FC Sachsen Leipzig

Ereignisse nach Themen

Eilenburg: Nazis greifen Weihnachtsfeier des FC Sachsen an

27.

Dezember
2007
Donnerstag

Zweieinhalb Wochen nach einem brutalen Angriff auf eine Weihnachtsfeier von Anhänger_innen der Fangruppierung "Diablos" mit Familienmitgliedern und Freund_innen durch 50 vermummte Personen griffen in Eilenburg erneut mehrere vermummte und bewaffnete Personen eine Weihnachtsfeier des FC Sachsen Leipzig an.

Antisemitischer Fangesang beim letzten Spiel des FC Sachsen

22.

Mai
2011
Sonntag

Mit der Auflösung des Vereins FC Sachsen Leipzig endet ein Stück Leipziger Fußballgeschichte. Vielen Fans war das letzte Spiel des Vereins Anlass genug, vermeintliche Fußballtraditionen wieder aufleben zu lassen: Während des Spiels sangen außergewöhnliche viele Anhänger des Vereins das sogenannte "U-Bahnlied" ("Eine U-Bahn bauen wir - von xy bis nach Auschwitz").

Homophobie und Neonazis bei Leipziger Stadtderby

25.

April
2011
Montag

Am 25. April 2011 fand im Leipziger Zentralstadion das Lokal-Derby zwischen dem FC Lok und FC Sachsen statt. Bei vergangenen Veranstaltungen dieser Art war es immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Fans der beiden Vereine gekommen. Wie bereits am 06. Februar 2011 fanden sich auch diesmal wieder stadtbekannte Neonazis, darunter Istvan Repaczki im Fanbereich von Lok Leipzig ein.

Grimma: Lok-Hools "feiern" Abschied für verurteilten Schläger beim FC Sachsen

26.

März
2010
Freitag

Beim Auswärtsspiel der zweiten Mannschaft des FC Sachsen Leipzig in Grimma tauchten fünfzig Leipziger Neonazis auf. Die Gruppe rief und sang antisemitische, rassistische und neonazistische Parolen. Norman Lee Gandha, Spieler des FC Sachsen wurde mit Affenlauten begrüßt und immer wieder bei Ballkontakt rassistisch beschimpft. Weiterhin bezogen sich die Personen positiv auf den Überfall von Lok-Hooligans und Neonazis auf das Vereinsheim des FC Sachsen 2007.

NPD-Wahlmobil bei Fußballspiel

23.

August
2009
Sonntag

Beim Stadtduell zwischen den Fußball-Oberligisten FC Sachsen und FC Lok Leipzig begleitete ein Transporter der sich im sächsischen Landtagswahlkampf befindenden NPD die Fans bei der An- und Abreise. Er parkte das gesamte Spiel über in Sichtweite des Zentralstadions, nach dem Schlusspfiff verteilten die Neonazis Exemplare der „Schulhof-CDs“ an Fußball-Fans.

Fußball und Diskriminierung am Beispiel Leipziger Fußballfans

Beitrag von Ulrike Fabich und Adam Bednarsky aus der chronik.LE Broschüre "Leipziger Zustände"
Das Fußballspiel ist die populärste Sportart in Deutschland. Neben dem hohen Freizeitwert fallen jedoch auch eine Reihe negativer Begleiterscheinungen auf – gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen gegnerischen Fans oder Fans und der Polizei, Rassismus und andere Diskriminierungen von Fans oder Spielern.

Brutaler Angriff auf Weihnachtsfeier von FC-Sachsen-Fans

8.

Dezember
2007
Samstag

Rund 50 vermummte Personen stürmten gegen 22:30 Uhr eine Weihnachtsfeier im Vereinsheim "Sachsenstube", auf der sich Anhänger der Fangruppierung "Diablos" mit Familienmitgliedern und Freunden befanden. Die anwesenden Personen wurden u.a. mit Schlagstöcken und Schreckschusspistolen angegriffen, es gab mehrere Verletzte. Außerdem wurde das Inventar stark beschädigt und der Tresen angezündet - der Sachschaden soll bei 100.000 Euro liegen.

Menschliches Hakenkreuz im Bruno-Plache-Stadion

5.

Februar
2006
Sonntag

Während des Landespokalspiels der A-Jugendmannschaften von Lok Leipzig und dem FC Sachsen Leipzig formierten sich ca. 45 Lok-Fans im Bruno-Plache-Stadion zu einem Hakenkreuz.

Daraufhin begann der Staatsschutz die Ermittlungen aufzunehmen aufgrund Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Zwanzig Vermummte überfallen Nachtbus mit Besuchern des Courage-Konzerts

1.

Mai
2008
Donnerstag

Im Stadtteil Mockau ist in der Nacht zum 1. Mai 2008 ein Bus der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) brutal überfallen worden. Etwa zwanzig Vermummte fielen an der Haltestelle Friedrichshafner/Essener Straße gegen 1.30 Uhr über den nahezu voll besetzten Bus her. Dabei wurde ein 19-Jähriger schwer verletzt. Mit dem Bus fuhren vor allem Besucher des "Courage zeigen"-Konzerts vom Völkerschlachtdenkmal nach Hause. Mit der Veranstaltung soll ein Zeichen gesetzt werden gegen Nazismus, Gewalt und Rassismus.