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Ereignisse nach Themen

Nach WM-Achtelfinale: Jubelparade mit Beleidigungen

27.

Juni
2010
Sonntag

Nach dem Sieg der deutschen Nationalmannschaft im Achtelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft zogen mehrere Personen jubelnd zu Fuß und mit Fahrzeugen durch den Leipziger Osten. Als die kleine Parade an der Kreuzung Eisenbahnstraße/Idastraße einen Zwischenstopp einlegte, beschimpften die mit schwarz-rot-goldenen Fahnen und anderen Fan-Utensilien ausgestatteten Deutschland-Fans die Nutzer_innen des dortigen Wächterhauses, die gerade am offenen Fenster die Sonne genossen. Laut Augenzeug_innen wurden von der offenen Ladefläche eines Kleinlaster Beleidigungen wie "Ihr Dreckspack" gerufen.

CDU-Politiker empört sich über "abnormalen" CSD

23.

Juli
2010
Freitag

In einer Email an die Veranstalter_innen des Christopher Street Day (CSD) in Leipzig hat der sächsische CDU-Politiker Kai Hähner Schwule und Lesben in homophober Weise beleidigt und diskriminiert. Er bezeichnete nicht-heterosexuelle Lebensweisen als "Abnormalität", die der Gesellschaft durch Veranstaltungen wie dem CSD "regelrecht aufgedrängt" werden würden. Weiterhin wirft er Homosexuellen vor, durch die öffentliche Thematisierung ihrer Sexualität Jugendliche in ihrer sexuellen Findungsphase "verleiten" zu wollen.

CDU-Bürgermeister in Wurzen mit NPD-Unterstützung wiedergewählt

6.

Mai
2009
Mittwoch

Offenbar mit Unterstützung der NPD wurde der Bürgermeister* der Großen Kreisstadt Wurzen, Gerald Lehne (CDU), am Mittwoch in geheimer Wahl für weitere sieben Jahre im Amt bestätigt. Dass der parteilose Oberbürgermeister Jörg Röglin, der im vergangenen Jahr seinen CDU-Vorgänger abgelöst hat, oder Abgeordnete von SPD oder Die Linke für den CDU-Kandidaten gestimmt haben, gilt als äußerst unwahrscheinlich. Der CDU-Fraktion selbst fehlten mit 14 bei der Wahl anwesenden Stadträten zwei Stimmen zur absoluten Mehrheit.

CDU-Schimpff kritisiert seine Fraktion im Landtag zum Wohlgefallen der NPD

13.

November
2008
Donnerstag

Während einer von der NPD beantragten Debatte im Landtag hat der Leipziger CDU-Abgeordnete Volker Schimpff seine eigenen Fraktionskollegen für ihren Umgang mit der rechtsextremen Partei kritisiert. Diese hätten Schuld daran, wenn im nächsten Jahr die NPD wieder in den Landtag einziehen würde. Anlass für Schimpffs "persönliche Erklärung" war offenbar die Tatsache, dass ihn seine Fraktion lieber nicht zum Antrag der NPD sprechen lassen wollte.

Junge Nationaldemokraten üben sich bei einer CDU-Veranstaltung im Wortergreifen

6.

November
2008
Donnerstag

Am 6. November 2008 fand in der Handwerkskammer zu Leipzig eine von den CDU-Vereinigungen Junge Union (JU) und Seniorenunion organisierte Veranstaltung mit dem Titel "Eisberg voraus - wohin steuert die Finanzkrise?" statt. Als Referent war der CDU-Bundestagsabgeordnete Manfred Kolbe zugegen. Aber auch einige Mitglieder der Jungen Nationaldemokraten (JN) aus Leipzig und Halle nutzten die Diskussionsrunde in Reudnitz, um sich in der Methode der "Wortergreifung" zu üben.

CDU-Landtagsabgeordneter würdigt Haider

12.

Oktober
2008
Sonntag

Volker Schimpff, Landtagsabgeordneter und stellvertretender Vorsitzender der Leipziger CDU, bezeichnete den am 11.Oktober 2008 bei einem Autounfall ums Leben gekommenen Rechtspopulisten Jörg Haider als Demokraten. Haider habe sich "zu der einen[sic!] deutschen Nation bekannt". Weiterhin nannte Schimpf Haider den "vielleicht hervorstechendsten Politiker deutscher Zunge".

Interview von Republikanern mit CDU/DSU-Politiker

21.

Februar
2008
Donnerstag

Das Mitglied der Stadtratsfraktion der CDU, Karl-Heinz Obser (DSU), gab dem Leipziger Kreisverband der Republikaner ein Interview.Obser antwortete auf die Frage, ob er "sich den restriktiven Forderungen der Republikaner im Umgang mit kriminellen Ausländern" anschließe, mit "Selbstverständlich". Bekanntlich stünden die Republikaner für "eine sofortige Abschiebung aller straffällig gewordenen Ausländer sowie aller Anhänger eines islamisitschen Gesellschaftsbildes".

CDU-Stadtrat bei Haider-Trauerfeier

18.

Oktober
2008
Samstag

Karl-Heinz Obser, Vorsitzender der DSU Sachsen und Mitglied der Leipziger CDU-Stadtratsfraktion, nahm laut Endstation Rechts an den Trauerfeierlichkeiten für Jörg Haider in Kärnten teil. Obser gab an, mit seiner Teilnahme "die tiefe geistige Verbundenheit" der DSU mit Haider bekunden zu wollen. Der österreichische Rechtspopulist Haider war am 11.10. bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Obser engagiert sich auch für das "Bündnis für Sachsen e.V.", ein rechts-konservatives Wahlbündnis zwischen DSU, REP und der NPD-Abspaltung Sächsischen Volkspartei.

CDU-Politiker will NPD-Anträgen zustimmen

27.

August
2008
Mittwoch

Vor der konstituierenden Sitzung des Kreistages des Landkreises Nordsachsen äußerte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU und Bürgermeister von Doberschütz, Roland Märtz, dass er „Anträge der NPD [...] nicht einfach ablehnen [werde], nur weil sie die NPD stellt“, denn sofern „die NPD Vorschläge hat, die für den Kreis gut sind, gibt es keinen Grund, sie abzulehnen“.