Homophobie

Ereignisse nach Themen

RB-Leipzig-Trainer Peter Pacult beleidigt St.-Pauli-Fan als "schwule Sau"

8.

April
2012
Sonntag

Der Trainer von RB Leipzig, Peter Pacult, hat nach dem Regionalligaspiel seiner Mannschaft bei der zweiten Mannschaft des FC St. Pauli einen Fan der Hamburger als "schwule Sau" beleidigt. Am 29. Juni verurteilte ihn das DFB-Sportgericht deswegen zu einer Geldstrafe in Höhe von 800 Euro.

Homophob und aggressiv in Lindenau

17.

April
2012
Dienstag

Am Dienstag Abend gegen 21:00 Uhr überquerte ein junger Mann zu Fuß die Lützner Straße in Leipzig Lindenau und bog in die Josephstraße ein. Auf dem Gehweg hatte er einen offensichtlich stark alkoholisierten, etwa 30 Jährigen Mann überholt, der ihm unvermittelt hinterherrief: „Bleib' stehen, Du Schwuchtel“. Durch die anlasslose Aggresivität der homophoben Pöbelei beunruhigt, begann der junge Mann seinen Schritt zu beschleunigen. Daraufhin fing der alkoholisierte Mann an, ihn, ebenfalls schneller, zu verfolgen.

Homophobe Mail an Mitglied der Juristenfakultät

4.

Oktober
2011
Dienstag

Am Dienstag erhielt ein Mitglied des Fachschaftsrates (FSR) der Juristenfakultät eine anonym verfasste E-Mail, deren Inhalt die sexuelle Identiät des Opfers diskriminierte und herabwürdigte.

Homophobie und Neonazis bei Leipziger Stadtderby

25.

April
2011
Montag

Am 25. April 2011 fand im Leipziger Zentralstadion das Lokal-Derby zwischen dem FC Lok und FC Sachsen statt. Bei vergangenen Veranstaltungen dieser Art war es immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Fans der beiden Vereine gekommen. Wie bereits am 06. Februar 2011 fanden sich auch diesmal wieder stadtbekannte Neonazis, darunter Istvan Repaczki im Fanbereich von Lok Leipzig ein.

CDU-Politiker empört sich über "abnormalen" CSD

23.

Juli
2010
Freitag

In einer Email an die Veranstalter_innen des Christopher Street Day (CSD) in Leipzig hat der sächsische CDU-Politiker Kai Hähner Schwule und Lesben in homophober Weise beleidigt und diskriminiert. Er bezeichnete nicht-heterosexuelle Lebensweisen als "Abnormalität", die der Gesellschaft durch Veranstaltungen wie dem CSD "regelrecht aufgedrängt" werden würden. Weiterhin wirft er Homosexuellen vor, durch die öffentliche Thematisierung ihrer Sexualität Jugendliche in ihrer sexuellen Findungsphase "verleiten" zu wollen.

AMOK ALEX rockt im Flower-Power gegen "Lutscher"

22.

Juni
2010
Dienstag

Unter dem Motto "No Lutscher Music" lädt die Leipziger Bar "Flower Power" zu einer DJ-Veranstaltung. Der Titel der Veranstaltung zeigt an, dass so genannte "Lutscher" explizit ausgeladen sind. Mit diesem Begriff werden landläufig Homosexuelle Männer bezeichnet, in Anspielung auf oralen Geschlechtsverkehr. Der auf dem Veranstaltungs-Plakat vermerkte Satz "Lutscher hören was anderes" ist als Aufforderung zu verstehen, die Veranstaltung zu meiden, gerichtet an jene Personen, die nicht den Vorstellungen der VeranstalterInnen von heterosexueller Lebensweise entsprechen.

Neulich in Leipzig: Homophober Spruch an HTWK-Bibliothek

2.

März
2010
Dienstag

Anfang Februar haben Unbekannte die Fassade der 2009 neu eröffneten Bibliothek der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) besprüht. Der Spruch "Lesen ist für Schwule" wurde erst nach etwa einem Monat, also Anfang März, mit weißer Farbe übertüncht.

Homophober Spruch im Kino

19.

Juni
2009
Freitag

Sexistischer Alltag in Leipzig: Ein Kinobesucher will sich vor der Filmvorführung ein Getränk bestellen. Weil er das Angebot des Kinos in der Innenstadt nicht gut kennt, will er wissen, welche alkoholischen Getränke verkauft werden. Einem Augenzeug_innenbericht zufolge antwortet die Tresenkraft, es gebe Bier sowie trockenen Rot- und Weißwein. Als Letztes zählt sie Prosecco auf, woraufhin der Gast antwortet: "Ich bin doch nicht schwul!".