Extremismustheorie | chronik.LE

Extremismustheorie

Ereignisse nach Themen

AfD-Veranstaltung zu Extremismus in Grimma

2.

März
2017
Donnerstag

Die AfD-Landratsfraktion macht mit ihrer Veranstaltung "Extremismus in Sachsen – ein Land im Fadenkreuz" in Grimma halt. Auf dem Podium diskutieren Uwe Wurlitzer (Generalsekretär der AfD Sachsen), Kirsten Muster (AfD - Landtagsabgeordneter Sachsen), sowie der Journalist Hans-Hermann Gockel (Autor des Buches "Deutschland - die überstrapazierte Nation. Bilanz jahrzehntelanger Fehlentwicklung in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft"). Moderiert wird die Veranstaltung von Andreas Lombardi, Journalist und Autor. Er schreibt unter anderem gegen die Homo-Ehe und die Sterbehilfe.

Neulich in Leipzig: Neonazistische Parole durch Betreiber des UT Connewitz

19.

Mai
2016
Donnerstag

In der englischsprachigen Zeitung "The Christian Science Monitor" erscheint ein Artikel, der sich mit dem Stadtteil Connewitz und seinen Bewohner_innen befasst. Danach setzt sich Connewitz aus unzähligen "non-radical residents", also nicht-radikalen Bewohner_innen, sowie einer kleinen Zahl - oder wenigen hundert - "far-left radicals" zusammen.

Asyldebatte in Rackwitz: LVZ-Chef Delitzsch mit krudem Nazivergleich

11.

September
2013
Mittwoch

In einem Kommentar in der Delitzscher Lokalausgabe der LVZ versuchte sich der Chefredakteur der Delitzscher Lokalausgabe, Frank Pfütze, in der Bewertung eines geplanten NPD-Aufmarschs in Rackwitz und der Gegenproteste. Dabei setzte er die Teilnehmenden einer antirassistischen Demonstration mit Neonazis gleich und verunglimpfte sie als "Abschaum".

Business as usual?!

Neonazismus

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Analyse und Kritik" (ak 568) findet sich auf Seite eins ein (gekürzter) Beitrag von chronik.LE zur mangelhaften gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Terror des "Nationalsozialistischen Untergrund" (NSU). Ungekürzt kann der Beitrag an dieser Stelle nachgelesen werden.

Weiterhin möchten wir auf eine neue Broschüre zum Mythos Dresden hinweisen, die ak gemeinsam mit "Der Rechte Rand" herausgebracht hat. Das 24-seitige Heft kann online auf der Webseite von ak abgerufen werden [2,6 MB].

Sächsische Zustände - Wie die Sächsische Demokratie den Nährboden für Nazis fruchtbar hält

Rassismus

Neonazis terrorisieren Kleinstädte. Die Landesregierung gängelt derweil demokratische Initiativen. Der Streit um die Extremismusklausel lenkt von der Alltagsmacht ab, die Neonazis vielerorts erobert haben.

Von Michael Kraske

Demokratie ist kein formalistisches Gebilde: chronik.LE im Interview mit L-IZ.de zum Demokratieverständnis in Sachsen

Weitere Dossiers

Das Projekt Chronik.LE dokumentiert nach eigener Definition "faschistische, rassistische und diskriminierende Aktivitäten" in Leipzig und den umliegenden Landkreisen. In den Jahren 2008 und 2010 wurde es über den Lokalen Aktionsplan mit Mitteln aus dem Bundesprogramm "Vielfalt tut gut" gefördert. Sprecher Jens Frohburg erläutert im Gespräch mit L-IZ.de die Beweggründe dafür, das Demokratieverständnis der Regierungskoalition in Frage zu stellen.

Die vorwiegend von Engagierten des linken politischen Spektrums unterstützte Kampagne "Sachsens Demokratie" richtet sich gegen das in Sachsen derzeit gepflegte Verständnis von Demokratie. Ihr unterstützt den Protest. Wie stellt sich die sächsische Demokratie aus eurer Perspektive dar?

Die Extremismusklausel ist keine Demokratieklausel

Weitere Dossiers

In den Kreisen zivilgesellschaftlicher Initiativen gegen Neonazismus, Rassismus und Diskriminierung herrscht Unverständnis, Sorge und Empörung: Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) und der sächsische Innenminister Markus Ulbig (CDU) wollen die Vergabe staatlicher Fördergelder von der Zustimmung zu einer „Extremismusklausel“ – in der Sprachregelung des Familienministeriums „Demokratieklausel“ – abhängig machen. Wer Geld für seine Arbeit gegen Nazis und Rassisten haben möchte, muss neben einem Bekenntnis zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung (fdGO) der BRD auch einen Passus unterschreiben, der die Überprüfung von Projektpartner_innen auf fdGO-Treue hin verlangt – notfalls durch Einholung von Informationen beim Verfassungsschutz. Die Gegensätze scheinen unversöhnlich: Die Inis sprechen von Misstrauenserklärung, Bespitzelungsaufforderungen und „Stasi“-Methoden.

Leipziger Bürger mobilisieren gegen Sinti und Roma

27.

August
2010
Freitag

Im Leipziger Stadtteil Volkmarsdorf drohen Anwohner_innen eine Bürgerwehr gegen eine Gruppe von Sinti und Roma zu gründen. In einem offenen Brief machen sie diese für große Verschmutzungen, belästigende Bettelei, Steine werfende Kinder und sonstige Kriminalität rund um die Lukaskirche verantwortlich. Die Gründung einer Bürgerwehr gegen Sinti und Roma stellt für die Bewohner_innen den Weg dar, um ihrer extreme(n) Feindlichkeit gegen die betreffende Minderheit Ausdruck zu verleihen.

Professor Kern beauftragt Anwalt mit Verbindungen zur Neonazi-Szene

11.

Januar
2010
Montag

Laut Leipziger Internetzeitung beauftragte Prof. Bernd-Rüdiger Kern, der Jura an der Universität Leipzig lehrt, den Chemnitzer Rechtsanwalt Martin Kohlmann mit der Vertretung seiner Interessen in einem Rechtsstreit mit Dr. Volker Külow (Die Linke). Kern erhofft sich anwaltliche Unterstützung gegen Külows Vorwürfe der "Menschenverachtung" und "Deutschtümelei". Brisant ist die Anwaltsauswahl, da Kohlmann seit Jahren gute Kontakte in die sächsiche Neonaziszene unterhält.