Homophobie

Ereignisse nach Themen

»Wir für Leipzig« diffamiert Grünen-Landesvorsitzenden auf Twitter

24.

März
2018
Samstag

Anlässlich des Grünen Landesparteitages postet die neonazistische Initiative "Wir für Leipzig" ein Foto vom bisherigen Landesvorsitzenden Jürgen Kasek auf Twitter. Auf dem schon älteren Foto ist dieser in ein schwarzes Netzhemd gekleidet. Das Foto wird hämisch kommentiert und dem neuen Landesvorsitzenden zum Sieg über "Jürgen Gaysek" gratuliert. Sein Nachname wird dabei aus den beiden Wörtern Gay (englisch für schwul) und Kasek kombiniert.
Auf dem Landesparteitag wurde Jürgen Kasek durch Norman Volger als Landesvorsitzender abgelöst.

Free-Fighter pöbeln im Zug gegen "Lesben, Schwuchteln und Kanacken"

25.

Januar
2018
Donnerstag

Vier ca 16/17-jährige Jugendliche mit Sporttaschen des Imperium Fight Team steigen in Wurzen in die Regionalbahn Richtung Leipzig und setzen sich sich ins Fahrradabteil. Beim Aussteigen in Engelsdorf pöbeln sie "Die ganze deutsche Subkultur ist durchsetzt von Lesben, Schwuchteln und Kanacken."

Der homophobe Musiker Elephant Man tritt in Leipzig auf

5.

Februar
2015
Donnerstag

Ist der für homophobe Texte regelrecht berühmte Dancehall-DJ Elephant Man (immer noch) homophob? Darum drehen sich immer wieder Debatten, wenn der jamaikanische Künstler in Europa auftreten will. So auch vor seinem Auftritt in Leipzig.

"No Homo, verstehste!" - Homophobie und Sexismus bei Hiphop-Konzert im Kohlrabizirkus

5.

Oktober
2013
Samstag

Bei seinem Konzert im Leipziger Kohlrabizirkus legte der sich gern als Gangster inszenierende Berliner Möchtegern-Rapper Bushido auf eine Klarstellung besonderen Wert: Seine derzeitiger Protegé Shindy, mit dem er sich die Bühne teilte, sei lediglich ein "guter Freund, no homo, verstehste!" Nicht dass jemand auf falsche Gedanken kommt. Immerhin hatten die beiden im Sommer mit dem Lied "Stress ohne Grund" für einen (kalkulierten) Skandal gesorgt.

Homophobe und sexistische Beleidigungen gegen Polizist_innen

4.

Februar
2012
Samstag

Bei einer Begegnung mit Polizist_innen soll eine junge Frau diese sexistisch und homophob beschimpft haben. Die Situation endete in wüsten Beschimpfungen und nachhaltigen Rangeleien mit den Beamt_innen.

Es seien Aussagen wie „Fotze“, „Du schwule Schwuchtel. Ey Alter, ihr könnt mir gar nichts.“, „Schwanzlutscher“ und „scheißblondes Bullenschwein“ gefallen. Nach weiteren Auseinandersetzungen folgten Beschimpfungen wie „Hurensohn, ich schlag dir die Fresse ein“.

Christopher Street Day: Regenbogenfahne vorm Rathaus gestohlen

20.

Juli
2013
Samstag

Anlässlich des Christopher Street Days (CSD) in Leipzig hisste die Stadtverwaltung auch in diesem Jahr wieder die Regenbogenfahne. Kurz vor dem Abschluss der CSD-Woche wurde dieses Symbol der Homosexuellen- bzw. LGBT-Bewegung* jedoch in der Nacht von Freitag zu Sonnabend vom Fahnenmast vor dem Neuen Rathaus gestohlen.

NSU-Verherrlichung nach Regionalliga-Derby in Leipzig

8.

Mai
2013
Mittwoch

Nach dem Derby der Regionalliga-Mannschaften RB und Lok Leipzig am Mittwoch im Zentralstadion skandierte eine Gruppe von etwa 20-30 Lok-Fans Parolen, in denen der selbsternannte "Nationalsozialistische Untergrund" (NSU) verherrlicht wurde. In Sprechchören wurden unter anderem Solidarität und Bewunderung für die beiden NSU-Mitglieder Beate Zschäpe und Uwe Mundlos bekundet. Dies ereignete sich zwischen 20.15 und 20.30 Uhr beim Abmarsch nach dem Spiel in der Jahnallee, Ecke Waldplatz.

Diskriminierung im Fußball: Die ganze Palette

15.

Februar
2013
Freitag

In bestimmten Fußballmilieus nimmt man nach wie vor kein Blatt vor den Mund. Zeug_innen mussten am Freitag an der Straßenbahnhaltestelle miterleben, wie sich Fans der Vereine RB Leipzig und Lok Leipzig lautstark beschimpften und dabei in punkto Diskriminierung und Menschenverachtung alle Register zogen.

RB-Leipzig-Trainer Peter Pacult beleidigt St.-Pauli-Fan als "schwule Sau"

8.

April
2012
Sonntag

Der Trainer von RB Leipzig, Peter Pacult, hat nach dem Regionalligaspiel seiner Mannschaft bei der zweiten Mannschaft des FC St. Pauli einen Fan der Hamburger als "schwule Sau" beleidigt. Am 29. Juni verurteilte ihn das DFB-Sportgericht deswegen zu einer Geldstrafe in Höhe von 800 Euro.

Homophob und aggressiv in Lindenau

17.

April
2012
Dienstag

Am Dienstag Abend gegen 21:00 Uhr überquerte ein junger Mann zu Fuß die Lützner Straße in Leipzig Lindenau und bog in die Josephstraße ein. Auf dem Gehweg hatte er einen offensichtlich stark alkoholisierten, etwa 30 Jährigen Mann überholt, der ihm unvermittelt hinterherrief: „Bleib' stehen, Du Schwuchtel“. Durch die anlasslose Aggresivität der homophoben Pöbelei beunruhigt, begann der junge Mann seinen Schritt zu beschleunigen. Daraufhin fing der alkoholisierte Mann an, ihn, ebenfalls schneller, zu verfolgen.