Gewalt

Ereignisse nach Themen

Wurzen: Erneut rassistisch-motivierte Gewalt?

16.

Februar
2018
Freitag

In der Nacht zu Samstag kommt es in Wurzen zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen einem 34-jährigen Deutschen und einem 19-jährigen Eritreer. Diese findet um 4.10 Uhr an der Kreuzung Schillerstraße und August-Bebel-Straße statt. Beide beteiligten tragen dabei laut Polizei "erhebliche Verletzungen im Gesicht und an den Händen davon und mussten in Krankenhäuser gebracht und dort medizinisch versorgt werden“. In der Folge kam es zu gegenseitigen Anzeigen wegen gefährlicher Köperverletzung.

Gewaltphantasien bei Google+

9.

Februar
2016
Dienstag

Eine Person stellt bei Google+ eine Abbildung eines deutschen Wehrmachtssoldaten an einem Fluss mit einem Maschinengewehr im Anschlag ein. Dazu postet er einen rassistischen Kommentar, der sich gegen Geflüchtete richtet. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung wird im Juli 2017 eingestellt.

Mehrere Verletzte nach Überfall auf Wohnhaus mit Geflüchteten in Wurzen

12.

Januar
2018
Freitag

Am Freitagabend kommt es in Wurzen im Bereich des Bahnhofs und in einem von Geflüchteten bewohnten Haus zu einer gewaltvollen Auseinandersetzung mit rechten Jugendlichen. Laut Darstellung der Polizei waren daran "Gruppen junger Deutscher und Ausländer" beteiligt. Die Pressestelle weist selbst daraufhin, dass "zur Vereinfachung leider auch auf die wenig differenzierenden Begriffe 'Deutsche' und 'Ausländer' zurückgegriffen werde" müsse.

Erneuter Angriff auf Wohnung von Geflüchteten in Wurzen

14.

Dezember
2017
Donnerstag

In der Nacht von Mittwoch zu Donnerstag gegen 2 Uhr wird die Wohnung eines Geflüchteten aus Eritrea in der Wurzener Schillerstraße angegriffen. Die Täter werfen drei Pflastersteine durch ein Fenster in die Wohnung und verletzen dadurch einen Freund des Bewohners. Dieser war zu Gast und schlief in dem Zimmer. Er wird von einem der Steine getroffen und am Bein verletzt. Die mutmaßlichen Neonazis kleben zudem Aufkleber mit der Aufschrift „Juden Chemie“ an das demolierte Fenster.

Neulich in Leipzig: Polizeigewalt am Rand einer Konferenz

7.

Oktober
2017
Samstag

In Leipzig findet die dreitägige Konferenz "Selbstbestimmt und Solidarisch" statt. In der Nacht von Samstag zu Sonntag kommt es zu einer gewaltsamen Polizeikontrolle von zwei Referenten aus Kamerun.

Zwei junge Syrer am Lindenauer Markt angegriffen

28.

August
2017
Montag

Gegen 22:00 Uhr werden zwei Jugendliche durch einen betrunkenen Mann mit "Ey ihr Ausländer" angesprochen und angegriffen. Der Mann schlägt einem der Jugendlichen ins Gesicht. Dieser wehrt sich und schlägt zurück. Der Angreifer fällt, was die beiden Betroffenen nutzen, um zu fliehen.

Neonazis greifen Wahlhelfer*innen in Paunsdorf an

19.

September
2017
Dienstag

Im Anschluss an eine Wahlkampfveranstaltung des Stadtverbandes der Partei DIE LINKE, werden vier Teilnehmende durch eine größere Gruppe Neonazis bedroht und verfolgt.

Rassistisch-motivierter Übergriff am Hauptbahnhof

4.

Juli
2017
Dienstag

Ein Mann beschimpft einen 25-jährigen Mann am Leipziger Hauptbahnhof mit "Ausländer raus!". Später kommt ein zweiter Mann hinzu und beide schlagen mit einer Kette und einer Gehhilfe auf den ursprünglich Beschimpften ein. Der Mann erleidet Verletzungen und die beiden Angreifer werden von der Polizei festgenommen.

Alternative Person in Leipzig-Sellerhausen angegriffen

18.

Juni
2017
Sonntag

In der Nacht von Samstag von Sonntag wird eine Person von mehreren Männern aus einer Gruppe heraus beleidigt und zusammengeschlagen. Die Betroffene Person befindet sie gerade auf dem Nachhause Weg in der Geißlerstraße im Leipziger Osten, als Sie auf der gegenüberliegenden Straßenseite eine größere Personengruppe bemerkt. Die Männer der Gruppe haben Glatzen oder kurzgeschorene Haare und tragen Sportklamotten, sowie Gold- und Silberketten. Als die Person ihr Fahrrad vor der Haustür abstellt um diese aufzuschließen, wird Sie aus der Gruppe sexistisch beleidigt.

Naunhof: Mann fast zu Tode geprügelt

3.

Juni
2016
Freitag

Gegen 22:30 Uhr bewegen sich Maik E. und drei weitere Männer in Richtung eines Naunhofer Einkaufsmarktes, als sie in der Ladestraße einen Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) erblicken. Im Prozess sagt einer der Männer aus, sie seien neugierig gewesen, was passiert sei und haben sich daher in Richtung des Rettungswagens bewegt.