Gewalt | chronik.LE

Gewalt

Ereignisse nach Themen

#keinemehr: Femizid in Connewitz

8.

April
2020
Mittwoch

Gegen Mittag wird eine Frau durch ihren Ex-Freund im Parkplatzbereich an der Neuen Linie angegriffen und schwer verletzt. Die Frau ist mit ihrem drei Monate altem Kind spazieren, als der Mann sie attackiert und ihr schwerste Kopfverletzungen zufügt; das Kind bleibt unverletzt. Passant*innen alarmieren den Rettungsdienst sowie die Polizei, woraufhin die Frau in ein Krankenhaus eingeliefert wird.

Sexueller Übergriff in Zug nach Halle

8.

März
2020
Sonntag

Am Sonntagmorgen belästigen zwei Männer in einem Zug nach Halle zwei weibliche Fahrgäste sexuell. Die beiden 18- und 19-jährigen Frauen fordern die Männer auf, ihre sexistischen und abwertenden Äußerungen und Gestiken zu unterlassen, zudem wechseln sie mehrfach die Sitzplätze, um der Situation zu entkommen. Die Männer ignorieren die Aufforderung und folgen ihnen.

Gewalttägige Fahrkartenkontrolle bei der LVB

3.

März
2020
Dienstag

An der Haltestelle Waldplatz ereignet sich vormittags eine brutale "Fahrkartenkontrolle".
Drei Kontrolleur_innen der LVB setzen einer migrantisch gelesenen Person nach und reißen diese zu Boden. Der größte und schwerste der Kontrolleure drückt dem nun am Boden liegenden während dieser Feststellung sein Knie in den Rücken und auf den Hals. Der Betroffene äußert, dass er vermutlich auf Grund einer rassistischen Einstellung des Kontrolleurs derart gewaltvoll behandelt wird und bezeichnet diesen als "Rassisten". Der Kontrolleur entgegnet "ja, das ist normal, das ist okay".

Selbstverteidigung nach misogynem Angriff

30.

November
2019
Samstag

Am späten Abend laufen drei Männer mit einem Hund in Leipzig eine Straße entlang und unterhalten sich auf sexistische, herablassende Weise über Frauen.

Als eine Frau, die zum Ziel der verbalen Attacken der Gruppe wird, die Männergruppe bittet, die Bemerkungen zu unterlassen und weiterzugehen, leugnen die Männer zuerst, sich sexistisch geäußert zu haben. Im Anschluss daran beleidigen sie die Frau homosexuellenfeindlich und würdigen sie weiter herab. Als Form ihrer Herabwürdigung beziehen sie sich auf ihr "Frau sein".

Rassistischer Angriff in Leipzig

17.

Mai
2019
Freitag

Unbekannte attackieren eine Frau in Leipzig verbal und körperlich. Dabei versuchen sie ihr das Kopftuch zu herunter zu reißen. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung wird eingestellt da keine Tatverdächtigen ermittelt werden können.

Wo genau der Vorfall in Leipzig stattfand, ist der Beantwortung der Kleinen Anfrage nicht zu entnehmen.

Homosexuellenfeindliche Gewalt in der Straßenbahn

15.

November
2019
Freitag

Am Freitag fahren drei Betrunkene, davon zwei Männer und eine Frau, mit der Straßenbahn 4 Richtung Innenstadt und belästigen das Abteil. Sie beschimpfen grundlos mehrere Mitfahrer_innen, prahlen mit Alkoholkonsum und Gewalt. Einen Fahrgast beschimpfen sie aufgrund seiner Schuhe sowie seines insgesamt „schwulen“ Kleidungstils.

Rassistischer Angriff in Oschatz

8.

September
2018
Samstag

In Oschatz werden vier Eriträer mit Steinen beworfen. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren gegen einen Tatverdächtigen wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung wird eingestellt.

Frau lehnt Kommunikation ab und erfährt Gewalt

11.

August
2019
Sonntag

Am Sonntagabend belästigt ein 35-jähriger Mann auf der Igelstraße eine 21-jährige Frau sexuell. Nachdem er die Frau wiederholt anspricht, fordert sie ihn auf, dies zu unterlassen. Auf die Abweisung reagiert der Mann aggressiv; er schlägt der Frau mehrfach ins Gesicht und gegen den Oberkörper, wodurch sie stürzt.

Neonazis verteilen Propaganda und provozieren beim CSD

13.

Juli
2019
Samstag

Beim alljährlichen Christopher-Street-Day (CSD) in Leipzig findet in Leipzig eine Demonstration durch die Innenstadt statt. Dabei kommt es zu drei Vorfällen:

An einem Stand einer antifaschistischen Initiative pöbeln und provozieren Neonazis. Nur drei der vielen daneben stehenden Personen, die um Hilfe gebeten werden, greifen ein. Erst als die Security herbeigeholt wird, können die Neonazis abgewiesen werden.

Mordphantasien in der MDR-Kommentarspalte

1.

März
2019
Freitag

Auf der Website des MDR veröffentlicht eine Person einen Kommentar, in welchem es darum geht, dass zwei bis drei "linke Scheißer" umgebracht werden. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten wird im Mai 2019 eingestellt.