Hooligans

Ereignisse nach Themen

Neonazis bei Regionalliga-Derby

2.

September
2012
Sonntag

Am 2. September 2012 fand im Zentralstadion das Regionalliga-Derby zwischen Lok Leipzig und RB Leipzig statt. Vor dem Spiel führten 2.000 Lok-Anhänger einen Fanmarsch durch, der ab 11.45 vom Hauptbahnhof zum Stadion zug. Der Aufzug war von der rechtsgerichteten Ultra-Gruppe "Scenario" organisiert und beworben worden. "Scenario" verkaufte beim vorausgegangenen Heimspiel Motto-Shirts, die viele der Teilnehmer trugen. Auch Auswechselspieler und Betreuer von Lok hatten offenbar bei den Kameraden eingekauft.

Nazidrohungen beenden Sommerfest eines Leipziger Kunstvereins

18.

August
2012
Samstag

Am Samstagabend musste in Lindenau ein Sommerfest aufgrund von Beleidigungen, Drohungen und massiven Einschüchterungen von Neonazis aus dem nahegelegenen Nazizentrum in der Odermannstraße 8 vorzeitig beendet werden. Im Anschluss warfen Neonazis Pflastersteine auf Besucher_innen des Sommerfests und auf herbeigerufene Polizeibeamte.

Konzert von Neonazi-Kapelle "Kategorie C" erneut verboten

25.

Februar
2012
Samstag

Bereits zum zweiten Mal wurde in Leipzig ein Konzert der Neonazi-Hooligan-Band "Kategorie C" verboten. Die Kapelle aus dem Raum Bremen wollte im Rahmen einer "Kneipentour" unter ihrem neuem Pseudonym "H.E.R.M." mit einem Balladenprogramm in Leipzig auftreten. Für den Auftritt wurd nur in sozialen Netzwerken geworben, der Konzertort bis zuletzt geheim gehalten.

Erstmals Konzert der Nazi-Hool-Band "Kategorie C" in Leipzig verboten

17.

Dezember
2011
Samstag

Ein von der Nazi-Hooligan Band "Kategorie C" für den 17.12.2011 an geheimem Ort geplantes Konzert ist von der Stadt verboten worden.

Lok Leipzig: Neonazis bei "Trauermarsch" für Verstorbenen

13.

Mai
2011
Freitag

Ungefähr 200 Fußball-Fans nahmen vor dem Spiel des 1. FC Lokomotive Leipzig gegen den FC Carl Zeiss Jena II an einem "Trauermarsch" für einen verunglückten Lok-Anhänger teil. Der junge Mann kam am 30. April 2011 bei einem Verkehrsunfall ums Leben.

Kampfsportturnier mit Leipziger "Aktivisten" in Köthen

3.

April
2011
Sonntag

Am Sonntag fand in der Heinz-Fricke-Halle in Köthen (Sachsen-Anhalt) eine Kampfsportveranstaltung unter dem Titel "Pride and Glory" statt. Organisiert wurde das Spektakel mit MMA-(Mixed Martial Arts), Box- und anderen Kämpfen von einem Leipziger Security-Unternehmer, der selbst als Free Fighter aktiv ist. Nach Köthen gereist waren aus Leipzig offenbar auch einige Neonazis. Das "Aktionsbündnis Leipzig" (Teil des neonazistischen "Freien Netzes") verkündete via Twitter: "Heute Kampfsportgala 'Pride and Glory' in Köthen mit Aktivisten aus Leipzig!"

Nazi-Hool-Band "Kategorie C" spielte wieder in Leipzig

21.

Mai
2011
Samstag

Wieder einmal gab es in Leipzig ein Konzert der neonazistischen Hooliganband-Band "Kategorie C - Hungrige Wölfe", diesmal unter dem Tournee-Motto "Deutsche Jungs Tour 2011". Etwa 300 Besucher fanden sich im "Club Lagerhof" unweit des Hauptbahnhofes ein. Augenzeug_innen berichten, dass etliche organisierte Neonazis aus dem Leipziger Umland das Konzert besuchten.

Nazi wegen Beleidigung vor Amtsgericht verurteilt

27.

Januar
2011
Donnerstag

Auf dem Rückweg von einer Nazi-Kundgebung am 29.Mai 2010 in Colditz beleidigte der Leipziger Neonazi Sebastian R. eine Gegendemonstrantin mit den Worten: „Verbiss dich du Fot..“.

Lok Leipzig erteilt Hooligan-Gruppierung "Crime Boys" Stadionverbot

10.

September
2009
Donnerstag

Der Oberliga-Fußballverein 1. FC Lok Leipzig hat für die Hooligan-Gruppierung "Crime Boys" ein Hausverbot im Bruno-Plache-Stadion, auf dem gesamten Vereinsgelände und im Fanprojekt Leipzig erlassen. Ab sofort seien sämtliche der Gruppe zuordnenbare Symbole, Schriftzüge, Kleidungsstücke oder ähnliches sowie deren Fahne verboten. Außerdem erhielten die Personen Hausverbot, welche sich öffentlich zu der Fan-Gruppierung bekennen.

Erneut Nazis bei Spiel der BSG Chemie Leipzig / problematische Presseberichterstattung

3.

Mai
2009
Sonntag

Im Umfeld des Spiels der BSG Chemie Leipzig bei der SG Lausen II ist es am 3. Mai 2009 erneut zu neonazistischen Provokationen und Übergriffen gekommen, berichtet die "Arbeitsgruppe zur Dokumentation von Diskriminierung und rechter Gewalt im Umfeld der Leipziger Fußballfanszene" (ag doc). Während der Partie der 13. Liga fiel im Publikum eine Gruppe von 20 Neonazis, darunter mindestens ein Kader der „Freien Kräfte Leipzig“, durch rassistische Parolen und das Tragen der in Neonazi-Kreisen beliebten Kleidungsmarke „Thor Steinar“ auf.