CSD

Ereignisse nach Themen

Antisemitische Vernichtungsdrohung am Rande des CSD

21.

Juli
2018
Samstag

Ein Teilnehmer der "Cristopher Street Day"-Demonstration geht von der Demonstration in Richtung der Universitätsbibliothek "Albertina" um die Toiletten aufzusuchen. An seinem Rucksack befestigt klemmt sichtbar eine kleine Regenbogenfahne mit Davidstern. Noch vor dem Eingang zur Bibliothek wird ihm der Weg von einem älteren Mann versperrt, der verlauten lässt: "Ab ins Gaslager!".

»Wir für Leipzig« hetzt gegen Homosexuelle

16.

Juli
2016
Samstag

Die Betreiber des Twitter-Accounts »Wir für Leipzig« äußern sich in einer Nachricht homosexuellenfeindlich gegenüber dem Leipziger Christopher-Street-Day. Die Akteur_innen und Feiernden bezeichnen sie als "abartige Schwuchteln". Der Herabwürdigung fügen sie die Bemerkung "Jedem das Sein" bei. Ein Smiley - also ein Symbol für ein lächelndes Gesicht - schließt die Nachricht ab.

Christopher Street Day: Regenbogenfahne vorm Rathaus gestohlen

20.

Juli
2013
Samstag

Anlässlich des Christopher Street Days (CSD) in Leipzig hisste die Stadtverwaltung auch in diesem Jahr wieder die Regenbogenfahne. Kurz vor dem Abschluss der CSD-Woche wurde dieses Symbol der Homosexuellen- bzw. LGBT-Bewegung* jedoch in der Nacht von Freitag zu Sonnabend vom Fahnenmast vor dem Neuen Rathaus gestohlen.

CDU-Politiker empört sich über "abnormalen" CSD

23.

Juli
2010
Freitag

In einer Email an die Veranstalter_innen des Christopher Street Day (CSD) in Leipzig hat der sächsische CDU-Politiker Kai Hähner Schwule und Lesben in homophober Weise beleidigt und diskriminiert. Er bezeichnete nicht-heterosexuelle Lebensweisen als "Abnormalität", die der Gesellschaft durch Veranstaltungen wie dem CSD "regelrecht aufgedrängt" werden würden. Weiterhin wirft er Homosexuellen vor, durch die öffentliche Thematisierung ihrer Sexualität Jugendliche in ihrer sexuellen Findungsphase "verleiten" zu wollen.