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Ereignisse nach Themen

Stadtratswahl in Leipzig: NPD erringt nur noch ein Mandat und verursacht Teil-Neuwahl

25.

Mai
2014
Sonntag

Bei der Wahl für den Leipziger Stadtrat erzielt die NPD 2,5 Prozent (13.303 Stimmen). Das ist ein Rückgang um 0,4 Prozentpunkte gegenüber der Stadtratswahl 2009 (damals 2,9 Prozent, 14.544 Stimmen). Damit zieht die Neonazi-Partei nur noch mit einem statt zwei Abgeordneten in das Parlament ein. Neuer NPD-Vertreter im Stadtrat ist der im Wahlkreis (WK) 1 kandidierende Enrico Böhm (Jg. 1982).

"Pro Deutschland"-Chef wirbt in Leipzig um Anhänger

21.

August
2010
Samstag

Der Vorsitzende der von Berlin aus agierenden rechten Kleinstpartei "Pro Deutschland" Manfred Rouhs (bis April 2011 auch "Pro Köln"-Stadtrat) hat bei einer Veranstaltung in Leipzig um die Unterstützung weiterer Splitterparteien aus diesem Spektrum geworben. Bei einem DSU-nahen Gesprächskreis warb er für das Konzept seiner rechtspopulistischen „Bürgerbewegung“.

"Pro Deutschland"-Chef Manfred Rouhs referiert konspirativ bei "Pro Sachsen"

4.

August
2012
Samstag

Der Vorsitzende der rechten Kleinpartei "Pro Deutschland", Manfred Rouhs, hat bei der dieser nacheifernden Kleinstpartei "Pro Sachsen" einen Vortrag zum Thema "Perspektiven freiheitlicher Politik in Sachsen" gehalten. Die Veranstaltung mit dem früheren NPD-, "Republikaner"- und "Deutsche Liga für Volk und Heimat"-Funktionär, der zum gleichen Thema bereits am 19. Mai in Dresden gesprochen hatte, sollte ursprünglich im Gasthof "Zum Schwarzen Ross" im Leipziger Ortsteil Liebertwolkwitz stattfinden.

Jura-Professor Kern wirbt für Burschenschaften und diffamiert Kritiker_innen

20.

Oktober
2009
Dienstag

Der Leipziger Jura-Professor Bernd-Rüdiger Kern steht wegen seinem Engagement für Burschenschaften und diffamierenden Äußerungen gegenüber kritischen Studierenden in der Kritik. Der Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Rechtsgeschichte und Arztrecht hat die Kommiliton_innen in einer Vorlesung am 20. Oktober laut einer Pressemittelung des Student_innenrats der Universität (StuRa) als "Kommunistenschweine" beleidigt und des Hörsaals verwiesen.

Zwei NPD-Kandidaten in den Leipziger Stadtrat gewählt

7.

Juni
2009
Sonntag

Bei den Kommunalwahlen 2009 konnte die neonazistische NPD in Leipzig stadtweit 14.544 Stimmen auf sich vereinen, ein Anteil von 2,9 Prozent aller Stimmen. Somit ziehen die beiden Kandidaten Rudi Gerhardt, ein 57-jähriger Lokführer, und Klaus Ufer, 69-jähriger Sanitärinstallateur, in den neuen Stadtrat ein. Die ebenfalls mit rechten Inhalten und Kandidaten, unter anderem auch einem Mitglied der Republikaner, zur diesjährigen Kommunalwahl angetretetene DSU verfehlte mit 1,0 Prozent dagegen den Einzug ins Stadtparlament.

Gründung Republikaner Kreisverband Leipzig

3.

Februar
2007
Samstag

Zur Gründung des Leipziger Kreisverbands der Republikaner am 03.02. in Reudnitz, kam es neben den Vorstandswahlen auch zu Grußworten von Republikaner-Funktionären von Bundes- und Landesebene.

Interview von Republikanern mit CDU/DSU-Politiker

21.

Februar
2008
Donnerstag

Das Mitglied der Stadtratsfraktion der CDU, Karl-Heinz Obser (DSU), gab dem Leipziger Kreisverband der Republikaner ein Interview.Obser antwortete auf die Frage, ob er "sich den restriktiven Forderungen der Republikaner im Umgang mit kriminellen Ausländern" anschließe, mit "Selbstverständlich". Bekanntlich stünden die Republikaner für "eine sofortige Abschiebung aller straffällig gewordenen Ausländer sowie aller Anhänger eines islamisitschen Gesellschaftsbildes".

CDU-Stadtrat bei Haider-Trauerfeier

18.

Oktober
2008
Samstag

Karl-Heinz Obser, Vorsitzender der DSU Sachsen und Mitglied der Leipziger CDU-Stadtratsfraktion, nahm laut Endstation Rechts an den Trauerfeierlichkeiten für Jörg Haider in Kärnten teil. Obser gab an, mit seiner Teilnahme "die tiefe geistige Verbundenheit" der DSU mit Haider bekunden zu wollen. Der österreichische Rechtspopulist Haider war am 11.10. bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Obser engagiert sich auch für das "Bündnis für Sachsen e.V.", ein rechts-konservatives Wahlbündnis zwischen DSU, REP und der NPD-Abspaltung Sächsischen Volkspartei.