Enrico Böhm

Ereignisse nach Themen

NPD-Stadtratskandidat Enrico Böhm bedroht jungen Mann auf offener Straße

23.

Mai
2014
Freitag

Der Nazi-Hooligan Enrico Böhm nötigte und bedrohte einen jungen Menschen mit Pfefferspray. Der zukünftige NPD-Stadtrat vermutete scheinbar eine Beteiligung der Person bei mehreren Böhm betreffenden Sachbeschädigungen und wollte diesen deswegen eigenmächtig festnehmen. Die herbeigerufenen Polizist_innen beschieden jedoch, dass diese Festsetzung nicht angemessen, geschweige denn rechtmäßig sei und zeigten Böhm wegen Nötigung an.

Dieser passende Start für Böhm als Leipziger Stadtratsmitglied zeigt abermals auf, dass das bemüht bürgerliche Auftreten der NPD eine Farce war und bleibt.

Stadtratswahl in Leipzig: NPD erringt nur noch ein Mandat und verursacht Teil-Neuwahl

25.

Mai
2014
Sonntag

Bei der Wahl für den Leipziger Stadtrat erzielt die NPD 2,5 Prozent (13.303 Stimmen). Das ist ein Rückgang um 0,4 Prozentpunkte gegenüber der Stadtratswahl 2009 (damals 2,9 Prozent, 14.544 Stimmen). Damit zieht die Neonazi-Partei nur noch mit einem statt zwei Abgeordneten in das Parlament ein. Neuer NPD-Vertreter im Stadtrat ist der im Wahlkreis (WK) 1 kandidierende Enrico Böhm (Jg. 1982).

Rassistische Initiative "Gohlis sagt Nein" übergibt Anti-Moschee-Petition

16.

April
2014
Mittwoch

Am Rande einer Stadtratsversammlung am 16. April übergaben Mitglieder der NPD Unterschriftenlisten der Bürgerinitiative "Gohlis sagt Nein". Die Anti-Moschee-Petition liegt dem entsprechenden Ausschuss vor.

Nazi-Kundgebung vor Asylunterkunft in Schönefeld

18.

Dezember
2013
Mittwoch

Am Freitag Abend versammelten sich in Leipzig-Schönefeld ca. 30 Neonazis zu einer Kundgebung. Neben Transparenten hatten sie auch Fackeln dabei. Aufgerufen zu der Kundgebung hatte eine anonyme "Elterngemeinschaft", die sich in rassistischen Flugblättern gegen die Unterbringung von AsylbewerberInnen in dem ehemaligen Schönefelder Gymnasium aussprachen. Angeführt wurde die Veranstaltung von Enrico Böhm, Kommunalwahlkandidat der NPD in Leipzig 2009 und erneut 2014.

NPD Leipzig kürt Kandidaten zur Stadtratswahl 2014

17.

Januar
2014
Freitag

Laut eigenen Angaben hat der NPD-Kreisverband Leipzig am Freitag seine Kandidaten und Kandidatinnen für die Stadtratswahl am 25. Mai bestimmt. In den zehn Wahlkreisen würden insgesamt 21 NPD-Vertreter kandidieren. Bei der Kommunalwahl vor fünf Jahren waren es noch zwei mehr. Als Themen für den Wahlkampf werden "natürlich die Asylanten-Flut, die Kriminalitätsexplosion und der provokante Moscheebau in Gohlis" genannt.

Leipziger NPD-Stadtrat Rudi Gerhardt verlässt Partei, behält aber sein Mandat

5.

September
2012
Mittwoch

Der Leipziger Stadtrat Rudi Gerhardt ist aus der NPD ausgetreten. Das Stimmengewicht der neonazistischen NPD im Stadtparlament beschränkt sich nun auf das Mandat von Klaus Ufer, Jg. 1940.

Brutaler Neonazi-Überfall nach Fußballspiel der BSG Chemie Leipzig fordert Schwerverletzten

4.

Oktober
2009
Sonntag

Am Sonntagnachmittag kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen militanten Neonazis und Hooligans und Fans des Fußballvereins BSG Chemie Leipzig, meldete die Leipziger Volkszeitung am 9. Oktober. Ein Anhänger der BSG Chemie wurde schwerverletzt ins Krankenhaus eingeliefert, nachdem er von einem Auto angefahren wurde.

Lok Leipzig erteilt Hooligan-Gruppierung "Crime Boys" Stadionverbot

10.

September
2009
Donnerstag

Der Oberliga-Fußballverein 1. FC Lok Leipzig hat für die Hooligan-Gruppierung "Crime Boys" ein Hausverbot im Bruno-Plache-Stadion, auf dem gesamten Vereinsgelände und im Fanprojekt Leipzig erlassen. Ab sofort seien sämtliche der Gruppe zuordnenbare Symbole, Schriftzüge, Kleidungsstücke oder ähnliches sowie deren Fahne verboten. Außerdem erhielten die Personen Hausverbot, welche sich öffentlich zu der Fan-Gruppierung bekennen.