Diskriminierung

Ereignisse nach Themen

JN-Aktion gegen Moscheeneubau in Gohlis

30.

Oktober
2013
Mittwoch

Am Dienstag den 30. Oktober 2013 trafen sich mindestens sieben JN-Anhänger vor den Gohlis-Arkaden um eine "Mahnwache" abzuhalten und mit einem Banner und Fackeln gegen den Moscheeneubau in Gohlis zu protestieren. Unter Ihnen der JN-Landesvorsitzende Paul Rzehaczek und der Leipziger JN-Kader Alexander K. Zudem beklebten sie den Briefkasten der Gemeinde mit Aufklebern "Heimreise statt Einreise".

Gohlis: NPD-Kundgebung gegen Moscheeneubau

2.

November
2013
Samstag

Begleitet von großen Gegenprotesten, folgten am Samstag etwa achtzig Nazis einem Aufmarschaufruf der sächsischen NPD. Die Nazikundgebung stand unter dem Motto: "Schöner Leben ohne Moscheen", womit gegen den geplanten Bau einer Moschee in der Bleichertstraße protestiert werden sollte.

"No Homo, verstehste!" - Homophobie und Sexismus bei Hiphop-Konzert im Kohlrabizirkus

5.

Oktober
2013
Samstag

Bei seinem Konzert im Leipziger Kohlrabizirkus legte der sich gern als Gangster inszenierende Berliner Möchtegern-Rapper Bushido auf eine Klarstellung besonderen Wert: Seine derzeitiger Protegé Shindy, mit dem er sich die Bühne teilte, sei lediglich ein "guter Freund, no homo, verstehste!" Nicht dass jemand auf falsche Gedanken kommt. Immerhin hatten die beiden im Sommer mit dem Lied "Stress ohne Grund" für einen (kalkulierten) Skandal gesorgt.

Angriff und antisemitische Beleidigung von Lok-Fans gegen Chemie-Anhänger

6.

Oktober
2013
Sonntag

Am Sonntag Abend gegen 21 Uhr griffen sechs Personen an der Bushaltestelle 'Am Adler' einen Passanten an, den sie als Anhänger der BSG Chemie Leipzig ausmachten. Zunächst beschimpften sie ihn als "Juden" und "Zeckenschwein" und riefen, dass sie ihn umbringen würden. Anschließend schlugen sie ihn zusammen. Der Chemie-Fan wurde dabei verletzt. Er erlitt eine Fraktur im Kopfbereich wegen der er im Krankenhaus behandelt werden musste.

Mehrere der Täter trugen Fanartikel des Fußballvereins Lokomotive Leipzig. Passant_innen beobachteten den Vorfall und riefen die Polizei.

Proteste verhindern NPD-Wahlkampfkundgebung in der Leipziger Innenstadt

17.

September
2013
Dienstag

Durch starke Proteste mit rund 500 Leuten wurde am Dienstag Nachmittag eine Wahlkampfveranstaltung der NPD im Rahmen ihrer "Deutschland-Tour" erfolgreich gestört. Infolge der "Platzbesetzung" musste die NPD ihren ursprünglich Kundgebungsort, den Augustusplatz, aufgeben. Vom Leipziger Ordnungsamt wurde gegen 18 Uhr der Ostplatz als Alternative angeboten und von der NPD als solche angenommen. Mit etwa zehn Teilnehmenden gab die NPD aber auch hier angesichts der zahlreichen und lautstarken Gegendemonstrant_innen ein eher klägliches Bild ab.

Asyldebatte in Rackwitz: LVZ-Chef Delitzsch mit krudem Nazivergleich

11.

September
2013
Mittwoch

In einem Kommentar in der Delitzscher Lokalausgabe der LVZ versuchte sich der Chefredakteur der Delitzscher Lokalausgabe, Frank Pfütze, in der Bewertung eines geplanten NPD-Aufmarschs in Rackwitz und der Gegenproteste. Dabei setzte er die Teilnehmenden einer antirassistischen Demonstration mit Neonazis gleich und verunglimpfte sie als "Abschaum".

Leipzig: Pro-Deutschland-Kundgebung vor Al-Rahman-Moschee und vor Conne Island

16.

September
2013
Montag

Die rechtspopulistische Partei "Pro Deutschland" hielt im Rahmen ihrer Wahlkampftour zwei Kundgebungen in Leipzig ab. Von der Partei waren sechs Personen anwesend, unter ihnen deren Bundesgeschäftsführer Lars Seidensticker. Um 9:30 Uhr fand die erste Kundgebung unter dem Motto: „Zuwanderung stoppen-Islamisierung verhindern“ vor der Al-Rahman-Moschee in der Roscherstraße statt. Hierbei wurde mit rassistischen und islamophoben Parolen Stimmung gegen Muslime und Muslima sowie Migrant_innen gemacht. An gleicher Stelle fand auch schon mehrmals eine Kundgebung von der NPD statt.

Rassistische Pöbelei in Oschatz

8.

September
2012
Samstag

Unbekannte brachten am Antalya-Imbiss in Oschatz einen Zettel mit der Aufschrift "... Moslems und Türken raus aus Deutschland ... Betet von mir aus in der Türkei ..." an.

Groitzsch: Erneuter Übergriff auf Pizzeria

2.

Februar
2012
Donnerstag

Unbekannte beschädigten die Eingangstür einer Pizzeria, die in der Vergangenheit bereits häufiger Ziel rassistisch-motivierter Übergriffe war, da der Betreiber als nicht-deutsch wahrgenommen wird. In der Nähe soll gleichzeitig eine von Neonazis organisierte Party stattgefunden haben.

Rassistische Bürgermobilisierung in Rackwitz

14.

September
2013
Samstag

Mitte August wurde bekannt, dass in der nordsächsischen Kleinstadt Rackwitz die Einrichtung eines Heims für AsylbewerberInnen geplant wird. In diesem Zuge formierte sich in Rackwitz massiver rassistischer Widerstand gegen das geplante Heim. Eine neu gegründete „Bürgerinitiative Rackwitz“ rief mit einem Flugblatt dazu auf, die öffentliche Gemeinderatssitzung am 29. August zu besuchen und "die Frage zu klären warum der Bürgermeister Manfred Freigang die Einwohner der Gemeinde nicht darüber informiert hat, dass in Rackwitz ein Asylbewerberheim eröffnet werden soll".