Holocaust

Ereignisse nach Themen

U-Bahnlied in Leipzig gesungen

15.

Oktober
2017
Sonntag

Ein Erwachsener singt in Leipzig in der Öffentlichkeit das U-Bahnlied. Im Lied geht es um eine Bahnlinie von einem Ort bis ins Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz. Insbesondere im Fußball wird das Lied häufig gegen gegnerische Fans gesungen, denen man ebenfalls die Vernichtung wünscht. Mit dem U-Bahn-Lied wird eindeutig ein positiver Bezug auf den Nationalsozialismus vollzogen. Das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau war das größte deutsche Vernichtungslager während der Zeit des Nationalsozialismus.

Denkmal für Opfer des Faschismus in Taucha beschmiert

13.

August
2018
Montag

Unbekannte beschmieren in Taucha das Denkmal für die Opfer des Faschismus mit einem roten Schriftzug. Was dieser beinhaltete, ist nicht bekannt.

Holocaust-Verharmlosung in der Kommentarspalte

4.

Mai
2017
Donnerstag

Ein 18-jähriger aus Brandis kommentiert auf der Facebook-Seite der "Tag24" einen Artikel. Dabei behauptet er sinngemäß, dass im Holocaust deutlich weniger als sechs Millionen Menschen ermordet worden seien. Auch dass die Nationalsozialisten ihre Opfer vergast haben, bestreitet der junge Mann mit Verweis auf die angeblich effizientere Mordmethode der Enthauptung. Seinen Kommentar rundete er mit der verschwörungsideologischen Behauptung ab, der Zweite Weltkrieg sei ohnehin nur eine Ausrede zur Gründung des Staates Israel gewesen.

Antisemitischer Kommentar auf Facebook

9.

Januar
2018
Dienstag

Ein Mann aus Leipzig stellt bei Facebook einen antisemitischen Kommentar in Bezug auf das ehemalige Konzentrationslager Auschwitz ein. Dafür wird er wegen Volksverhetzung zu einer Geldstrafe in Höhe von 90 Tagessätzen verurteilt.

Holocaustleugnung in Beilrode

27.

Januar
2018
Samstag

Ein Erwachsener aus Beilrode leugnet auf Facebook den Holocaust. Dafür wird er im Mai 2018 wegen Volksverhetzung zu einer Geldstrafe in Höhe von 40 Tagessätzen verurteilt.

Neonazistische Propaganda auf Facebook geteilt

8.

Januar
2016
Freitag

Ein Erwachsener teilt auf Facebook ein Bild, das einen Mann mit Hakenkreuz-Tattoo auf der Brust zeigt. Weiterhin teilt er ebenfalls ein Bild, welches die Eingangstore des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald zeigt. Darunter postet er einen rassistischen Text. Dafür wird er im November 2017 wegen wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen in Tateinheit mit Volksverhetzung zu einer Geldstrafe in Höhe von 90 Tagessätzen verurteilt.

Positiver Bezug auf den Holocaust

5.

Juli
2017
Mittwoch

Eine Person postet das Wort "Holocaust" sowie nachfolgend ein rotes Herz auf Facebook. Damit bezieht sie sich positiv auf den Holocaust und die Vernichtung mehrerer Millionen Menschen während des Nationalsozialismus. Das eingeleitete Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung wird im Oktober 2017 eingestellt.