Fußball

Ereignisse nach Themen

Fans verabschieden sich mit Hitlergruß und Sieg Heil

28.

Oktober
2018
Sonntag

An der Haltestelle Elsterpassage in Plagwitz warten vier ca. 30 Jahre alte RB-Fans gegen 23:45 Uhr auf die Straßenbahn. Kurz bevor die Bahn kommt, verabschiedet sich einer der Männer von der Gruppe. Er stoppt in der Mitte der Straße, hebt den Arm zum Hitlergruß und ruft: "Das ist unser Viertel! Sieg ...". Die Gruppe erwidert daraufhin "Heil".

Lok-Fans zeigen Hitlergruß und rufen rassistische Parolen

25.

August
2018
Samstag

In Lindenau an der Karl-Heine-Straße ruft eine Gruppe von ca. 20 Fans des Vereins 1. FC Lokomotive Leipzig rassistische Parolen. Dabei zeigen sie den Hitlergruß.

Antisemitischer Aufkleber in Borsdorf angebracht

22.

Mai
2018
Dienstag

Unbekannte bringen in Borsdorf einen Aufkleber mit der Aufschrift "Juden Chemie" an. Immer wieder wird der Verein und die Fans von BSG Chemie Leipzig antisemitisch diffamiert (Vgl. u.a. Oktober 2017). Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung wird im Juli 2018 eingestellt, da keine Tatverdächtigen ermittelt werden können.

U-Bahnlied in Leipzig gesungen

15.

Oktober
2017
Sonntag

Ein Erwachsener singt in Leipzig in der Öffentlichkeit das U-Bahnlied. Im Lied geht es um eine Bahnlinie von einem Ort bis ins Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz. Insbesondere im Fußball wird das Lied häufig gegen gegnerische Fans gesungen, denen man ebenfalls die Vernichtung wünscht. Mit dem U-Bahn-Lied wird eindeutig ein positiver Bezug auf den Nationalsozialismus vollzogen. Das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau war das größte deutsche Vernichtungslager während der Zeit des Nationalsozialismus.

Antisemitische Schmierereien gegen Leipziger Fußballverein

29.

August
2018
Mittwoch

An der Ecke Friesen-/Hans-Driesch-Straße wird ein an einem Stromkasten befindliches Graffiti von BSG Chemie Leipzig übermalt. Mit blauer Farbe wird der Schriftzug "LOK Anti-BSG" angebracht. Über einen vorher angebrachten BSG-Schriftzug wird ein Davidstern gemalt.
Am Cottaweg werden ähnliche Graffiti angebracht. So ist dort über einem Chemie-Logo ebenfalls ein Davidstern sowie der Schriftzug "JDN CHM" (für "Juden Chemie") geschmiert.

Menschenfeindliche Parolen am S-Bahnhof Leutzsch

18.

August
2018
Samstag

Gegen 22:15 Uhr skandiert eine Gruppe von sechs Personen in der Straßenbahnlinie 7 auf Höhe des S-Bahnhof Leutzsch die Parole "Türken, Zigeuner und Juden - Ultras Chemie".

Der Ausruf wurde in der Vergangenheit wiederholt von Fans des 1. FC Lokomotive Leipzig verwendet, so u.a. beim letzten Stadtderby im November 2017.

Neonazistische Schmierereien an ehemaligem Zwangsarbeiter_Innenlager

15.

Juli
2018
Sonntag

In Taucha ist die Außenmauer der ehemaligen Mitteldeutschen Motorenwerke mit diversen rechten und neonazistischen Graffiti und Schmierereien versehen. Darunter finden sich u.a. ein mehrere Meter großes "Nazi-Kiez" mit schwarz-weiß-roter Fahne, der Slogan "NS jetzt!" sowie "Hooligans Lokomotive". Die Bandbreite wird durch das Logo der "Identitären Bewegung" und den Slogan "Reconquista" erweitert.

Fußballfans lassen ihrem Rassismus im Zug freien Lauf

23.

Juni
2018
Samstag

Im Anschluss an das WM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Schweden fährt eine ca. 20-köpfige Gruppe deutscher Fußballfans mit dem Zug von Leipzig in Richtung Grimma. Offensichtlich waren sie vorher gemeinsam beim Public Viewing. Sie tauschen sich über eine vermeintliche deutsche »Herrenrasse« aus und unterstellen Menschen mit Migrationshintergrund Vergewaltiger, Kindermörder, Drogendealer, Terroristen und »Parasiten« zu sein.

Rassistische Beleidigung beim Fußball

26.

August
2017
Samstag

Ein Erwachsener beleidigt während eines Fußballspiels Spieler des gegnerischen Teams rassistisch. Dafür wird er im Mai 2018 wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe in Höhe von 40 Tagessätzen verurteilt.

Neonazis provozieren bei Gastspiel von Roter Stern Leipzig in Taucha

9.

Juni
2018
Samstag

Bei einem Auswärtsspiel des linken Fußballvereins Roter Stern Leipzig in Taucha provozieren etwa 20 Personen mit nationalsozialistischen Gesängen. Die augenscheinlich zum großen Teil minderjährigen Neonazis posieren außerhalb des Stadions mit schwarz-weiß-roter Fahne und skandieren unter anderem den in der Neonazi-Szene verbreiteten Spruch "Frei, sozial, national!".