Diskriminierung

Ereignisse nach Themen

Mehrere Verletzte nach Überfall auf Wohnhaus mit Geflüchteten in Wurzen

12.

Januar
2018
Freitag

Am Freitagabend kommt es in Wurzen im Bereich des Bahnhofs und in einem von Geflüchteten bewohnten Haus zu einer gewaltvollen Auseinandersetzung mit rechten Jugendlichen. Laut Darstellung der Polizei waren daran "Gruppen junger Deutscher und Ausländer" beteiligt. Die Pressestelle weist selbst daraufhin, dass "zur Vereinfachung leider auch auf die wenig differenzierenden Begriffe 'Deutsche' und 'Ausländer' zurückgegriffen werde" müsse.

Antisemitisches Graffiti in Bennewitz

20.

Februar
2017
Montag

Unbekannte beschmieren in Bennewitz eine Wand mit dem Slogan "Chemie Juden jagen“ und und "Juden C“. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung wird im April 2017 eingestellt, da keine Tatverdächtigen ermittelt werden können.

Rassistischer Angriff und Hitlergruß in Leipzig

16.

September
2015
Mittwoch

Ein Erwachsener zeigt in Leipzig den Hitlergruß und schlägt einen "Ausländer" mit der Faust. Dafür wird er im März 2017 wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen in Tatmehrheit mit vorsätzlicher Körperverletzung zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von drei Monaten und zwei Wochen verurteilt. Die Strafe ist zur Bewährung ausgesetzt.

Rassistisches Graffiti in Leipzig

22.

Oktober
2016
Samstag

Unbekannte beschmieren in Leipzig eine Hauswand gegenüber einer Unterkunft für Asylsuchende mit dem rassistischen Slogan "Ausländer raus". Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung wird im Februar 2017 eingestellt, da keine Tatverdächtigen ermittelt werden können.

Rassistische Aufkleber in Trebsen

19.

Oktober
2016
Mittwoch

Ein Mann ist in Trebsen mit Aufklebern mit der Aufschrift "Rapefugees not welcome" unterwegs. Die Aufschrift der Aufkleber stellt eine Mischung auf dem Wort "Refugees" (englisch für Geflüchtete) und "rape" (Vergewaltigung) dar und unterstellt somit pauschal, dass alle Geflüchteten Vergewaltiger seien. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung wird im Februar 2017 eingestellt.

Leugnung des Holocaust auf Facebook

22.

März
2016
Dienstag

Ein Erwachsener veröffentlicht auf Facebook einen Kommentar, in welchem er den Holocaust leugnet. Dafür wird er im Februar 2017 zu einer Geldstrafe in Höhe von 60 Tagessätzen verurteilt.

Rassistischer Angriff in Rackwitz

12.

Juli
2016
Dienstag

Drei Personen beschimpfen eine Person aus Lybien und greifen diese mit einem Baseballschläger an. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung wird im Januar 2017 eingestellt, da keine Tatverdächtigen ermittelt werden können.

Sachbeschädigung an zukünftiger Unterkunft für Asylsuchende

18.

März
2016
Freitag

Unbekannte dringen in eine geplante Unterkunft für Asylsuchende ein und beschädigen vier Gasthermen und zwei Außenbehälter von Wassertanks. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen Sachbschädigung wird im Januar 2017 eingestellt, da keine Tatverdächtigen ermittelt werden können.

Holocaust vs. Flüchtlingspolitik

14.

September
2016
Mittwoch

Eine Person bezeichnet die aktuelle Flüchtlingspolitik auf Facebook als ,,modernen
Ablasshandel wegen holocaustbedingtem Schuldkomplex". Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung wird im Januar 2017 eingestellt.

Gewaltphantasien und Rassismus auf Facebook

31.

März
2016
Donnerstag

Ein Facebook-Nutzer aus Markkleeberg äußert sich mehrfach rassistisch auf Facebook und stellt neonazistische Symbolik ein. Im Februar stellt er auf seinem Profil ein Bild mit einem Hakenkreuz und im März ein Porträt von Adolf Hitler ein. Am 31. März läd er ein Bild mit einem Wehrmachtssoldaten mit Maschinengewehr im Anschlag ein und kommentiert dies rassistisch. Für diese und weitere Taten wird er im Januar 2017 zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von acht Monaten verurteilt, die zur Bewährung ausgesetzt sind.