Holocaustleugnung | chronik.LE

Holocaustleugnung

Ereignisse nach Themen

Antisemitische Drohmail an LINKEN-Politiker

1.

November
2019
Freitag

Nachdem die Journalistin Sarah Ulrich in der taz einen Artikel über Kämpfe um Mietenpolitik und Gentrifizierung in Leipzig-Connewitz veröffentlicht hat bekommt der LINKEN-Abgeordnete Sören Pellmann sowie eine weitere Person eine antisemitische Drohmail. In dieser wird der vermeintlich jüdische Vornamen der Journalistin zum Anlass genommen um über "holocaustschwindler, mauermörder [und] judenfotzen" (Schreibweise im Original) zu hetzen. Gemeint ist damit scheinbar die Partei DIE.LINKE welche als "SED" bezeichnet wird.

Linken-Politiker erhält Mail mit antisemitischer Beleidigung

18.

Oktober
2019
Freitag

Der Linken-Politiker und Stadtrat Michael Neuhaus erhält eine Drohmail, in der er antisemitisch beleidigt wird. In der Mail wird er unter anderem als "Judensau" bezeichnet. Weiterhin leugnet der Absender den Holocaust, den er als "Gaskammermärchen" bezeichnet.

Shoaleugnung in Leipziger Bar

12.

Juli
2019
Freitag

Zwei Männer betreten eine Leipziger Bar und setzen sich an den Tresen, um mit den dort bereits sitzenden Personen ein Gespräch darüber anzufangen, wie sehr ihnen Deutschland gefallen würde. Als die Umstehenden erwidern, dass es in der deutschen Geschichte auch „Dinge, die nicht toll waren“, gäbe, bezeichnet einer der Männer dies als Lüge und behauptet mehrfach, von seiner Großmutter zu wissen, dass die Rote Armee die Konzentrationslager gebaut hätte, um die Deutschen fälschlicherweise beschuldigen zu können.

Antisemitischer "Leserbrief" an Kreuzer

19.

März
2019
Dienstag

Der Kreuzer berichtet auf seiner Online-Präsenz unter dem Titel "Kleine Details. Antisemitismus-Skandal im ostdeutschen Fußball: Spuren zu Fanszene Lok und Connewitz-Angreifern" über eine antisemitische Fotomontage welche vom Torwart von Askania Bernburg kurz nach einem Spiel gegen BSG Chemie Leipzig geteilt wurde.
Als Kommentar unter diesem Artikel wird die Kreuzer-Redaktion als SED-Stasi-Redaktion diffamiert, die dem Judentum huldige würde.

Holocaustleugnung bei Google+

5.

August
2018
Sonntag

Ein Mann postet auf einem Google+-Profil einen Kommentar, welcher unter anderem einen Link zum Blog "Ende der Lügen" beinhaltet. Auf dem Blog wird in verschiedenen Beiträgen der Holocaust geleugnet und für die neonazistische Kleinstpartei "Die Rechte" Werbung gemacht. Mehrfach bezieht sich der Autor des Blogs positiv auf Hitler und den Nationalsozialismus, dazu werden (historische) Bilder mit Hakenkreuzen veröffentlicht.
Für die Verlinkung auf diese Seite wird der Kommentator wegen Volksverhetzung zu einer Geldstrafe in Höhe von 60 Tagessätzen verurteilt.

Antisemitische und rassistische Nachricht an Johanniter-Mitarbeiterin

6.

Januar
2019
Sonntag

Über das Kontaktformular der Johanniter Leipzig wird von einem User, welcher sich den Namen "JudenWatch dddddd" gegeben hat, eine Nachricht an eine in der Flüchtlingshilfe tätige Mitarbeiterin gesendet. Dieser wird aufgrund ihres vermeintlich jüdischen Namens ein enormes Sendungsbewusstsein unterstellt. Der User hofft, dass sie Kinder habe, welche von Geflüchteten "fachgerecht weggemessert" werden können. Die Nachricht schließt mit "Kein Mensch braucht dich und eure jüdische Migrationsscheisse".

Holocaustleugnung auf Facebook

3.

Januar
2018
Mittwoch

Ein Erwachsener aus Regis-Breitingen teilt auf seinem öffentlich einsehbaren Facebook-Profil einen Artikel, welcher die Vergasung von Jüdinnen und Juden im Nationalsozialismus als die "größte Lüge der Menschheitsgeschichte" darstellt. Dafür wird er im November 2018 wegen Volksverhetzung zu einer Geldstrafe in Höhe von 50 Tagessätzen verurteilt.

Holocaustleugnung in Beilrode

27.

Januar
2018
Samstag

Ein Erwachsener aus Beilrode leugnet auf Facebook den Holocaust. Dafür wird er im Mai 2018 wegen Volksverhetzung zu einer Geldstrafe in Höhe von 40 Tagessätzen verurteilt.

Antisemitische Schmierereien in Connewitz

25.

Mai
2018
Freitag

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag beschmieren Unbekannte ein Plakat der Vortragsreihe "70 Jahre Israel" unter der Brücke der B2 an der Teichstraße mit antisemitische Ausdrücken. Zu lesen sind "Scheiß Juden" sowie "Holocaust Lüge". Aufmerksame Passant_innen entfernen die Schmierereien.

Geschichtsrevisionismus per mail

18.

April
2018
Mittwoch

Unbekannte schicken dem zivilgesellschaftlichen Verein "Erich-Zeigner-Haus" mit Sitz in Leipzig-Plagwitz eine verleumderische Mail. In dieser wird - bezugnehmend auf die erinnerungspolitische Arbeit des Vereins - die Shoah als "billige jüdische Lügengeschichte" geleugnet. Ein Mitarbeiter vom Erich-Zeigner-Haus wird als "Minusmensch" bezeichnet. Der Verein erstattet Anzeige gegen den Absender der Mail.