Samstag ein Konzert mit vier Bands statt, welches nach Angaben des sächsischen Innenministeriums von mehr als 130 Personen besucht wurde. Damit dürfte die Besucherzahl in der Nähe der behördlich zugelassenen Grenze gelegen haben. Während der gesamten Veranstaltung hatte die Polizei die Zufahrtswege zum Objekt abgeriegelt und führte Personenkontrollen durch.

Nazis beschädigen Eingangstür des JH "Come In" (Grimma)

21.

März
2013
Donnerstag

In der Nacht zum 22. März 2013 beschädigten Neonazis die Eingangstür, ein Fenster sowie eine Tür aus Sicherheitsglas des Kinder- und Jugendhaus "Come In" am Grimmaer Nicolaiplatz erheblich. Weitere Sachbeschädigungen wurden am griechischen Restaurant "Athos" am Markt begangen.

Rechts rockt Staupitz

Neonazismus

Ein Gasthof am Rande von Torgau bietet Nazi-Bands regelmäßig eine Bühne

Ein Gasthof im südlich von Torgau gelegenen Örtchen Staupitz – bis Ende 2008 noch Teil der Gemeinde Pflückuff, die dann nach Torgau eingemeindet wurde – hat sich in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten Veranstaltungsorte für neona zistische Konzerte in Sachsen entwickelt.

Konzert mit ungarischer "Blood & Honour"-Band in Nordsachsen

31.

März
2012
Samstag

Wiedermal hat in Nordsachsen ein Konzert der Neonazisszene stattgefunden, vermutlich in Staupitz bei Torgau. Auf dem NSHC*-Konzert unter dem Motto „Ein Sturm zieht auf…“ soll auch die ungarische „Blood & Honour“-Band „Fehér Törvény“ aufgetreten sein. Blood and Honour (deutsch: Blut und Ehre) ist ein europaweites Netzwerk von Neonazis, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, Nazi-Bands miteinander zu koordinieren und die nationalsozialistische Ideologie in die Skinhead-Bewegung zu tragen. Der Name hat eindeutigen NS-Bezug.

Konzert mit vier NS-Hardcore-Bands in Staupitz (Nordsachsen)

4.

Februar
2012
Samstag

Zum wiederholten Mal hat im nordsächsischen Staupitz (Ortsteil von Torgau) ein Neonazi-Konzert stattgefunden.

Angekündigt als "Just Core - am 04. Februar in Sachsen", traten die NS-Hardcore-Bands "Burning Hate", "Painful Awakening", "Thrima" und "Death on Horizon" auf. Laut dem Internetblog "Oire Szene" wurde das Konzert auch von "Blood & Honour UK" beworben. In einem Konzertbericht, veröffentlicht im neonazistischen Thiazi-Forum, ist von ca. 200 Besuchern die Rede.

"White Prisoners"-Solidaritätskonzert in Staupitz

24.

September
2011
Samstag

Anlässlich eines so genannten "White Prisoners & Supporters Day" (WPSD) fand am Sonnabend in Staupitz bei Torgau (Landkreis Nordsachsen) ein Konzert mit fünf Neonazi-Bands statt. Im Rahmen dieser selbsternannten Solidaritätskampagne für "weiße Gefangene" (also inhaftierte Neonazis) sollte an diesem Tag eigentlich eine Demonstration in Frankfurt/Oder abgehalten werden. Diese wurde jedoch verboten, weshalb die OrganisatorInnen kurzfristig zur Teilnahme an einem parallel stattfindenden Neonazi-Aufmarsch in Neuruppin aufriefen.