Diskriminierung | chronik.LE

Diskriminierung

Ereignisse nach Themen

Diebstahl im Supermarkt unterstellt

15.

April
2019
Montag

Am Montag geht ein 18-jähriger Geflüchteter aus Syrien gegen 13 Uhr in einer Netto-Filiale in Leipzig-Sellerhausen einkaufen. In der Filiale gibt es hauptsächlich automatisierte Selbstbedienungskassen. Nachdem er an einer dieser Kassen seinen Einkauf bezahlte und die Filiale verlassen wollte, rennen ihm zwei unbekannte Männer hinterher und schreien ihn an. Wie sich erst später herausstellt handelt es sich dabei um zwei Security-Mitarbeiter des Supermarkts. Die restlichen Kunden im Supermarkt blicken den jungen Erwachsenen daraufhin an.

Neulich in Leipzig: alltäglicher Sexismus

15.

April
2019
Montag

Am Montag sitzen zwei junge Frauen gegen 16 Uhr in der Südvorstadt auf einer Treppe. Aufgrund wärmerer Temperaturen tragen beide lockere Kleidung. Ein Unbekannter Mann starrt die beiden auffällig an, läuft zunächst an ihnen vorüber, dreht allerdings wenige Minuten später wieder um, läuft vehement auf die beiden Frauen zu und spricht sie an. Dabei kommentiert er das Aussehen und Verhalten der beiden.

Erneut neonazistische Schmierereien in Taucha angebracht

17.

April
2019
Mittwoch

Im Stadtgebiet von Taucha werden im Zeitraum von Mittwoch, den 17. April, bis Samstag, den 20. April, in mehreren Straßen großflächig rechte Schmierereien und Aufkleber angebracht. Besonders betroffen sind die Portitzerstraße, Lindnerstraße, Bahnhofstraße, Gneisenaustraße, Heinrich-Heine-Straße, Paul-Heinze-Straße, Graßdorferstraße sowie die Straßenbahnendhaltestelle "An der Bürgerruhe". Angebracht werden in roter Farbe Schriftzüge wie "NS Jetzt", "NAZI ZONE" und "100% Nazi Kiez". An anderen Stellen befinden sich SS-Runen und Hakenkreuze.

Neonazi grölt und zeigt Hitlergruß in Anger-Crottendorf

15.

Februar
2019
Freitag

Vor einem Tattoostudio im Leipziger Stadtteil Anger-Crottendorf grölt ein Neonazi "Deutschland den Deutschen" und zeigt den Hitlergruß.

Mann bedroht Mitarbeiter einer queeren Bar in Lindenau

2.

Februar
2019
Samstag

Am Samstag Abend gegen 21.30 Uhr wird ein Mitarbeiter einer queeren Kneipe in Lindenau von einem Mann bedroht und angeschrien, er solle sich "aus Deutschland verpissen" und den Laden dichtmachen. Es folgen weitere Gewaltdrohungen, bevor der Mann schließlich in einer nahegelegenen Spielbar verschwindet.
Im Umfeld dieser Spielbar kam es im vergangenen Jahr bereits mehrfach zu sexistischen Äußerungen gegenüber Passant_innen.

Bedrohung gegenüber chronik.LE

11.

Januar
2019
Freitag

Erneut bekommt die Dokumentationplattform chronik.LE über das Ereignis melden-Formular Bedrohungen zugeschickt. Ähnliche Nachrichten gab es bereits am 16.08.2018, am 02.01.2019 sowie am 06.01.2019.

Antisemitische und rassistische Nachricht an Johanniter-Mitarbeiterin

6.

Januar
2019
Sonntag

Über das Kontaktformular der Johanniter Leipzig wird von einem User, welcher sich den Namen "JudenWatch dddddd" gegeben hat, eine Nachricht an eine in der Flüchtlingshilfe tätige Mitarbeiterin gesendet. Dieser wird aufgrund ihres vermeintlich jüdischen Namens ein enormes Sendungsbewusstsein unterstellt. Der User hofft, dass sie Kinder habe, welche von Geflüchteten "fachgerecht weggemessert" werden können. Die Nachricht schließt mit "Kein Mensch braucht dich und eure jüdische Migrationsscheisse".

Neulich in Leipzig: Antiziganistischer Gesang am Welt-Roma-Tag

8.

April
2017
Samstag

Während des Bundesligaspiels zwischen RB Leipzig und Bayer Leverkusen entrollen Fans der Gruppe Red Aces ein Spruchband zum Welt-Roma-Tag, auf dem "Antiziganismus ist kein Fangesang" steht. Fans von Bayer Leverkusen skandieren daraufhin: "Leipzig, ihr Zigeuner".

Antisemitische Beleidigung und Bedrohung gegenüber chronik.LE

2.

Januar
2019
Mittwoch

Über die Ereignis melden-Funktion wird ein Beitrag vom User "Wir schlachten euch, wir wissen wo ihr wohnt" an die Dokumentationsplattform chronik.LE gesendet. Der Schreiber fragt lediglich, ob die Betreiber der Plattform "hässliche Juden" seien, "die nur gegen Deutsche hetzen".

Rassistischer Aufkleber in Johanniterakademie

1.

Dezember
2018
Samstag

In der Johanniterakademie werden Anfang Dezember mehrere Aufkleber der neurechten Kampagnenplattform "einprozent" mit der Aufschrift "Deutschland ist bunt genug" angebracht, auf dem eine verschleierte und eine unverschleierte Frau zu sehen sind. Dadurch soll das Bild einer vermeintlichen Islamisierung der Gesellschaft, in Form der Verschleierung der Frau, durch Zuwanderung erzeugt werden. Die Aufkleber befinden sich auf Bänken, Wänden sowie in den Toiletten.